Großbritannien steht vor einer Finanzierungslücke von 150 Milliarden Pfund, während die City einen Anstieg privater Investitionen fordert

- Die City of London Corporation geht davon aus, dass Großbritannien in den nächsten fünf Jahren mit einer Finanzierungslücke von 150 Milliarden Pfund konfrontiert sein wird.
- Die Stadt drängt auf eine Rentenreform und klarere Projektpipelines, um Kapitaltrac.
- Die Labour-Partei drängt auf das Mansion House Accord, das Pensionsfonds bis zu 50 Milliarden Pfund für britische Vermögenswerte zusichert.
Der Bericht beziffert die jährliche Finanzierungslücke für kleine und mittlere Unternehmen, die wachsen wollen, auf 15 Milliarden Pfund. Er zeigt auch eine ähnliche Investitionslücke im Infrastrukturbereich auf, von Wohnungsbau-, Energie- und Verkehrsprojekten bis hin zu digitalen Netzen.
Chris Hayward, Vorsitzender des politischen Ausschusses der Stadt, warnte davor, dass die Kosten des Nichtstuns hoch wären: Nichts zu tun, würde zu verpassten Chancen, sinkender Produktivität und langsamerem Wirtschaftswachstum führen.
Die Warnung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die britische Wirtschaft mit der Überwindung ihrer Stagnation ringt. Während die Märkte weltweit Schwierigkeiten haben und im Herbsthaushalt mit Steuererhöhungen zu rechnen ist, steht die Regierung unter Druck, neues Geld zu schöpfen.
Die Stadt drängt auf eine Rentenreform und defiInfrastrukturpläne
Die City fordert eine Rentenreform und verstärkte Investitionen in britische Vermögenswerte, um die Lücke zu schließen. Sie verweist auf Beispiele aus Kanada und Australien, wo inländische Pensionsfonds maßgeblich in die Infrastruktur des eigenen Landes investieren.
Die britische Regierung hat bereits Maßnahmen ergriffen, um einige dieser Empfehlungen umzusetzen. Im Mansion House Accord verpflichteten sich 17 der größten Pensionsfonds des Landes, bis 2030 bis zu 10 % ihrer Portfolios in private Märkte zu investieren. Mindestens die Hälfte davon dürfte in britische Vermögenswerte fließen, wodurch weitere 50 Milliarden Pfund an neuem Kapital freigesetzt werden könnten.
Die Stadtverwaltung hält das jedoch für unzureichend und wünscht sich von der Regierung eine transparentere Projektpipeline, damit Investoren wissen, was ansteht. Transparenz sei notwendig, um Vertrauen zu schaffen und langfristiges privates Kapitaltrac.
Erst im letzten Monat gab BlackRock bekannt, 700 Millionen Dollar in britische Rechenzentren – es besteht also offensichtlich noch immer großes Interesse internationaler Investoren, diese zu unterstützen, sofern die Bedingungen günstig genug sind.
Die neue Labour-Regierung, die erst seit etwas mehr als einem Jahr im Amt ist, unternimmt große Anstrengungen, die Investitionen zu erhöhen. Die Regierung von Premierminister Keir Starmer hatte sich zum Ziel gesetzt, Kapital in die britische Infrastruktur, grüne Energie und Wachstumsbranchen zu lenken.
Eine Kabinettsumbildung hat neue Gesichter an die Spitze dieser Bemühungen gebracht. Der Investitionsminister, zuvor Poppy Gustafsson, ist nun der Geschäftsmann Jason Stockwood. Lucy Rigby übernahm das Amt der Stadtentwicklungsministerin von Emma Reynolds, die zur Umweltministerin ernannt wurde.
Die Regierung richtet zudem ein neues Investitionszentrum ein, um internationale Fonds mit Projekten in Großbritannien zusammenzubringen. Ziel sei es, Großbritannien zu einem attraktiveren und einfacheren Investitionsstandort zu machen, so die Verantwortlichen.
Pensionskapital wirft Herausforderungen und Debatten auf
Das sind alles Fortschritte, aber es bestehen weiterhin große Hürden. Britische Pensionsfonds investieren seit Jahrzehnten weniger in heimische Aktien. Heute machen britische Aktien nur noch 4 % der Pensionsvermögen aus, verglichen mit rund 50 % in den 1990er-Jahren. Viele Treuhänder bevorzugen Anlagen im Ausland, wo sie höhere Renditen bei geringerem Risiko erzielen können.
Diese Entwicklung hat eine Debatte ausgelöst. Befürworter einer Reform argumentieren, dass die Rückführung der Rentenverwaltung nach Großbritannien das Wirtschaftswachstum ankurbeln und dringend benötigte Infrastrukturprojekte finanzieren würde. Kritiker hingegen befürchten, dass dies die Sparer gefährden oder einen Verstoß der Treuhänder gegen ihre gesetzliche Pflicht, im besten Interesse der Mitglieder zu handeln, darstellen könnte.
Einige Führungskräfte haben sogar Alarm geschlagen. Der Vorstandsvorsitzende von Aviva warnte kürzlich ebenfalls davor, Pensionskassen zu Investitionen in Großbritannien zu „zwingen“, da dies nicht immer der beste Weg sei, die Rendite zu maximieren.
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