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US-Finanzministerium will Krypto-Mixer wegen Geldwäschebedenken einschränken

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
2 Minuten Lesezeit
  • Das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) des US-Finanzministeriums hat eine Regelung vorgeschlagen, um Krypto-Mixer als „primäres Geldwäscherisiko“ einzustufen und deren Nutzung durch terroristische Gruppen und Cyberkriminelle zu unterbinden.
  • Der Vorschlag liegt derzeit für 90 Tage zur öffentlichen Kommentierung aus und stellt die „erste Anwendung“ der FinCEN-Befugnis dar, um eine ganze Klasse von Transaktionen als primäre Geldwäschebedenken ins Visier zu nehmen.
  • Sollte die Regelung in Kraft treten, würde sie US-Finanzinstituten verschiedene Anforderungen auferlegen, möglicherweise einschließlich zusätzlicher Sorgfaltspflichten und Kontobeschränkungen, als Teil eines umfassenderen Vorhabens zur Erhöhung der Transparenz bei Kryptowährungstransaktionen.

Das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) des US-Finanzministeriums hat vorgeschlagen, Krypto-Mixer als „primäres Geldwäscherisiko“ einzustufen. Dieser Schritt ist Teil der umfassenden Initiative von FinCEN zur Verbesserung der Transparenz von Kryptowährungstransaktionen, insbesondere solcher, die von terroristischen Gruppen und staatlich verbundenen Cyberkriminellen ausgenutzt werden können. Der stellvertretende Finanzminister Wally Adeyemo bekräftigte, dass diese Maßnahme das kontinuierliche Engagement des Finanzministeriums im Kampf gegen den Missbrauch von CVC-Mixing durch verschiedene illegale Organisationen weltweit unterstreicht.

Die Regelung zielt auf mehr Transparenz ab.

Die von FinCEN veröffentlichte Bekanntmachung zur geplanten Regelung liegt derzeit für 90 Tage zur öffentlichen Kommentierung aus. Die Behörde begründete ihre Entscheidung damit, gegen die Nutzung von Krypto-Mixern durch kriminelle Akteure vorzugehen und nannte dabei insbesondere Gruppen wie die Hamas, den Palästinensischen Islamischen Dschihad und die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea). Nach ihrer endgültigen Verabschiedung würde die Regelung US-Finanzinstituten verschiedene Verpflichtungen auferlegen, von der Durchsetzung zusätzlicher Sorgfaltspflichten bis hin zum möglichen Verbot bestimmter Kontoarten.

Darüber hinaus stellt diese Maßnahme den erstmaligen Einsatz der Befugnisse der FinCEN-Direktorin Andrea Gacki dar, um eine breite Kategorie von Transaktionen als primäre Geldwäscheverdachtsfälle zu erfassen. Diese Ausweitung der Befugnisse signalisiert einen Wendepunkt im Vorgehen der Regierung bei der Bekämpfung von Finanzkriminalität im digitalen Zeitalter.

Zudem steht das US-Finanzministerium unter zunehmendem Druck vonseiten der Abgeordneten, die Nutzung von Kryptowährungen zur Terrorismusfinanzierung einzudämmen. Diese Aufmerksamkeit verstärkte sich nach Berichten, wonach die Hamas im Vorfeld ihres jüngsten Angriffs in Israel Kryptospenden erhalten hatte. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind daher nicht isoliert, sondern stehen im Einklang mit der umfassenderen Strategie des Finanzministeriums. Dazu gehören auch die Anfang der Woche verhängten gegen Organisationen und Einzelpersonen mit Verbindungen zur Hamas, darunter ein Unternehmen mit Sitz im Gazastreifen, das im Verdacht steht, als Bitcoin Kanal für Terrorismusfinanzierung zu fungieren.

Die vorgeschlagene Regelung folgt auf mehrere Maßnahmen des Finanzministeriums zur Bekämpfung illegaler Finanzströme über Krypto-Mixer. Im Februar 2022denteine nationale Risikoanalyse zur Geldwäsche einen Anstieg der Nutzung anonymisierungsfördernder Technologien, darunter Krypto-Mixing, fest. Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) sanktionierte zudem mehrere Mixing-Dienste wie Blender.io und Tornado Cash, denen vorgeworfen wird, groß angelegte Finanzkriminalität zu ermöglichen.

Das Finanzministerium scheint entschlossen, bei derdentund Minderung von Risiken im Zusammenhang mit Kryptotransaktionen stets einen Schritt voraus zu sein. Dies ist besonders wichtig, da Kriminelle sich ständig anpassen und Technologien wie Blockchain nutzen, um ihre Finanzaktivitäten zu verschleiern.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.

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