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Trumps Zölle auf die EU könnten von seiner Beziehung zu Putin abhängen

In diesem Beitrag:

  • Trump blamierte Selenskyj im Oval Office, und die USA schlossen sich Russland und Nordkorea an, um eine UN-Resolution zu blockieren, die Putins Invasion in der Ukraine verurteilte.
  • Putin bot den USA Geschäfte mit Seltenen Erden an und behauptete, Russland verfüge über weitaus größere Reserven als die Ukraine und sei offen für eine Zusammenarbeit mit amerikanischen Unternehmen.
  • Die EU bereitet ein 20 Milliarden Euro schweres Militärhilfepaket für die Ukraine vor und erarbeitet Zölle auf US-Waren für den Fall, dass Trump Handelsbeschränkungen verhängt.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs stehen vor ihrem schlimmsten Albtraum: Russland wird immer aggressiver, und sie müssen möglicherweise alleine damit fertigwerden.

Die USA haben ihre Position auf schmerzhafte Weise deutlich gemacht. Als sie sich Russland und Nordkorea anschlossen, um eine UN-Resolution zu blockieren, die Putins Einmarsch in die Ukraine verurteilte, schrillten in ganz Europa die Alarmglocken. Der eigentliche Tiefschlag folgte jedoch, als Trump Selenskyj im Oval Office vor den Augen der Weltöffentlichkeit bloßstellte. Dieser Moment zerstörte das letzte bisschen Vertrauen zwischen den USA und ihren europäischen Verbündeten.

Mehr als ein halbes Dutzend hochrangiger europäischer Beamter, die in Kriegen und Finanzkrisen stets die Ruhe bewahrt hatten, reagierten mit blanker Wut. Für sie war dies nicht nur schlechte Diplomatie – es war der Beweis dafür, dass die USA und Europa nicht mehr dieselben Werte teilen. Das seit dem Zweiten Weltkrieg bestehende Sicherheitsbündnis war geradezu infrage gestellt worden.

Putin bietet Seltene-Erden-Deals an, während Europa um Rohstoffe ringt

Putin witterte seine Chance und zögerte nicht. In einem viralen Video erklärte er sich offen für eine Zusammenarbeit mit den USA im Bereich der Seltenen Erden. „Wir sind offen für eine Kooperation mit unseren amerikanischen Partnern“, sagte er. Er stellte klar, dass dies nicht nur die Regierung, sondern auch private Unternehmen einschließe.

Er wies außerdem darauf hin, dass Russland über weitaus größere Reserven dieser Mineralien verfügt als die Ukraine. „Russland besitzt deutlich höhere Vorkommen dieser Art (Seltene Erden) als die Ukraine“, sagte er. Er nannte Murmansk, den Kaukasus, Irkutsk, Jakutien und Tuwa als wichtige Abbaugebiete. Doch dietracdieser Ressourcen ist kostspielig. Russland benötigt ausländische Investitionen, und Putin ist bereit, mit jedem zusammenzuarbeiten, der dazu bereit ist – sogar mit den USA.

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Auf diesem Archivfoto vom 7. Juli 2017 ist der damalige US-dent Donald Trump beim Treffen mit dem russischendent Wladimir Putin auf dem G-20-Gipfel in Hamburg zu sehen.
US-dent Donald Trump trifft sich am 7. Juli 2017 beim G20-Gipfel in Hamburg mit dem russischendent Wladimir Putin. (EVAN VUCCI / AP)

„Das Gleiche gilt für neue Gebiete“, fügte Putin mit Blick auf die Gebiete hinzu, die Russland seit dem Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 eingenommen hat. „Wir sind bereit, mit unseren Partnern, einschließlich der Amerikaner, zusammenzuarbeiten.“

Da Trump sich zurückzieht und Russland vorprescht, muss Europa schnell handeln. Macron, Starmer und von der Leyen treffen sich in London mit Selenskyj, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Die EU arbeitet bereits an einem militärischen Soforthilfepaket im Wert von 20 Milliarden Euro (21 Milliarden US-Dollar) für die Ukraine. Doch das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Hunderte Milliarden Euro mehr werden benötigt, um die Verteidigung wiederaufzubauen.

Zum ersten Mal seit 80 Jahren bereitet sich Europa darauf vor, die volle Verantwortung für seine eigene Sicherheit zu übernehmen. Das wird massive Ausgaben erfordern, etwas, das man jahrzehntelang vermieden hat. „Ich würde mir zwar wünschen, dass Europa die Lücke rechtzeitig schließt, aber ich wette 3:1 dagegen“, sagte Allison. Er erwartet, dass die Ukraine bis Ende des Sommers ein bitteres Friedensabkommen akzeptieren wird.

Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA sind die größten der Welt. Ihr Volumen belief sich 2023 auf 1,6 Billionen Euro, bei Investitionen in Höhe von 5,3 Billionen Euro zwischen den beiden Märkten. Doch nachdem Trump mit Zöllen auf EU-Exporte gedroht hat, bereitet sich die Europäische Kommission auf Gegenmaßnahmen vor. Sie erarbeitet Listen mit US-Waren, die im Falle von Trumps Drohung mit Zöllen belegt werden sollen.

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Darüber hinaus blickt Europa nach anderen Möglichkeiten. Es stärkt die Beziehungen zu Kanada, Asien und Lateinamerika. Die Botschaft ist klar: Wenn Trump nicht mitspielt, werden sie sich neue Handelspartner suchen.

Großbritannien rückt im Zuge der sich verschärfenden Krise näher an Europa heran

Die Krise mit den USA hat Großbritannien nach Jahren der Verbitterung über den Brexit wieder näher an die EU herangeführt. Am Dienstag erklärte der britische Premierminister, die veränderte geopolitische Lage mache ein „neues Bündnis“ zwischen Großbritannien und Europa notwendig.

Ein hochrangiger EU-Beamter erklärte gegenüber Bloomberg, dass die Verteidigungsausgaben im nächsten Jahr auf 3 % des BIP steigen müssten. Im Extremfall könnten es sogar bis zu 7 % sein. Europa ist derzeit stark von den USA in den Bereichen Aufklärung, Weltraumoperationen und Kommunikation auf dem Gefechtsfeld abhängig. Sollte Trump die Unterstützung kürzen, wird ein Ersatz nahezu unmöglich sein.

Deshalb wünschen sich einige Staats- und Regierungschefs, wie Giorgia Meloni, ein Gipfeltreffen mit den USA, um die noch vorhandenen Beziehungen zu retten. Für viele in Europa ist es jedoch an der Zeit, nach vorn zu blicken. Der Fokus verlagert sich nun auf den Aufbau eines Verteidigungssystems ohne die USA.

Jahrzehntelang funktionierte das Bündnis zwischen den USA und der EU, weil es auf Vertrauen basierte. Die Nationen entschieden sich bewusst dafür, Teil davon zu sein. Doch Trump hat dieses Vertrauen missbraucht, und Europa sucht nun nach Alternativen.

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