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TSMC stoppt Lieferung von KI-Chips an chinesisches Unternehmen inmitten laufender Ermittlungen

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
TSMC stoppt Lieferung von KI-Chips an mit Bitmain verbundenes Unternehmen inmitten von US-Ermittlungen
  • TSMC hat die Lieferung von KI-Chips an Xiamen Sophgo eingestellt, während die USA mögliche Sanktionsverstöße im Zusammenhang mit Huawei untersuchen.
  • Im Ascend 910B-Prozessor von Huawei wurden TSMC-Chips gefunden, was Anlass zur Sorge gab, da Huawei seit 2020 vom Zugang zu US-amerikanischer Technologie ausgeschlossen ist.
  • Sophgo unterhält Verbindungen zu Bitmain, das sich bemüht, Nvidia und AMD auf dem Markt für KI-Chips herauszufordern.

TSMC hat die Chiplieferungen an Xiamen Sophgo eingestellt. Der weltgrößte Chiphersteller unternahm diesen Schritt angesichts von Ermittlungen des US-Handelsministeriums, das mögliche Verstöße gegen die gegen Huawei verhängten Sanktionen untersucht, wie Reuters.

Sophgo bezog Chips von TSMC, die denen im Huawei Ascend 910B-Prozessor sehr ähnlich waren, was Fragen darüber aufwarf, wie die Technologie von TSMC in Huaweis eingeschränkten Produkten landen konnte.

Huawei unterliegt seit 2020 US-Sanktionen, die dem Unternehmen aufgrund von Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit den Zugang zu fortschrittlichen Technologien verwehren.

Am Samstag berichtete , dass TSMC die Lieferungen an Sophgo Anfang des Monats eingestellt hat. Das US-Handelsministerium leitete eine Untersuchung ein, ob TSMC wissentlich oder unwissentlich Chips über Zwischenhändler an Huawei geliefert hat.

Sophgo hat sich zu dem Thema bisher nicht geäußert. Auch TSMC und Huawei lehnten eine Stellungnahme ab, während das Handelsministerium zwar Kenntnis von der Situation bestätigte, aber nicht bestätigte, ob Ermittlungen eingeleitet wurden.

Sophgos Verbindungen zum KI-Prozessor ascend 910B von Huawei

Das Marktforschungsunternehmen TechInsights entdeckte bei einer Demontage des Huawei Ascend 910B einen Chip von TSMC. TSMC informierte die US-Behörden vor zwei Wochen, nachdem bekannt wurde, dass einer ihrer Chips in einem Huawei-Produkt verbaut worden war.

Kurz darauf stellte TSMC die Lieferungen an Sophgo ein. Ein anonymer taiwanischer Beamter gab an , TSMC habe das Problem mit dem Chip entdeckt und daraufhin die Lieferungen gestoppt. Der Beamte nannte Sophgo zunächst nicht als Kunden, doch später bestätigten andere Quellen den Zusammenhang.

TSMC erklärte Anfang dieser Woche, dass es seit Mitte September 2020 nicht mehr direkt an Huawei liefert und das Handelsministerium proaktiv über die Situation informiert habe.

„Uns ist derzeit keine Untersuchung gegen TSMC bekannt“, erklärte TSMC. Huawei hingegen behauptet, seit der Verschärfung der US-Exportkontrollen im Jahr 2020 keine Chips mehr mit TSMC produziert zu haben.

Die USA haben ihre Maßnahmen seit 2020 ausgeweitet, um Lieferungen ausländischer Produkte mit US-Technologie an Huawei, darunter auch Chips von TSMC, zu unterbinden. Vor diesen Beschränkungen lieferte TSMC Chips für Huaweis Ascend-Produktreihe. Der 2022 eingeführte Ascend 910B gilt als einer der fortschrittlichsten KI-Chips der chinesischen Technologiebranche.

Die USA äußern Bedenken hinsichtlich KI

Die US-Regierung hat ihre Besorgnis über Chinas Einsatz künstlicher Intelligenz zur Überwachung seiner Bürger, zur Verbreitung von Fehlinformationen und zur potenziellen Gefährdung der Sicherheit geäußert. Am 24. Oktober sprach der Nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses, Jake Sullivan, an der National Defense University über diese Problematik.

Sullivan hob die Risiken hervor, die mit Chinas technologischem Ökosystem verbunden sind, und erwähnte, dass es Daten nicht ausreichend schützt, Massenüberwachung unterstützt und sogar Länder unter Druck setzen kann.

Im August veröffentlichte das taiwanesische Forschungsinstitut für Demokratie, Gesellschaft und Notfalltechnologie (DSET) einen Bericht, indentBitmain, die Muttergesellschaft von Sophgo, als bedeutender chinesischer IC-Designer und Lieferant von Krypto-Mining-Maschinen identifiziert wurde.

DSET hob Bitmains Ambitionen hervor, die Dominanz von Nvidia und AMD im Bereich der KI-Chips herauszufordern. Die Unternehmensunterlagen von Sophgo bestätigen, dass Micree Zhan, Mitgründer von Bitmain, auch Mitgründer von Sophgo ist.

Laut ihrer Website betreibt Sophgo Forschungs- und Entwicklungszentren in über zehn Städten in China und an anderen Standorten.

Dieser Lieferstopp von TSMC setzt chinesische Unternehmen zusätzlich unter Druck, eigene Lösungen zu entwickeln, insbesondere im Bereich der fortschrittlichen Halbleitertechnologie.

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