TSA weitet Gesichtserkennungstechnologie an US-Flughäfen aus

- Die TSA führt an US-Flughäfen die Gesichtserkennung ein; CAT-2-Einheiten werden an 30 Flughäfen zur Ausweisprüfung eingesetzt.
- Gesetzgeber und Datenschützer äußern Bedenken und drängen auf Regulierungen, da die TSA die Gesichtserkennungstechnologie ausweitet.
- Obwohl Experten die Gesichtserkennung als Zukunft der Flughafensicherheit sehen, betonen anhaltende Debatten die Notwendigkeit klarer Vorschriften und Schutzmaßnahmen.
Die US-amerikanische Transportsicherheitsbehörde (TSA) treibt die Einführung von Gesichtserkennungstechnologie an Flughäfen voran. In Zusammenarbeit mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Heimatschutzministeriums will die TSA die bereits vor einigen Jahren eingeführten Geräte zur Authentifizierung von Anmeldeinformationen (dentAuthentication Technology, CAT) verbessern.
CAT-2-Einheiten und deren Einsatz
Die neuesten CAT-Scanner, sogenannte CAT-2-Geräte, nutzen Gesichtserkennungstechnologie, indem sie Echtzeitbilder von Reisenden aufnehmen und diese mit deren Lichtbildausweis vergleichen. Diese Geräte sind bereits an fast 30 Flughäfen landesweit im Einsatz und sollen in den kommenden Jahren auf über 400 Flughäfen ausgeweitet werden. Die Teilnahme an der Gesichtserkennungskontrolle ist derzeit noch freiwillig; Reisende können stattdessen die übliche Ausweisprüfung durchführen lassen.
Die CAT-2-Geräte nutzen eine Eins-zu-eins-Verifizierung, indem sie Fotos mit amtlichendentvergleichen und die Bilder anschließend vom Scanner löschen. Die TSA betont, dass Fotos nach einem positiven Abgleich nicht gespeichert werden, außer während begrenzter Tests zur Bewertung der Technologieeffektivität. Diese Tests dauern zwei bis vier Wochen und finden an bestimmten Standorten statt. Die dabei erhobenen Daten werden dem DHS Science and Technology Directorate zurdent Analyse übermittelt.
Datenschutzmaßnahmen und Transparenz
Arun Vemury, leitender Ingenieurberater fürdentbei DHS S&T, betont, dass CAT-Systeme standardmäßig keine Informationen aufzeichnen. In der eingeschränkten Testumgebung werden lediglich minimale Daten wie Foto und Geburtsjahr des Reisenden zu Testzwecken erfasst. Vemury versichert, dass Vereinbarungen bestehen, die defi, welche Daten weitergegeben werden dürfen, insbesondere hinsichtlich der Namen der Reisenden. Darüber hinaus werden die Daten sicher übertragen und nach Ablauf einer bestimmten Aufbewahrungsfrist gelöscht. Anschließend wird eine Vernichtungsbescheinigung ausgestellt.
Trotz dieser Maßnahmen äußerten Gesetzgeber, Datenschützer und Experten Bedenken hinsichtlich des Ausbaus der Gesichtserkennungstechnologie. Eine überparteiliche Gruppe von Senatoren unter der Führung von John Kennedy und Jeff Merkley brachte im November 2023 einen Gesetzentwurf ein, der die Nutzung von Gesichtserkennung durch die TSA unter Berufung auf Datenschutzbedenken verbieten soll. Die zunehmende Abhängigkeit der Regierung von Gesichtserkennung hat Forderungen nach Regulierungen für deren breitere Anwendung laut werden lassen.
Normalisierung der Gesichtserkennung und Zukunftsaussichten
Datenschützer warnen davor, dass der Einsatz von Gesichtserkennung durch die TSA die breitere Anwendung dieser Technologie durch die Regierung normalisiert. Während TSA-Chef David Pekoske die Biometrie zur Steigerung der Effizienz als flächendeckende Pflicht ansehen will, plädieren Gesetzgeber und Kritiker für eine sorgfältige Prüfung und Regulierung zum Schutz der Privatsphäre und der Bürgerrechte.
Sheldon Jacobson, ein Informatikprofessor mit umfassender Erfahrung im Bereich der Flugsicherheit, befürwortet die Gesichtserkennung als Zukunft der Flughafensicherheit und betont deren Effizienz. Sowohl das DHS S&T als auch die TSA arbeiten aktiv an der Behebung von Fehlern, einschließlich potenzieller ethnischer oder geschlechtsspezifischer Diskrepanzen, durch ergänzende Laborstudien.
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