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Der Börsengang von Uber könnte sich am Markt nicht halten

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Uber-Börsengang als Schrottwährung eingestuftUber-Börsengang als Schrottwährung eingestuft

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Am vergangenen Donnerstag, dem 11. April, reichte Uber offiziell seinen erwarteten Börsenprospekt ein, der als bedeutendster Technologie-IPO der letzten Jahre gilt. Jüngsten Berichten zufolge plant der Fahrdienst- und Essenslieferdienst Uber, neu emittierte Aktien im Wert von zehn Milliarden US-Dollar (10 Mrd. USD) im Mai 2019 an die Börse zu bringen. Dies würde den Unternehmenswert auf rund einhundert Milliarden US-Dollar (100 Mrd. USD) steigern. Der Uber-Börsengang wird jedoch mittlerweile als riskantes Unterfangen („Shitcoin“) bezeichnet.

Für diejenigen, denen der Begriff „Shitcoin“ nicht geläufig ist: Es handelt sich dabei um ein Phänomen der Krypto-Blase im Jahr 2017. Aufstrebende Unternehmer erkannten die Leichtigkeit, mit der neue Kryptowährungen auf den Markt gebracht werden konnten, und das wachsende öffentliche Interesse daran, diese zu besitzen, um große Mengen auf der Grundlage vager oder gar betrügerischer Aussichten auf zukünftige Akzeptanz und Entwicklung auszugeben. Diese Emissionen wurden als Initial Coin Offerings (ICOs) bekannt.

Im Gegensatz zu einem geeigneten Shitcoin wird die Uber-Aktie natürlich nicht auf einer unbestreitbaren Blockchain ausgegeben. Sie wird zwar legal emittiert, aber wie jeder gute Shitcoin könnte auch sie in einer massiven Abzocke von überheblichen Anlegern enden, um sich an den Gründern und den ersten Großinvestoren zu bereichern.

Lyft, ein kleinerer und weniger offen bösartiger Konkurrent von Uber, ging im März an die Börse. Die Aktie übertraf alle Erwartungen und erreichte einen Kurs von 72 US-Dollar. Am Donnerstag schloss sie bei 61 US-Dollar – ein Minus von über 15 Prozent innerhalb weniger Tage. Käufer beim Börsengang verloren rund 350 Milliarden US-Dollar, während der Hauptverkauf von Lyft-Aktien 2,34 Milliarden US-Dollar einbrachte.

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Angeblich floss das verschwundene Geld an die Initiatoren von Lyft, die ersten Mitarbeiter und insbesondere die Projektinvestoren, die das Start-up finanziert hatten. Diese Investoren waren vergleichbar mit Insidern in der Tech-Branche, die schnellen Zugang zu Initial Coin Offerings (ICOs) erhielten, meist mit einem hohen Preisnachlass, der dem öffentlichen Preis widersprach. Dadurch konnten die Coins leicht an Privatanleger verkauft werden. Einige Privatanleger erzielten zwar Gewinne, doch die Kosten der meisten ICOs sind seit ihrem Höchststand im Jahr 2017 gesunken.

Fairerweise muss man sagen, dass die Lyft-Aktien aufgrund der Ankündigung von Ubers Börsengang möglicherweise einen überflüssigen Kursanstieg verzeichneten. Doch im Kern verkörpern beide Unternehmen dieselbe unumstößliche Wahrheit: Sie sind nicht profitabel. Tatsächlich verlieren sie sogar beträchtliche Summen. Uber erzielte vor dem Börsengang theoretisch Gewinne, allerdings nur, weil das Unternehmen im Vorjahr seine Niederlassungen in Südostasien und Russland veräußert hatte. Der operative Schaden dieser Maßnahme belief sich auf rund 3 Milliarden US-Dollar.

Um es genauer zu sagen: Uber behauptet, einen Gewinn erzielt zu haben, indem es Teile seiner verlustbringenden Geschäftsbereiche veräußerte.

Sowohl Uber als auch Lyft können ihre wertlosen Krypto-Börsengänge nun abstoßen, da sie Verluste einfahren. Beide Unternehmen haben sich die Vorstellung zu eigen gemacht, bald herauszufinden, wie sie wieder richtig Geld verdienen können. Dafür gibt es ein Beispiel: Amazon verlor nach seinem Börsengang sechs Jahre lang massiv Geld und blieb dann weitere zehn Jahre lang im Dunkeln, bevor es sich zu einer cash Goldgrube entwickelte.

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Uber ist mit Amazon so vergleichbar wie TenX mit Monero. Ubers Produktivitätskurs hängt von mehreren unumstößlichen Faktoren ab: Das Unternehmen muss seine Fahrer bezahlen und im Preiswettbewerb bestehen. Bisher hat es noch keinen Weg gefunden, Löhne und Ausgaben zu senken. Für gewinnorientierte Unternehmen ist es daher wichtig, diese Lektion so früh wie möglich zu lernen.

Die Herausgeber von Shitcoins verwendeten absurde Erklärungen, wie ihre Token in Zukunft extrem wertvoll werden würden. Jahrelang wurde erwartet, dass Uber durch den Besitz autonomer Fahrzeuge zu einem gewinnbringenden Unternehmen werden würde. Doch die Herausforderung erwies sich als gewaltig.

Es ist erschreckend schwierig für Uber, die Verluste auszugleichen. In einem Schreiben im Zusammenhang mit dem Börsengang heißt es, dass nur ein verschwindend geringer Prozentsatz der Bevölkerung die Dienste des Unternehmens nutzt. Dennoch gelingt es Uber kaum, einen Unterschied zu machen.

Im Börsenprospekt heißt es, Uber werde die Zahlungen an die Fahrer weiter kürzen. Anschließend werde das Unternehmen es voraussichtlich erschweren, Kunden und Fahrer zufrieden zu stellen.

Wenn man Erfolg als Chance für die Gründer defi, cash zu realisieren, könnte Ubers Börsengang erfolgreich sein. Uber kann durchaus profitabel werden, wenn das Unternehmen die richtigen Schritte unternimmt. Betrüger im Kryptomarkt können daraus noch einiges lernen.

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