Krypto-Nutzer in den USA verpassten aufgrund von Geoblocking-Beschränkungen potenzielle Gewinne in Milliardenhöhe aus Airdrops, obwohl 22-24 % aller globalen Krypto-Adressen US-dentgehören.
Laut einem aktuellen Bericht wurden bis zu 5,2 Millionen Amerikaner daran gehindert, Airdrop-Token zu beanspruchen, da Richtlinien darauf abzielten, das regulatorische Risiko zu verringern.
Der Bericht analysierte elf geografisch gesperrte Airdrops. Insgesamt haben diese Airdrops einen Wert von 7,16 Milliarden US-Dollar und werden auf 1,9 Millionen Wallet-Adressen verteilt. Dies entspricht einer durchschnittlichen Auszahlung von rund 4.600 US-Dollar pro Wallet-Adresse.
Laut dem Bericht haben US-Krypto-Nutzer zwischen 2020 und 2024 Airdrops im Wert von 1,84 bis 2,64 Milliarden US-Dollar verpasst.
Ein weiterer, umfangreicherer Datensatz, der von CoinGecko analysiert wurde, umfasst 21 blockierte Airdrops. Dadurch beläuft sich die Obergrenze der entgangenen Auszahlungen auf 5,02 Milliarden US-Dollar. Obwohl einige Nutzer über VPNs auf diese Airdrops zugegriffen haben dürften, ist es wahrscheinlich, dass ein erheblicher Teil der Empfänger seine Token nie beansprucht hat.
In dem Bericht heißt es: „Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Geoblocking auf US-Nutzer sind gravierend und führen zu erheblichen Einnahmeverlusten, die sowohl die einzelnen Nutzer als auch die gesamte Wirtschaft betreffen.“
Insgesamt sind durch die Beschränkungen schätzungsweise 418 Millionen bis 1,1 Milliarden US-Dollar an Bundessteuereinnahmen verloren gegangen. Der Bericht weist darauf hin, dass diese Schätzungen die zusätzlichen Steuern auf Kapitalgewinne aus dem Verkauf der Airdrop -Token nicht berücksichtigen.

