US-Gericht stuft Krypto-Assets im Coinbase-Insiderhandelsfall als Wertpapiere ein

- Ein US-Gericht urteilte, dass der Handel mit bestimmten Kryptowährungen auf Plattformen wie Coinbase als Wertpapiertransaktionen gilt.
- Das Urteil ist Teil eines Insiderhandelsfalls, in den der ehemalige Coinbase-Produktmanager Ishan Wahi, sein Bruder und ein Freund verwickelt sind, und stellt die Sichtweise der Branche auf die Regulierung von Kryptowährungen in Frage.
- Das Gericht verhängte gegen den Angeklagten, der vermutlich aus dem Land geflohen ist, eine zivilrechtliche Strafe und die Rückzahlung unrechtmäßig erlangter Gewinne in Höhe von insgesamt über 1,6 Millionen Dollar.
Ein US-Gericht hat entschieden, dass der Handel mit bestimmten Kryptowährungen auf Sekundärmärkten wie Coinbase als Wertpapiertransaktionen gilt. Diese Entscheidung erging in einem Insiderhandelsfall um den ehemaligen Coinbase-Produktmanager Ishan Wahi, seinen Bruder Nikhil Wahi und ihren Geschäftspartner Sameer Ramani. Laut Gerichtsurteil erfüllen die betreffenden Kryptowährungen die Kriterien für Investmentverträgetracdem Howey-Test und sind somit als Wertpapiere einzustufen.
Finanzielle Strafen und regulatorische Auswirkungen
Das Urteil erging in einem Versäumnisurteil gegen Sameer Ramani, der mutmaßlich aus dem Land geflohen ist, um einer Strafverfolgung zu entgehen. Dieser Fall markiert einen Wendepunkt, da er die Argumentation der Kryptoindustrie und von Coinbase, wonach viele Kryptowährungen keine Wertpapiere darstellen und daher nicht der Aufsicht der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) unterliegen sollten, direkt in Frage stellt.
Die SEC hatte zuvor einen Vergleich mit Ishan Wahi und Nikhil Wahi in einem Fall geschlossen, den sie als „ersten Fall von Insiderhandel im Zusammenhang mit Kryptowährungsmärkten“ bezeichnete. Das Urteil gegen Ramani gewinnt angesichts der anhaltenden Debatten über die Einstufung von Kryptowährungen und den regulatorischen Aufgabenbereich der SEC an Bedeutung. SEC-Vorsitzender Gary Gensler hat stets betont, dass die meisten Kryptowährungen Wertpapiere seien, was die Registrierungspflicht von Kryptobörsen bei der SEC impliziert.
Das Urteil des Gerichts beinhaltet neben Geldstrafen auch ein Verbot für Ramani, künftige Verstöße zu begehen. Ramani wurde zur Zahlung einer Zivilstrafe in Höhe des Doppelten seines berechneten illegalen Gewinns, insgesamt 1.635.204 US-Dollar, sowie zur Herausgabe der erzielten Gewinne in Höhe von 817.602 US-Dollar verurteilt. Der Antrag der SEC auf Vorprozesszinsen wurde jedoch abgelehnt.
Lesen Sie Krypto-News nicht nur, sondern verstehen Sie sie. Abonnieren Sie unseren Newsletter. Er ist kostenlos.
Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtrondentdentdentdentdentdentdentdent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren
CRASH-KURS
- Mit welchen Kryptowährungen kann man Geld verdienen?
- Wie Sie Ihre Sicherheit mit einer digitalen Geldbörse erhöhen können (und welche sich tatsächlich lohnen)
- Wenig bekannte Anlagestrategien, die Profis anwenden
- Wie man mit dem Investieren in Kryptowährungen beginnt (welche Börsen man nutzen sollte, welche Kryptowährung am besten zum Kauf geeignet ist usw.)














