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Der Anteil des US-Dollars an den globalen Währungsreserven sinkt in diesem Jahr auf 59 %

In diesem Beitrag:

  • Der Anteil des Dollars an den globalen Währungsreserven ist bis 2024 auf 59 % gesunken, gegenüber 72 % im Jahr 2002.
  • Die BRICS-Staaten drängen stark darauf, ihre eigenen Währungen im Handel einzusetzen, insbesondere China mit seinem wachsenden Zahlungssystem.
  • Trotz des Rückgangs dominiert der US-Dollar nach wie vor die globalen Währungsreserven, den Welthandel und die globalen Transaktionen und hat bisher keinen wirklichen Konkurrenten.

Der US-Dollar verliert weltweit an Einfluss. Sein Anteil an den globalen Währungsreserven sank 2024 auf 59 %, verglichen mit 72 % im Jahr 2002. Das entspricht einem Rückgang von 13 % in den letzten 22 Jahren. 

Die Zahlen sprechen für sich: Länder, insbesondere die der BRICS-Staaten, distanzieren sich zunehmend vom Dollar. Im gleichen Zeitraum legte der chinesische Yuan um 3 % zu.

Der US-Dollar ist seit dem Zweiten Weltkrieg die weltweit führende Reservewährung. Auch heute noch repräsentiert er 58 % des Wertes der Devisenreserven. Doch die Zeichen stehen auf Veränderung. 

Der Anteil des US-Dollars an den globalen Währungsreserven sinkt in diesem Jahr auf 59 %

Der Euro, die nächstwichtigste Währung, hält kaum 20 %. Angesichts der jüngsten globalen Ereignisse, wie etwa Russlands Einmarsch in die Ukraine, bemühen sich die Länder zunehmend um eine Diversifizierung ihrer Währungsreserven und eine Verringerung ihrer Abhängigkeit vom Dollar.

BRICS und ihre Entdollarisierung

Die BRICS-Staaten haben sich am lautstärksten für eine Abkehr vom US-Dollar ausgesprochen. In den letzten zwei Jahren haben sie ihre Bemühungen verstärkt, die Verwendung ihrer nationalen Währungen im Handel zu fördern. 

Insbesondere China hat sich intensiv um den Ausbau seines grenzüberschreitenden Interbanken-Zahlungssystems (CIPS) bemüht. 

Das Ziel? Die Schaffung einer alternativen Finanzinfrastruktur, die nicht auf dem Dollar oder SWIFT, dem globalen Finanznachrichtennetzwerk, basiert.

CIPS verzeichnet ein rasantes Wachstum. Zwischen Juni 2023 und Mai 2024 traten 62 neue Teilnehmer dem System bei, wodurch sich die Gesamtzahl auf 142 direkte und 1.394 indirekte Teilnehmer erhöhte. 

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SWIFT ist zwar mit über 11.000 angeschlossenen Banken weiterhin Marktführer, doch CIPS schreitet voran. Chinas Bestrebungen, den Yuan im internationalen Zahlungsverkehr einzusetzen, stellen eine direkte Herausforderung für die Vormachtstellung des Dollars dar. 

Und obwohl der Anteil des Yuan an den globalen Währungsreserven von 2,8 % im Jahr 2022 auf 2,3 % im Jahr 2023 leicht zurückging, gewinnt der Drang zur Entdollarisierung an trac.

Die BRICS-Staaten prüfen zudem neue Zahlungssysteme, die die Abhängigkeit vom US-Dollar weiter verringern könnten. Gespräche über ein mögliches Zahlungssystem innerhalb der BRICS-Staaten laufen bereits. 

Dieses System könnte grenzüberschreitende digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) und Währungsswap-Vereinbarungen umfassen. 

Ist die Dominanz des Dollars tatsächlich bedroht?

Der Dollar wird sich nicht kampflos geschlagen geben. Der Atlantic Council kam zu dem Schluss, dass die Rolle des US-Dollars als wichtigste globale Reservewährung kurz- und mittelfristig weiterhin gesichert ist. 

Der Dollar dominiert weiterhin die Devisenreserven, die Handelsrechnungen und den globalen Währungshandel. Der Euro stellt trotz aller Bemühungen keine wirkliche Bedrohung dar. 

Auch der Yuan ist es nicht, zumindest noch nicht.

Der Anteil des US-Dollars an den globalen Währungsreserven sinkt in diesem Jahr auf 59 %

Die Dominanz des Dollars beschränkt sich nicht nur auf die Währungsreserven. Sie ist tief im globalen Handel und Finanzwesen verankert. Der US-Dollar ist nach wie vor die bevorzugte Währung für die Abwicklung internationaler Geschäfte. 

Und obwohl Länder wie China nach Alternativen suchen, ist die Infrastruktur, die den Dollar stützt, enorm. Deshalb bleibt der Dollar trotz aller Bemühungen, ihn zutron, in Bezug auf Reserven, Handel und Transaktionen stark.

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Trotz Chinas größter Bemühungen gilt der Yuan weiterhin als riskante Anlage. Sorgen um Chinas Wirtschaft, seine Haltung im russisch-ukrainischen Krieg und die zunehmenden Spannungen mit den USA und den G7-Staaten bremsen den Aufstieg des Yuan.

Die Währungsmanager agieren vorsichtig, was dazu geführt hat, dass der Anteil des Yuan an den globalen Währungsreserven relativ niedrig geblieben ist, obwohl China auf eine stärkere internationale Verwendung drängt.

Der Anteil des US-Dollars an den globalen Währungsreserven sinkt in diesem Jahr auf 59 %

Gold erlebt ein Comeback. Fast ein Drittel aller Zentralbanken plant, ihre Goldreserven im Jahr 2024 aufzustocken. Die Sanktionen gegen Russland im Jahr 2022 haben gezeigt, dass auch der Euro, ähnlich wie der Dollar, geopolitische Risiken birgt. 

Dies hat einige Währungsmanager dazu veranlasst, Gold als Möglichkeit zur Risikominderung ihrer Portfolios in Betracht zu ziehen. Obwohl Gold den US-Dollar nicht ersetzen kann, gewinnt es zunehmend an Bedeutung, da Länder versuchen, ihre Währungsreserven zu diversifizieren.

Was braucht es also, um eine Reservewährung zu sein? Stabilität, Liquidität und Vertrauen. Der US-Dollar verfügt über all dies im Überfluss, weshalb er so lange an der Spitze stand. 

Der Währungskorb der Sonderziehungsrechte des IWF umfasst Dollar, Euro, Yuan, Yen und Pfund. Unter diesen Währungen sticht der Dollar nach wie vor hervor.

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