In einer überraschenden Wendung der Ereignisse wurde ein US-Senator festgenommen, weil er über einen Diebstahl gelogen hatte, der nie stattgefunden hatte. Ein Volksvertreter, der öffentlich lügt, schadet dem Nationalstolz und den amerikanischen Grundsätzen der Regierungsführung.
Der republikanische Senator Michael Williams wurde in mehreren Anklagepunkten angeklagt und daraufhin inhaftiert. Gerichtsakten zufolge hatte er eine falsche Anzeige erstattet und eine Falschaussage gemacht. Williams hatte behauptet, aus seinem Büro seien Mining-Server im Wert von 300.000 US-Dollar gestohlen worden.
Die Ermittler prüfen nun, ob der Diebstahl stattgefunden hat oder nicht. Obwohl der mutmaßliche Täter festgenommen wurde, hat das Gericht noch keine detaillierte Stellungnahme dazu veröffentlicht. Der Verteidiger des Angeklagten ist der Ansicht, dass sein Mandant der ihm vorgeworfenen Taten nicht schuldig ist.
Die Staatsanwaltschaft hingegen hat ihre Beweise gegen den Senator noch nicht vorgelegt. Williams gehört zu den wenigen Politikern in den Vereinigten Staaten, die Kryptowährungen im Land aktiv fördern und unterstützen.
Der Angeklagte hatte zuvor maßgeblich zur Verabschiedung eines Gesetzes zur Legalisierung von Kryptowährungen im georgischen Senat beigetragen. Darüber hinaus verfolgte er eine sehr restriktive Politik gegenüber mexikanischen Einwanderern, die ihm viel Kritik einbrachte.

