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US-Aktien erleiden den schlimmsten Jahresendverlust seit mindestens 1952

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
US-Aktien
  • Der S&P 500 fiel zwischen Weihnachten und Silvester um 2,6 Prozent – ​​der stärkste Rückgang zum Jahresende seit 1952.
  • Nach restriktiven Äußerungen der US-Notenbank Federal Reserve fielen die Aktienkurse, wobei auch Bitcoin um fast 15 % gegenüber seinem Höchststand nachgab.
  • Die Renditen von US-Staatsanleihen waren volatil; Ende 2024 lag die Rendite der 10-jährigen Anleihen nach einem turbulenten Jahr bei 4,5 %.

Der S&P 500 beendete das Jahr 2024 mit dem stärksten Jahresendverlust seit über sieben Jahrzehnten. Zwischen Weihnachten und Silvester fiel der Leitindex um 2,6 Prozent – ​​der stärkste Rückgang in der Weihnachtszeit seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1952.

Laut Bespoke Investment Groupist dies erst das zwölfte Mal in diesem Zeitraum, dass der Index um mehr als 1 % gefallen ist, und die Daten zeigen, dass es sich um die längste Serie von Jahresendverlusten seit 1966 handelt.

Die Erklärung von Jerome Powell vom 18. Dezember, die eine restriktive Haltung der Federal Reserve signalisierte, ließ die Märkte einbrechen.

Die Aktienkurse brachen ein, die Anleiherenditen stiegen die dritte Woche in Folge, Bitcoin stürzte um fast 15 % von seinem Rekordhoch ab und die Kreditspreads weiteten sich aus. Es war nicht gerade das erfreuliche Ende, das sich Anleger erhofft hatten.

Ein holpriger Abschluss eines ansonsten hervorragenden Jahres für Aktien

Die enttäuschende Jahresendperformance mag schmerzen, doch 2024 war insgesamt ein herausragendes Jahr für den S&P 500. Der Index verzeichnete einen massiven Zuwachs von 24 % und übertraf damit selbst die optimistischsten Prognosen der Wall-Street-Analysten. Diese hatten das ganze Jahr über ihre Vorhersagen nach oben korrigiert, um mit dem rasanten Anstieg des Index Schritt zu halten.

Trotz des schwachen Jahresabschlusses lässt die Geschichte für 2025 Hoffnung aufkommen. Daten von Bespoke zeigen, dass sich der S&P 500 nach ähnlichen Jahresendverlusten von mehr als 1 % im Folgejahr häufig erholt hat. In elf Fällen lag der Mediangewinn bei rund 12 %.

Dieser Optimismus steht jedoch vor ernsthaften Herausforderungen. Inflation, Zölle und die Einwanderungspolitik sind allesamt Unsicherheitsfaktoren für das neue Jahr. Hinzu kommt ein neuer, besonders unberechenbarerdent im Oval Office – ein Rezept für große Unsicherheit.

Doch nicht nur der US-Markt geriet unter Druck. Der chinesische Yuan fiel erstmals seit 2023 unter die Marke von 7,3 Yuan pro Dollar. Analysten deuten dies als möglichen Versuch der Chinesischen Volksbank, das Wachstum durch eine Währungsabwertung anzukurbeln.

Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass chinesische Aktien auf den niedrigsten Stand seit September gefallen sind und die Renditen chinesischer Staatsanleihen auf Rekordtiefstände gesunken sind. Die Botschaft aus Peking? Die wirtschaftlichen Fundamentaldaten schwächeln.

Die Renditen von US-Staatsanleihen schwanken, da Händler die Fed im Auge behalten

Die Renditen von US-Staatsanleihen sanken am letzten Handelstag des Jahres 2024 leicht. Zum Redaktionsschluss lag die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen bei 4,563 %, ein Rückgang um einen Basispunkt, während die Rendite 2-jähriger Staatsanleihen leicht auf 4,245 % fiel.

Diese moderaten Kursbewegungen erfolgten in einer aufgrund der Feiertage verkürzten Handelswoche, da die Anleihemärkte am Dienstag frühzeitig schlossen und am Mittwoch wegen Neujahr geschlossen blieben.

US-Staatsanleihen verhielten sich 2024 alles andere als vorhersehbar. Die Rendite zehnjähriger Anleihen lag zu Jahresbeginn unter 3,9 %, stieg im Frühjahr auf 4,7 %, fiel dann wieder unter 3,7 % und beendete das Jahr bei 4,5 %. Im Dezember sorgte die Zinssenkung der Federal Reserve um einen Viertelprozentpunkt für eine weitere Wendung.

Das CME FedWatch-Tool zeigt, dass die Anleger nun erwarten, dass die Fed bei ihrer Januar-Sitzung die Zinssätze aussetzt und im weiteren Jahresverlauf nur noch zwei Zinssenkungen erwartet.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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