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Trumps Megagesetz hat den Demokraten eine Botschaft gesendet, aber jetzt kommt der schwierige Teil

In diesem Beitrag:

  • Die Demokraten nutzen Trumps Medicaid-Kürzungen, um ihre Botschaft für die Zwischenwahlen 2026 zu untermauern, doch die Kürzungen haben noch nicht begonnen.
  • Die meisten negativen Auswirkungen des Gesetzes, darunter Arbeitsauflagen und Änderungen bei der Finanzierung, werden erst nach den Wahlen spürbar.
  • Die Republikaner heben jetzt die Steuersenkungen hervor, während die Demokraten warnen, dass ländliche Krankenhäuser und Medicaid-Empfänger später darunter leiden werden.

Die Demokraten glauben, im Vorfeld der Zwischenwahlen 2026 endlich etwas Konkretes in der Hand zu haben. Laut einem Bericht von Politico zielen sie direkt auf die massiven Kürzungen bei Medicaid ab, die tief in Donald Trumps neuem Gesetzesvorhaben, dem sogenannten „One Big Beautiful Bill Act“, versteckt sind.

Doch der Haken an der Sache ist, dass diese Kürzungen noch gar nicht in Kraft getreten sind. Die Republikaner haben die Zeitpläne weit in die Zukunft verschoben: Die Arbeitsauflagen sollen erst 2027 eingeführt werden, und die Änderungen bei der Finanzierung von Medicaid erfolgen erst 2028.

Währenddessen profitieren die Wähler bereits von den Steuervorteilen des Gesetzes, darunter neue Abzüge für Angestellte mit Trinkgeld, und das gibt der Rechten ein glänzendes Wahlkampfthema, während die Demokraten über Schäden sprechen müssen, die noch gar nicht eingetreten sind.

Sie greifen auf dieselbe Strategie zurück, die ihnen 2018 zum Erfolg verhalf, als sie sich vehement gegen die republikanischen Bemühungen zur Abschaffung des Affordable Care Act wehrten und zahlreiche Sitze im Repräsentantenhaus gewannen. Diesmal zielen sie auf republikanisch geprägte Gebiete in Kentucky, Virginia und Florida ab und hoffen, noch vor Ablauf der Frist Sitze zu erobern.

Demokraten warnen vor den Folgen für Krankenhäuser in ländlichen Bundesstaaten

Das Problem? Viele Wähler spüren die Auswirkungen noch nicht. Manche glauben sogar, es werde sie nicht betreffen. „Ich denke, manche denken: ‚Ich bin ja nicht Medicaid-Empfänger, also betrifft mich das nicht‘“, sagte Cherlynn Stevenson, ehemalige Abgeordnete des Bundesstaates Kentucky, die nun für den Sitz des ausscheidenden republikanischen Kongressabgeordneten Andy Barr kandidiert. In ihrem Wahlkreis befinden sich sechs ländliche Krankenhäuser, die zusammen fast 200.000 Medicaid-Empfänger versorgen. Sollten die Medicaid-Mittel gekürzt werden, könnten diese Krankenhäuser in Schwierigkeiten geraten.

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Die von den Republikanern beschlossenen Kürzungen umfassen unter anderem Reduzierungen der sogenannten Anbietersteuer, die in vielen Bundesstaaten zur Finanzierung der Medicaid-Programme dient. Hinzu kommen neue Arbeitsauflagen, die laut Analysten Millionen von Menschen dazu veranlassen könnten, ihre derzeitigen Krankenversicherungen aufzugeben.

Aber noch einmal: Nichts davon geschieht vor dem Wahltag. Es passiert alles später, praktischerweise erst, nachdem die Wähler ihre Stimme abgegeben haben. Die Republikaner kündigen an, in der Offensive zu bleiben. Mike Marinella, Sprecher des National Republican Congressional Committee, warf den Demokraten „verzweifelte und widerliche Panikmache“ vor und versprach, die Republikaner würden die „weit verbreiteten“ Teile des Gesetzesentwurfs hervorheben, um Unterstützung zu gewinnen.

Wähler verunsichert, Republikaner verzögern, Demokraten verhärten ihre Position

Es geht nicht nur darum, dass die Schmerzen verzögert auftreten. Selbst wenn sie dann eintreten, ist oft unklar, wer dafür verantwortlich ist. Medicaid hat je nach Wohnort unterschiedliche Namen. In Kalifornien heißt es Medi-Cal, in Oklahoma SoonerCare und in Colorado Health First Colorado.

Diese Markenlücke könnte die Verbindung zwischen den Gefühlen der Wähler und ihren Schuldzuweisungen verwischen. Umfragen zeigen gemischte Reaktionen. Eine trac-Umfrage der gemeinnützigen Gesundheitsorganisation KFF ergab, dass 63 % der unabhängigendentbefürchten, das Gesetz werde Menschen, die es benötigen, den Krankenversicherungsschutz entziehen.

Gleichzeitig sprachen sich viele dieser Wähler aber auch für die Einführung von Arbeitsauflagen im Rahmen des Programms aus. Ashley Kirzinger, stellvertretende Leiterin des Meinungsforschungsinstituts KFF, erläuterte das Risiko: Sollten die Republikaner die Änderungen als Bekämpfung von Betrug und Verschwendung darstellen, könnten die politischen Gegenreaktionen wenigertronausfallen.

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Einige dieser Strategien werden sich schon früh bewähren müssen. Die Demokraten testen ihre Botschaften zum Thema Medicaid in den diesjährigen Gouverneurswahlen in New Jersey und Virginia. In New Jersey kandidiert die Abgeordnete Mikie Sherrill für die Nachfolge von Gouverneur Phil Murphy.

Sie hat ihre Gegnerin scharf kritisiert, weil diese die Kürzungen Trumps „voll und ganz unterstützt“, und den Wählern erklärt, der Staat sei „die erste Gelegenheit, sie an der Wahlurne zur Rechenschaft zu ziehen“. Die demokratische Strategin Laura Matos warnte jedoch davor, sich zu sehr auf die Parolen aus Washington zu verlassen. „Man kann über nationale Themen sprechen, aber was sie wirklich tun muss, ist, sich auf die Maßnahmen zu konzentrieren, die sie hier ergreifen will, um die Bezahlbarkeit und die Lebensqualität zu verbessern“, sagte sie.

Dennoch sind nicht alle Demokraten besorgt. Rebecca Cooke, die erneut in einem umkämpften Wahlbezirk in Wisconsin kandidiert, sagte gegenüber Politico, sie setze darauf, dass die Botschaft „von den Wählern selbst kommen wird, sobald diese Kürzungen spürbar werden“. Sie nannte den Gesetzentwurf „denselben zynischen Hintertür-Mist, den wir in Washington immer wieder erleben“

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