Händler wetten auf alles, von Nullzinssenkungen der Fed bis hin zu drastischen Einschnitten

- Händler sichern sich gegen unvorhersehbare Zinssenkungen der Fed aufgrund von Trumps aggressiver Handelspolitik und steigender Verschuldungsängste ab.
- Hedgefonds erzielten im Mai Gewinne von 3 %, indem sie Währungsschwankungen und Aktienmarkterholungen ausnutzten.
- Die Kryptomärkte erlebten im Mai eine hohe Volatilität: Bitcoin erreichte 111.900 US-Dollar, bevor er auf etwa 105.000 US-Dollar fiel; Ethereum legte um 44 % zu.
Im Zinsmarkt braut sich ein Sturm zusammen, und Händler gehen kein Risiko ein. Die aggressive Handelspolitik von US-dent Donald Trump verunsichert die Märkte und trübt die Konjunkturaussichten. Die Wall Street versucht jedoch fieberhaft, sich gegen extreme Kurswechsel der Federal Reserve abzusichern.
Hedgefonds weltweit erzielten im MaitronRenditen, indem sie von einem schwächeren Dollar profitierten. Dies schloss volatile Marktverwerfungen ein, die durch die globalen Handelsschocks im April ausgelöst wurden.
Während Aktien für Entlastung sorgten, erwiesen sich Rohstoffe und festverzinsliche Wertpapiere als riskant. Gleichzeitig gerieten die Anleihemärkte in einen Ausverkaufsmodus, da die Sorgen über die rasant steigende Verschuldung in großen Volkswirtschaften wie den USA und Japan wieder aufkamen.
Die Märkte sind hinsichtlich der Zinsentscheidungen der Fed gespalten
Berichten zufolge preist der Swap-Markt weiterhin zwei Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte bis Jahresende ein, während Optionshändler mit allem rechnen – von gar keinen Senkungen bis hin zu einer Reihe von Senkungen um jeweils einen halben Basispunkt. Diese Divergenz verdeutlicht, wie Trumps aggressive Zollpolitik auf Stahl und Aluminium Arbeitsplätze gefährden und die Inflation anheizen könnte.
Selbst die Banken sind sich uneins. Goldman Sachs rechnet erst 2026 mit Zinssenkungen. Citi hingegen geht von Zinssenkungen noch in diesem Jahr aus und empfiehlt, sich gegen Kursverluste abzusichern.

Bei SOFR-Optionen und Staatsanleihen werden hohe Wetten aufgebaut. Das offene Interesse an „No-Cut“-Wetten ist auf 250.000tracgestiegen, was einem Prämienvolumen von 25 Millionen US-Dollar entspricht. Auch die extrem taubenhaften Absicherungsstrategien sind wieder im Kommen, und Händler kaufen Positionen, die auf mehrere Zinssenkungen um einen halben Prozentpunkt vor Jahresende abzielen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf SFRZ5-Put-Optionen und Spreads um den Ausübungspreis von 95,875.
Der Bericht erwähnte, dass SOFR-Optionen bei 95,625 stark nachgefragt werden und die am stärksten frequentierten Optionen mit Laufzeiten im Juni, September und Dezember darstellen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Händler gestaffelte Wetten aufbauen, um sowohl Aufwärtsrisiken abzusichern als auch stärkere Kursrückgänge zu vermeiden.
Hedgefonds erzielen 3% Rendite
Eine Kundenumfrage von JPMorgan Treasury ergab, dass Long-Positionen auf ein Zweiwochenhoch gestiegen sind, während Short-Positionen reduziert wurden. Dies deutet auf eine Tendenz zu längerfristigen Anlagen angesichts steigender makroökonomischer Risiken hin. Daten der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) lassen auf eine mögliche massive Umstrukturierung der Positionen schließen.
Laut dem Bericht verkauften Hedgefonds und Vermögensverwalter in der Woche bis zum 27. Mai massiv 1,2 Millionen 10-jährige Anleihe-Futures-Äquivalente. Vermögensverwalter reduzierten ihre Netto-Long-Positionen über die gesamte Laufzeitkurve hinweg und trennten sich von Positionen im Gegenwert von 718.000 10-jährigen Anleihen. Hedgefonds lösten fast eine halbe Million 10-jährige Short-Positionen auf. Dies entspricht einem kumulierten Verlust von 22 Millionen US-Dollar pro Basispunkt Long-End-Exposure.
Einem weiteren Bericht zufolge erzielten Hedgefonds weltweit im Mai einen soliden Gewinn von 3 %. Laut einer Analyse von JPMorgan Prime Brokerage stieg die Rendite seit Jahresbeginn damit auf 5 %. Aktienselektive Fonds erwirtschafteten 3 % Rendite, während Multi-Strategie-Plattformen 2,5 % erzielten.
Der globale Markt für digitale Vermögenswerte verzeichnete im vergangenen Monat ebenfalls massive Schwankungen. Bitcoin Kurs stieg in den letzten 30 Tagen um rund 12 %, fiel aber in den letzten 7 Tagen um 3 %. Am 22. Mai erreichte BTC ein neues Allzeithoch von über 111.900 US-Dollar. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels wird die größte Kryptowährung mit einem Durchschnittspreis von 105.439 US-Dollar gehandelt.
Ethereum, die größte alternative Kryptowährung, legte in den letzten 30 Tagen um mehr als 44 % zu und übertraf damit Bitcoin. ETH wird aktuell bei 2.633 US-Dollar mit einem Handelsvolumen von 15,45 Milliarden US-Dollar gehandelt. Die kumulierte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes, die zwischenzeitlich die Marke von 3,6 Billionen US-Dollar erreichte, hat sich nun bei rund 3,33 Billionen US-Dollar eingependelt.
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