Donald Trump hat kürzlich deutlich gemacht, dass Elon Musk, der Milliardär hinter Tesla und SpaceX, nicht gerade Kabinettsmaterial für sein Weißes Haus ist.
Auch wenn Elon sich in letzter Zeit dem Trump-Zug angeschlossen hat, ist Trump nicht davon überzeugt, dass Elon die Leitung seiner Unternehmen und die Mitarbeit in seinem Regierungsteam unter einen Hut bringen kann.
„Er möchte sich einbringen. Aber sehen Sie, er hat große Unternehmen zu leiten. Ich glaube nicht, dass er das mit einem Kabinettsposten vereinbaren könnte. Ich würde ihn zwar berufen, aber bei all seinen Verpflichtungen? Ich sehe das einfach nicht.“
Trumps Kommentar wirkt wie ein Versuch, etwas Distanz zwischen sich und Elon zu wahren, insbesondere wenn er die Wahl im November gegen Kamala Harris gewinnt.
Klar, jetzt sind sie Freunde, aber noch vor Kurzem haben die beiden sich in den sozialen Medien und bei Kundgebungen gegenseitig angegriffen. Und jetzt sind sie plötzlich Verbündete? Schon etwas seltsam, oder?
Elon hat sich zunehmend dem rechten politischen Spektrum zugewandt und im letzten Monat sogar öffentlich Trump seine Unterstützung ausgesprochen. Dies geschah unmittelbar nach dem Attentat auf Trump.
Und als ob das nicht genug wäre, half Elon im Mai auch noch bei der Gründung eines Super-PACs zur Unterstützung von Trump. Trump hingegen ist wieder vermehrt auf X (ehemals Twitter), Elons Plattform, aktiv, nachdem er eine Weile auf seinem eigenen Portal Truth Social geblieben war.
Sie sind also jetzt befreundet, aber Trump wird Elon sicher keinen richtigen Posten in seiner Regierung geben.
Es ist noch gar nicht so lange her, da beschimpften sich Trump und Elon gegenseitig. Und jetzt reden sie von Zusammenarbeit? Eine verrückte Wendung, aber so ist eben die Politik.
Elon erklärte, er würde gerne bei einer „Kommission für Regierungseffizienz“ mitwirken, sollte Trump eine weitere Amtszeit gewinnen. „Ich fände das großartig“, sagte Elon während des Gesprächs mit Trump auf X.

