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Entlarvung der negativen Wahrnehmung von KI im Bildungsbereich

VonAamir SheikhAamir Sheikh
3 Minuten Lesezeit
Wahrnehmung von KI in der Bildung
  • Negative Vorstellungen über KI sind weit verbreitet und überschatten die Vorteile, die diese Technologie bieten kann.
  • Die Herausforderung besteht darin, diedentdavon zu überzeugen, die Technologie konstruktiv zu nutzen.
  • Die Betrugsraten sind niedrig, aber der Hype um KI-gestütztes Betrugsverhalten ist groß.

Trotz der Vorteile, die künstliche Intelligenz bietet, ist die Angst davor so groß, dass ihre positiven Aspekte kaum zur Sprache kommen. Die Negativität gegenüber KI wird zudem durch täglich neue Berichte über die Technologie, die Arbeitskräfte ersetzen könnte, weiter angeheizt. Dies lockt zwar die Industrie, verunsichert aber die breite Masse. Probleme wie Deepfakes und Propagandawerkzeuge werden ebenfalls als fester Bestandteil der KI betrachtet. All diese Faktoren verwischen das Bild so sehr, dass es mehr als nur eine Lupe braucht, um die positiven Seiten der Technologie zu erkennen.

Wahrnehmung von KI in der Bildung

Die Wahrnehmung von KI im Bildungsbereich ist aus verschiedenen, offensichtlichen Gründen ebenfalls dieselbe. Während Lehrkräfte befürchten, eines Tages durch KI-Systeme ersetzt zu werden, werden gleichzeitigdentdes Betrugs und der Verletzung der Bildungsintegrität beschuldigt.

Die Befürchtungen hinsichtlich des ersten Szenarios sind etwas verfrüht, das zweite hingegen ist Gegenstand einer breit angelegten Debatte an Universitäten und Schulen. 

Die Technologie ist noch in der Entwicklung und befindet sich in einem frühen Stadium, daher ist es schwierig vorherzusagen, was sie leisten kann.dentnutzen jedoch bereits Tools wie ChatGPT und Gemini, um ihre Aufgaben zu erledigen und Essays auf grundlegendem Niveau zu schreiben.

Pädagogen nutzen auch KI-gestützte Systeme, um KI-generierte Inhalte in Prüfungen zu erkennen, doch die offensichtliche Sorge gilt der zunehmenden Häufigkeit von Betrugsversuchen. 

Die Frage ist hier nicht, ob man diedentvon der Nutzung künstlicher Intelligenz-Tools abhalten soll, sondern ob man ihnen verdeutlichen soll, dass diese Tools dazu dienen müssen, ihr Lernen zu vertiefen und ein klares Verständnis des jeweiligen Themas zu erlangen.

Schon vor der KI gab es Herausforderungen wie Plagiat, und das wurde mit der Zeit gelöst. Daher ist es verständlich, dass das Versteckspiel zwischen den Entwicklern noch einige Zeit andauern wird, bis sie das Problem der KI-Erkennung gelöst haben.

Im Moment reichendentmöglicherweise etwas ein, das sie selbst nicht verstehen, aber ein Wechsel vom Schulniveau zum Doktorandenniveau in einem Thema ist für Pädagogen leicht zu erkennen, und wenn jemand das tut, wird er bei der Bekanntgabe der Noten eine böse Überraschung erleben.

Die unbekannte Seite

Die Nutzung dieser KI-Tools hat aber auch positive Seiten.dentbefürchten vor allem, dass KI unbekannte Inhalte oder Themenbereiche einfügt, die nicht zum Thema passen. Deshalb bearbeiten und überprüfen sie ihre Inhalte sorgfältig auf solche Fehler, bevor sie sie einreichen. In gewisser Weise übernehmen diedentdamit auch Aufgaben, die sonst von den Lehrenden erledigt werden müssten.

Im vergangenen Jahr wurde in der Fachzeitschrift „Humanities and Social Science Communications“ eine Forschungsarbeit veröffentlicht, in der festgestellt wurde, dass KI diedentaufgrund der Automatisierung von Arbeitsabläufen faul macht, was ihre kognitive Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigt und sie vermehrt Datenschutzproblemen aussetzt.

Tatsächlich ist die Betrugsrate im akademischen Bereich recht niedrig – etwa fünf Prozent. Dies ist jedoch in der Öffentlichkeit kaum bekannt, da die Mainstream-Medien nicht viel darüber berichten. Ein weiterer Grund ist, dassdentwissen, dass Betrüger keine Chance haben, da sie nicht einmal ein paar kritische Fragen beantworten können.

Bereits im Januar kündigte OpenAI eine Partnerschaft mit der gemeinnützigen Organisation Common Sense Media an, um im Rahmen einer Initiative ein KI-Bewertungssystem fürdent, Eltern und Pädagogen zu entwickeln, damit diese besser verstehen können, welche Risiken und Vorteile die Technologie bietet.

Jim Steyer, CEO von Common Sense Media, sagte damals,

„Die Materialien sollen Familien und Pädagogen über den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit ChatGPT aufklären, damit wir gemeinsam unbeabsichtigte Folgen dieser neuen Technologie vermeiden können.“

Quelle: Commonsensemedia.

Initiativen wie diese sind Schritte in die richtige Richtung, waren aber bei früheren Technologien eher selten. Positiv ist, dass die Branche konstruktiv reagiert.

Die negative Wahrnehmung von KI-Technologie muss sich ändern. Sie verändert jeden Winkel unserer Welt und unseren Alltag. Veränderungen werden oft nicht leicht akzeptiert, aber wir alle müssen uns anpassen.

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