US-Senatoren fordern die Federal Reserve auf, die Zinssätze zu senken

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- Die US-Senatoren Warren, Rosen und Hickenlooper fordern die Federal Reserve auf, die Zinssätze aufgrund steigender Wohn- und Versicherungskosten von 5,5 % zu senken.
- Weltweit haben Zentralbanken, darunter die Europäische Zentralbank, mit Zinssenkungen begonnen, im Gegensatz zu den derzeit hohen Zinssätzen der US-Notenbank.
- Die Senatoren argumentieren, dass hohe Versicherungsraten die Wohnungsnot verschärfen und die Kosten für die Kfz-Versicherung erhöhen, was zur allgemeinen Inflation beiträgt.
Die US-Senatoren Elizabeth Warren, Jacky Rosen und John Hickenlooper haben sich in einem Brief an die Federal Reserve gewandt und eine Senkung des Leitzinses gefordert, der derzeit mit 5,5 % auf einem Zwei-Jahrzehnte-Hoch liegt. Sie argumentieren, dass diese hohen Zinsen die Kosten für Wohnen und Versicherungen in die Höhe treiben und damit die arbeitende Bevölkerung belasten.
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Wie die Europäische Zentralbank haben auch Zentralbanken weltweit begonnen, ihre Leitzinsen zu senken. Die EZB senkte ihren Leitzins letzte Woche von 4 % auf 3,75 %. Die Senatoren befürchten, dass die hohen Zinsen die Zinsdifferenz zwischen Europa und den USA vergrößern, den Dollar potenziell stärken und die Finanzbedingungen verschärfen.
Amerikaner haben Probleme mit der Wohnungs- und Autoversicherung
Seit März 2022 hat die US-Notenbank (Fed) die Leitzinsen elfmal angehoben und damit auf den höchsten Stand seit über zwanzig Jahren gebracht. Trotz zahlreicher Forderungen von Ökonomen und Politikern nach Zinssenkungen hat die Fed die Zinsen bisher nicht gesenkt. Diese Situation treibt die Kosten für Wohnen und Kfz-Versicherungen in die Höhe und belastet Familien mit niedrigem Einkommen zusätzlich.
Laut den Senatoren tragen auch Wucherpreise und die Profitgier von Unternehmen zu den anhaltend hohen Kosten bei. In ihrem Schreibengingen die Senatoren insbesondere auf das Problem der Immobilienpreise ein. Sie wiesen darauf hin, dass das Land bereits mit einer akuten Wohnungsnot konfrontiert ist. Die Weigerung der US-Notenbank, die Zinsen zu senken, verschärft diese Notlage und treibt die Inflation in die Höhe.
„Niedrigere Hypothekenzinsen würden mehr Menschen dazu ermutigen, ihre Häuser zu verkaufen, was wiederum das Wohnungsangebot erhöhen, die Preise senken, die Mietkosten verringern und letztendlich den Hausbesitz fördern würde.“
Elizabeth Warren, Jacky Rosen und John Hickenlooper
Die Senatoren wiesen hinsichtlich der Kfz-Versicherungsprämien auf mehrere Einflussfaktoren hin. Sie nannten den Mangel an Kfz-Mechanikern, schwerere und häufigeredent, den Klimawandel mit seinen vermehrten Fahrzeugschäden durch extreme Wetterereignisse sowie komplexere und teurere Fahrzeuge. Sie betonten, dass keiner dieser Faktoren durch hohe Zinsen abgemildert werde.
Warren fordert schon das ganze Jahr über Zinssenkungen
Die Senatoren argumentieren, die Geldpolitik der Fed gefährde die Wirtschaft und berge das Risiko einer Rezession, die Tausende amerikanische Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz kosten könnte. „Sie haben die Zinsen viel zu lange zu hoch gehalten. Es ist Zeit, die Zinsen zu senken“, so ihr Fazit.

Senatorin Warren hat sich besonders deutlich zu den Gefahren der fortgesetzten Zinserhöhungen von Fed-Chef Powell geäußert. Im März schickten sie und Senator Sheldon Whitehouse einen Brief an Powell, in dem sie ihre Besorgnis über die schädlichen Auswirkungen der extremen Zinserhöhungen in den Jahren 2022 und 2023 zum Ausdruck brachten.
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Sie argumentierten, dass diese Erhöhungen den Ausbau sauberer Energietechnologien gebremst und die Klima- und Verbrauchervorteile des Inflationsbekämpfungsgesetzes untergraben hätten. Die Senatoren forderten Senkungen der Strompreise, um den weiteren Fortschritt bei Projekten für saubere Energie und die damit verbundenen Klima- und Wirtschaftsvorteile zu ermöglichen.
Anfang Januar schickten die Senatoren Warren, Hickenlooper, Rosen und Whitehouse einen weiteren Brief an den Vorsitzenden Powell. Sie forderten die Fed dringend auf, ihre besorgniserregenden Zinserhöhungen rückgängig zu machen, die die Hypothekenzinsen auf ein 20-Jahres-Hoch getrieben und bezahlbaren Wohnraum für viele Amerikaner unerschwinglich gemacht haben.
Cryptopolitan -Berichterstattung von Jai Hamid
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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