Aber ernsthaft, wie stehen die Chancen, dass Chinas Wirtschaft jemals wieder anzieht?

- Chinas Wirtschaft zeigte im ersten Quartal Anzeichen von Stärke, gestützt durch industrielle Aktivitäten und Konsumausgaben.
- Der China Beige Book hob verbesserte Unternehmensumsätze und Margen hervor, vermerkte jedoch eine Verlangsamung der Kreditaufnahme aufgrund höherer Zinsen.
- Die Beschäftigung steigt, außer im Dienstleistungssektor, und die Lage im Immobiliensektor ist gemischt: Die gewerblichen Verkäufe steigen, während die privaten Verkäufe sinken.
Alle reden darüber, dass Chinas Wirtschaft wieder anzieht, aber ehrlich gesagt, wie stehen die Chancen? Wenn Sie die Lage im Auge behalten haben, wissen Sie, dass die Stimmung laut einer Unternehmensumfrage angeblich „stark“ ist. Lassen Sie sich jedoch nicht von der fancy Sprache von „starken Notizen“ und beeindruckenden Statistiken zu Einzelhandelsumsätzen und industrieller Aktivität blenden. Der wahre Kern der Sache ist das, was sich hinter diesen Zahlen und glänzenden Berichten abspielt.
Was tatsächlich vor sich geht
Also, dieses China Beige Book, richtig? Es ist nicht irgendein zufälliges Journal, das Ihre Großmutter liest. Es hat ein Ohr zur Erde, lauscht, was 1.436 Unternehmen flüstern. Und raten Sie mal? Sie alle zwitschern davon, mehr Geld zu verdienen und höhere Margen zu erzielen. Klingt köstlich, aber halten Sie die Pferde zurück. Während das Geld fließt, gibt es ein kleines Problem bei der Kreditaufnahme aufgrund gestiegener Zinssätze. Im großen Gefüge der chinesischen Wirtschaft verheddern sich die Fäden. Unternehmen setzen die Kreditaufnahme aus, und Kreditgeber scheinen kalte Füße zu bekommen.
Dann ist da noch die ganze Jobsituation. Anscheinend sieht es gut aus, so gut wie seit Ende 2020, mit Ausnahme des Dienstleistungssektors, der wie der Ausreißer wirkt. Der Einzelhandel läuft gut, außer bei Luxusgütern – anscheinend trauen sich nicht alle genug für einen Gucci-Einkauf. Und Immobilien? Es ist eine gemischte Angelegenheit, wobei die Wohnungsverkäufe nachlassen, aber die Gewerbeimmobilienverkäufe und der Bau etwas Schwung bekommen.
Die große Veränderung und ihre Fallstricke
Nun zu den spannenderen Teilen. Chinas Führungsspitze, angeführt von Xi Jinping, setzt voll auf dieses neue Mantra, „neue qualitative Produktivkräfte“ voranzutreiben. Klingt fancy, ist aber im Grunde ein Rückgriff auf alte marxistische Vibes gemischt mit einem Hauch moderner Manufacturing-Magie. Sie zielen mit einem Wachstumsziel von rund 5 % auf die Sterne, was einige Augenbrauen hochziehen lässt, wenn man die lauwarme staatliche Stimulus-Maßnahme betrachtet.
Hier wird es spannend: der Wechsel zur High-Tech-Produktion. Es geht nicht nur darum, mehr Gadgets aus der Fabrik zu holen; es ist ein Versuch, sich von den alten Wachstumsmotoren wie Immobilien und Infrastruktur zu lösen. Aber wie jeder BWL-Einsteiger weiß, ist ein Gangwechsel nicht einfach, besonders wenn man, wie China, so stark auf Schulden gesetzt hat.
Was die Schulden angeht, so schwebt sie wie die Böse Hexe aus dem Zauberer von Oz über dem Himmel und terrorisiert alles und jeden. Peking dämpft die wilde Kreditgeilheit des Immobiliensektors und weist die lokalen Regierungen an, ihre Ausgabenexzesse zu zügeln. Aber seien wir ehrlich – wenn man in diesen Sektoren das Gas zurücknimmt, wird die Wirtschaft den Druck spüren.
Und während sie versuchen, die Geldbörse zu Hause zu straffen, gibt es diese große Vision, die globale Fertigungsszene zu dominieren. Aber als die Welt China ehrgeizigen Exportträumen mit einem Seitenblick begegnet, drängt sich die Frage auf – kann der Rest des Planeten all diese Produktion tatsächlich absorbieren, ohne einen Wutanfall zu bekommen?
Die Strategie ist beeindruckend, ohne Zweifel. Elektrofahrzeuge, Solarzellen und all dieser grüne Tech-Jazz sind die neuen Lieblinge, mit boomenden Exporten. Aber sich an die High-Tech-Produktion zu hängen, bringt eigene Kopfschmerzen mit sich. Da ist das ganze Durcheinander, internationale Gewässer zu navigieren, in denen nicht jeder begeistert ist von Chinas staatsunterstütztem Tech-Riesen.
Was die Leute zu Hause angeht, horten sie ihren Yuan, als gäbe es kein Morgen, mit dem Verbrauchervertrauen irgendwo im Keller. Und fangen wir gar nicht erst mit der ausländischen Direktinvestition an. Lassen Sie uns einfach sagen, es ist nicht gerade ein Ansturm.
Also stehen wir hier und starren der Frage ins Auge, die mehr Schichten hat als eine Zwiebel. Kann Chinas Wirtschaft tatsächlich wieder anziehen?
Nun, ja, vielleicht.
Aber nicht für eine ganze Weile.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die globale Wirtschaft und geopolitische Ereignisse, die die Märkte beeinflussen. Sie hat für auf Blockchain spezialisierte Publikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierung und makroökonomische Trends verfasst. Sie hat die London School of Journalism besucht und dreimal Krypto-Marktanalysen in einem der führenden Fernsehsender Afrikas vorgestellt.
















