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Trumps Meme-Münze könnte rechtlichen und steuerlichen Prüfungen unterzogen werden

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 2 Minuten,
Trump-Memecoin-Steuer und rechtliche
  • Trumps Meme-Münze erfreut sich wachsender Beliebtheit, sieht sich aber rechtlicher und steuerlicher Prüfung ausgesetzt.
  • Die Meme-Münze wird in drei Tranchen innerhalb des nächsten Jahres herausgegeben.
  • Trump könnte das Gesetz über politische Spenden in den USA ändern, da er möglicherweise mehr als die festgelegte Grenze spendet.

US-dentDonald Trump brachte wenige Tage vor seiner Amtseinführung eine eigene Kryptowährung auf den Markt, was in der Krypto-Szene für Begeisterung sorgte. Doch schon nach wenigen Tagen gerät die Währung instracrechtlicher und steuerlicher Prüfungen.

Fintax hat drei schwerwiegende Bedenken hinsichtlich des Starts von TRUMP hervorgehoben. Eine der wichtigsten Fragen ist, ob TRUMP nach US-amerikanischem Recht als Wertpapier gilt. Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) erklärt, dass digitale Vermögenswerte, die im Rahmen von Initial Coin Offerings (ICOs) angeboten werden, als Wertpapiere gelten, sofern sie die Howey- Kriterien erfüllen.

ICOs erzielen Gewinne, indem sie Kryptowährungen ausgeben und zukünftige Renditen versprechen. TRUMP wurde öffentlich eingeführt, das Team gab jedoch auf der TRUMP-Website an, dass es sich bei der Kryptowährung nicht um ein Wertpapier handelt. 

Darüber hinaus wurden keine zukünftigen Gewinne prognostiziert, was es schwierig macht, die Meme-Währung als Wertpapier einzustufen. Die SEC hat sich noch nicht zu der Meme-Währung geäußert, aber sollte TRUMP sich wie ein Wertpapier verhalten, würde sie der Aufsicht und den Regulierungen der SEC unterliegen.

Trump sieht sich einer Steuerprüfung ausgesetzt, da sein Team bis zu 80 % der Münzen hält

Laut US- Steuerbehörde IRSunterliegen Gewinne aus Kryptoinvestitionen der Kapitalertragsteuer. Trumps Team hält 80 % des gesamten Angebots an Meme-Coins, die in den nächsten drei Jahren nach und nach freigegeben werden.

Es besteht Unklarheit darüber, ob die Freigabe der TRUMP-Token steuerpflichtig ist. Laut US-Steuerrecht fällt die Kapitalertragsteuer erst beim Verkauf oder Tausch von Vermögenswerten an. Daher ist die Freigabe der TRUMP-Token nicht steuerpflichtig, solange diese nicht verkauft oder in Transaktionen verwendet werden.

Sobald TRUMP gehandelt oder in andere Vermögenswerte getauscht wird, fallen defiKapitalertragssteuern an, die sich nach dem Marktpreistrac. Die Ermittlung des genauen Kaufpreises von TRUMP gestaltet sich jedoch schwierig. Das US-amerikanische Recht sieht vor, dass die Kapitalertragssteuer auf dem Kaufpreis basiert. 

Die Kurse von TRUMP unterlagen starken Schwankungen, wodurch sich die Anschaffungskosten nicht ermitteln lassen. Verkauft das Team hinter TRUMP die Kryptowährungen in Paketen, werden die Kapitalgewinne anhand des Zeitpunkts und der Marktpreise der einzelnen Pakete berechnet. Dies erschwert die Steuererklärung, wenn keine ordnungsgemäßen Verkaufsaufzeichnungen geführt werden.

TRUMP könnte gegen das Gesetz verstoßen, wenn es für politische Spenden verwendet wird

Die Meme-Münze birgt ein gewisses Konfliktpotenzial im Hinblick auf politische Spenden. Das US-Gesetz zur Transparenz und Begrenzung politischer Spenden ist sehr streng. Sollte die Münze „TRUMP“ zur Generierung politischer Gelder verwendet werden, könnten die festgelegten Grenzen leicht überschritten und somit gegen das Gesetz verstoßen werden.

Auch wenn es keine Beweise dafür gibt, dass die Münze für politische Spenden verwendet wird, könnte die Idee, dass ein Politiker eine Meme-Münze herausbringt, ernsthafte Auswirkungen auf die Systeme politischer Spenden haben.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Nellius Irene

Nellius Irene

Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.

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