Obwohl die Anzeigen inzwischen entfernt wurden, wurde der Kronprinz der VAE als „Markenbotschafter“ für eine Kryptobörse namens Bitcoin Loophole eingesetzt.
Die Anzeigen erschienen erst vor Kurzem auf Facebook und behaupteten, der Tausch sei die Art und Weise, wie der Prinz die Gemeinde unterstütze.
Der Werbespot enthielt zudem zahlreiche bedeutungslose Kommentare von Bill Gates, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Am Ende wurde auf die Website weitergeleitet. Selbstverständlich wussten weder der Kronprinz noch Bill Gates von der Existenz dieser Börse und hatten nichts damit zu tun.
Die Website selbst versprach Händlern, innerhalb von nur 24 Stunden 13.000 US-Dollar mithilfe moderner Technologien wie Trading-Bots zu verdienen. Eine Unterstützung durch den Kronprinzen war nirgends zu finden.
Trotz des betrügerischen Charakters der Anzeige gab es Tausende von Interaktionen, einige dankten dem Unternehmen, einige dankten dem Prinzen und einige bezeichneten sie sogar als Betrug.
Wie dem auch sei, die Betrüger haben sich mit defizumindest einen Teil des Geldes der Nutzer gesichert und werden höchstwahrscheinlich nie wieder von sich hören lassen.
Der Facebook-Beitrag wurde inzwischen entfernt, und die Betreiber der sozialen Medien haben eine Erklärung veröffentlicht, in der sie betonen, dass sie auf ihrer Plattform nur die Verbreitung legitimer Informationen wünschen und dass die Annahme derdenteiner anderen Person einen klaren Verstoß gegen ihre Richtlinien darstellt.
Die staatlichen Medien von Abu Dhabi haben außerdem Warnungen an die Bürger herausgegeben, betrügerische Anzeigen auf verschiedenen Social-Media-Kanälen zu meiden.
Leider entwickelt sich Facebook immer mehr zu einem der beliebtesten Orte, um betrügerische Aktivitäten zu fördern.
Vor nicht allzu langer Zeit wurden mehrere australische Prominente, wie Hugh Jackman, der Wolverine spielt, sowie einige australische Nachrichtensprecher, als Gesicht einer solchen Werbung verwendet.
Kronprinz der Vereinigten Arabischen Emirate