NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Die US-Wirtschaft dürfte im ersten Quartal 2024 nur geringfügig wachsen

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Die US-Wirtschaft dürfte im ersten Quartal 2024 nur geringfügig wachsen

Die US-Wirtschaft wuchs im ersten Quartal 2024 mit lediglich 1,6 % und blieb damit hinter den Erwartungen von 2,5 % zurück.
Dies bedeutet einen Rückgang gegenüber dem Wachstum von 3,4 % im Vorquartal.
Das schwächere Wachstum überraschte die Anleger, stützte den Dollar, belastete aber die globalen Aktienmärkte.

Die US-Wirtschaft verzeichnete im ersten Quartal 2024 ein moderates Wachstum von lediglich 1,6 Prozent. Dies liegt deutlich unter den Prognosen von Analysten, die mit 2,5 Prozent gerechnet hatten. Laut dem Bureau of Economic Analysis bedeutet dies einen starken Rückgang gegenüber dem revidierten Wachstum des Vorquartals von 3,4 Prozent.

Wirtschaftswachstum und Reaktionen der Anleger

Trotz der zuletzt generelltronWirtschaftsentwicklung hat das schwächere Wachstum die Anleger überrascht und die erwarteten Zinssenkungen verhindert. Diese unerwartete Wendung stützte zwar den Dollar, belastete aber die globalen Aktienmärkte. Der robuste Arbeitsmarkt in den USA und die hohen Konsumausgaben halten zwar an, doch wächst die Sorge, dass die Inflation längerfristig über dem Zielwert der Federal Reserve von 2 Prozent bleiben könnte.

Auch die politische Bühne ist in Aufruhr:dent Joe Biden setzt auf die wirtschaftliche Stärke, um seinen republikanischen Herausforderer Donald Trump bei den anstehenden Wahlen im November zu überholen. Trotz dieser politischen Hoffnungen befinden sich die Kreditkosten auf einem 23-Jahres-Hoch, was Händler aufgrund der hartnäckigen Inflation dazu veranlasst, ihre Prognosen zur Häufigkeit von Zinssenkungen der Fed in diesem Jahr nach unten zu korrigieren.

Detaillierte Wirtschaftsindikatoren und Trends

Am 25. April 2024 ergab eine erste Schätzung, dass das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal um 1,6 Prozent im Jahresvergleich gestiegen war. Haupttreiber waren gestiegene Konsumausgaben und Investitionen in den Wohnungsbau, die jedoch durch einen leichten Rückgang der Lagerinvestitionen etwas gedämpft wurden. Zudem stiegen die Importe, dietracauf die BIP-Berechnung auswirken.

Die Konsumausgaben entwickelten sich uneinheitlich: Während die Ausgaben für Dienstleistungen wie Gesundheitsversorgung und Finanzdienstleistungen stiegen, sanken die Ausgaben für Güter wie Kraftfahrzeuge und Energieprodukte. Im Wohnungssektor wurden die Investitionen durch Maklerprovisionen und den Bau neuer Einfamilienhäuser gestützt. Im Gegensatz dazu gingen die Investitionen in Lagerbestände im Großhandel und im verarbeitenden Gewerbe zurück.

Im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres war das verlangsamte BIP- Wachstum im ersten Quartal im Wesentlichen auf geringere Konsumausgaben, Exporte und niedrigere Ausgaben der Länder und Kommunen sowie auf reduzierte Ausgaben des Bundes zurückzuführen. Diese Faktoren wurden teilweise durch einen deutlichen Anstieg der Wohnungsbauinvestitionen und einen Anstieg der Importe kompensiert.

Auch die Preisindizes spiegelten deutliche Veränderungen wider. Die Preise für Inlandskäufe von US- stiegendentim ersten Quartal um 3,1 Prozent, nach einem Anstieg von 1,9 Prozent im Vorquartal. Ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie verzeichneten diese Preise einen Anstieg von 3,2 Prozent, gegenüber 2,1 Prozent im Vorquartal.

Die Preise für den privaten Konsum (PCE) stiegen um 3,4 Prozent und übertrafen damit den Anstieg des Vorquartals von 1,8 Prozent. Der Kernpreisindex für den privaten Konsum, der Nahrungsmittel und Energie ausklammert, kletterte von 2,0 Prozent auf 3,7 Prozent.

Das reale verfügbare persönliche Einkommen (DPI) – bereinigt um Steuern und Inflation – stieg um 1,1 Prozent, nach einem Anstieg von 2,0 Prozent im Vorquartal. Das inflationsbereinigte DPI legte um 4,5 Prozent zu, was vor allem auf höhere Gehälter und staatliche Sozialleistungen zurückzuführen ist, die jedoch teilweise durch höhere laufende Einkommensteuern kompensiert wurden. Die Sparquote lag bei 3,6 Prozent des DPI und damit leicht unter dem Wert des Vorquartals von 4,0 Prozent.

Wenn Sie das hier lesen, sind Sie schon einen Schritt voraus. Bleiben Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS