US-Senatoren schlagen Alarm wegen Irans Krypto-Mining

- Die US-Senatoren Warren und King äußern sich besorgt über Irans zunehmenden Einsatz von Kryptowährungs-Mining.
- Sie befürchten, dass der Iran digitale Vermögenswerte nutzt, um US-Sanktionen zu umgehen und Aktivitäten zu finanzieren, die die Sicherheit der USA gefährden.
- Es wird dringend zu Maßnahmen aufgerufen, um zu verhindern, dass der Iran Kryptowährungen für illegale Zwecke missbraucht, da Bedenken hinsichtlich möglicher Verbindungen zur Terrorismusfinanzierung bestehen.
Die US-Senatoren Elizabeth Warren und Angus King äußerten Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheitsbedrohung durch Kryptowährungs-Mining im Iran.
US-Gesetzgeber äußern Bedenken hinsichtlich der Nutzung digitaler Vermögenswerte durch den Iran
In einem Schreiben vom 1. Mai an hochrangige Regierungsvertreter wie den Nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan und Finanzministerin Janet Yellen äußerten Abgeordnete ihre Befürchtung, dass der Iran digitale Vermögenswerte nutze, um US-Sanktionen zu umgehen und möglicherweise Gruppen zu finanzieren, die die Sicherheit der USA gefährden. Das Schreiben unterstreicht die dringende Notwendigkeit für die Biden-Regierung, die zunehmenden Verbindungen zwischen der iranischen Regierung und lokalen Krypto-Minern zu unterbinden.
Laut den Senatoren nutzte der Iran Kryptowährungs-Mining, um Sanktionen zu umgehen und Aktionen gegen US-Interessen zu finanzieren, wie beispielsweise den Angriff auf Israel im April. Sie behaupten, das iranische Militär habe Kryptowährungen zur Finanzierung bekannter Terrorgruppen, darunter der Hisbollah, eingesetzt und betonen die direkte Bedrohung der nationalen Sicherheit.
Der Brief ist ein Aufruf an die US-Behörden, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbeutung digitaler Vermögenswerte durch den Iran für illegale Zwecke zu verhindern, und Informationen über die von Krypto-Minern im Iran generierten Gelder sowie deren mögliche Beteiligung an Geldwäschepraktiken bereitzustellen.
Die zunehmende Abhängigkeit Irans vom Kryptomining
Der Iran hat sich zu einem der wichtigsten Standorte für Bitcoin -Mining entwickelt, und seiner Zentralbank wird vorgeworfen, Kryptowährungen zur Stützung der Wirtschaft des Landes zu nutzen. Das Wachstum des Krypto-Minings belastet jedoch das Stromnetz des Landes, was aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Stromverbrauchs zu unregelmäßigen Unterbrechungen der Mining-Aktivitäten führt. Darüber hinaus betonten die Senatoren, dass der Iran für Geldwäsche mit Kryptowährungen bekannt ist und mutmaßlich in Ransomware-Angriffe verwickelt ist, was die Befürchtungen hinsichtlich der Nutzung digitaler Währungen zur Umgehung von Sanktionen durch den Iran noch verstärkt.
In dem Brief schrieben sie: „Kryptomining hat sich im Iran zu einer so großen Industrie entwickelt, dass es das Energienetz des Landes überlastet hat, was die iranische Regierung dazu veranlasste, das Krypto-Mining mehrmals vorübergehend auszusetzen, nachdem es für massive Stromausfälle verantwortlich gemacht worden war.“
Warren und King haben hochrangige Militär- und Finanzbeamte beauftragt, die Maßnahmen zur Bekämpfung nationaler Sicherheitsbedrohungen im Zusammenhang mit Irans Krypto-Mining-Aktivitäten zu erläutern. Das Schreiben wurde am Tag der Anhörung des Streitkräfteausschusses des Senats zu globalen Bedrohungen veröffentlicht, in der die Notwendigkeit einer Entscheidung hinsichtlich Irans zunehmender Nutzung von Kryptowährungen betont wird. Während Iran weiterhin unter den Wirtschaftssanktionen leidet, verdeutlicht die wachsende Abhängigkeit von Einnahmen aus dem Krypto-Mining die Problematik digitaler Vermögenswerte für die internationale Sicherheit.
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Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.
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