In jüngster Zeit kämpfen drei Kommunalverwaltungen in Großbritannien – Canterbury, Dover und Thanet – mit anhaltenden Störungen ihrer Online-Dienste. Dies geschah eine Woche nach der Bestätigung eines Cyberangriffs, der einige Systeme lahmlegte. Die drei Verwaltungen, die in der Grafschaft Kent liegen und zusammen fast 500.000dentbetreuen, kündigten gemeinsam eine Untersuchung eines nicht näher spezifiziertendentan, der die Zahlung der Gemeindesteuer und Online-Formulare betrifft.
Britische Kommunen leiten Untersuchung des Vorfallsdent
Erste Stellungnahmen von Robert Davis, einem Sprecher des Stadtrats von Canterbury, deuteten darauf hin, dass bei dem Cyberangriff keine Kundendaten abgerufen wurden. Das britische Information Commissioner's Office (ICO) erhielt jedoch eine Meldung der drei betroffenen Kommunen über den Datenschutzverstoß, was weitere Untersuchungen zur Ermittlung des Ausmaßes der Verletzung nach sich zog. Dies wirft Fragen zur dent und dazu auf, ob personenbezogene Daten kompromittiert wurden.
EKS erbringt diverse IT- und HR-Dienstleistungen, darunter Zahlungsabwicklung, Personalverwaltung und Forderungseinzug für alle drei Kommunen. Letzte Woche wurde bekannt, dass einige von EKS bereitgestellte Zahlungssysteme der Stadtverwaltung Canterbury nicht erreichbar waren. Die Website von EKS ist seit mindestens sieben Tagen offline, und das Unternehmen hat sich bisher nicht öffentlich zu dem Cyberangriff geäußert. Der Sicherheitsforscher Kevin Beaumont wies in einem Beitrag auf Mastodon darauf hin, dass der Pulse Secure VPN-Server von EKS offline ist, was auf einen möglichen Zusammenhang mit der Ausnutzung zweier kritischer Zero-Day-Schwachstellen in der VPN-Lösung von Ivanti hindeutet.
Das Ausmaß der Störungen bei kritischen kommunalen Dienstleistungen
Trotz dieser Erkenntnisse ist die genaue Art des Cyberangriffs weiterhin unbekannt, und EKS hat bisher weder Details bekannt gegeben noch eine öffentliche Stellungnahme abgegeben. Die Auswirkungen desdentsind erheblich und beeinträchtigen Hunderttausende von Menschen in Kent. Die Online-Dienste der Stadtverwaltung Canterbury (UK) – darunter Anträge, Berichte und Zahlungen – sind weiterhin nicht erreichbar.dentkönnen weder Leistungen beantragen noch Probleme online melden, was die durch den Cyberangriff verursachten Unannehmlichkeiten noch verschärft. Auch die Stadtverwaltung Dover hat mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen, insbesondere mit ihrem Portal für Sozialleistungen, Gemeindesteuern und Gewerbesteuern.
Obwohl die Probleme mit Online-Formularen behoben wurden, sind verschiedene Systeme weiterhin betroffen, was sowohl für den Gemeinderat als auch für diedenteine Herausforderung darstellt. Aus Vorsichtsgründen hat der Thanet District Council nach Berichten über einen möglichendentden Zugang zu mehreren Online-Systemen eingeschränkt. Der Rat arbeitet aktiv an der Bewältigung der Situation, um Risiken zu minimieren und sensible Daten zu schützen. In seiner Stellungnahme bestätigt er die eingeschränkte Verfügbarkeit bestimmter Online-Dienste und betont die umsichtige Reaktion auf die sich entwickelnde Sicherheitslage.
Es ist wichtig festzuhalten, dass die britischen Kommunen Canterbury und Thanet klargestellt haben, dass ihre betroffenen IT-Dienste, darunter Online-Formulare und Bauanträge, nicht von Civica bereitgestellt werden. Ein Sprecher von Civica, Fintan Hastings, versicherte, dass die Systeme von Civica von dem Cyberangriff . Der Sprecher erwähnte außerdem, dass das Unternehmen den betroffenen Kommunen nie Dienstleistungen erbracht hat. Civica bekräftigte jedoch, dass es betroffenen Kunden weiterhin Unterstützung anbieten wird, sofern diese diese anfordern. Das Unternehmen fügte hinzu, dass es jede erdenkliche Hilfe leisten wird, um die Auswirkungen für die betroffenen Kommunen und die Bürger so gering wie möglich zu halten.

