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Tesla schlägt eine Billion Dollar für Musk vor und erweitert damit dessen Stimmrechtsmacht

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
3 Minuten Lesezeit
Tesla schlägt eine Billion Dollar für Musk vor und erweitert damit dessen Stimmrechtsmacht
  • Tesla hat seinem CEO, Elon Musk, ein neues leistungsbezogenes Vergütungspaket im Wert von fast einer Billion Dollar vorgeschlagen. 
  • Das Paket zielt darauf ab, die Stimmrechte des CEO aufgrund der großen Aktienoptionen, die mit dem vorgeschlagenen Paket verbunden sind, zu erhöhen.
  • Der Vorschlag folgt auf die im Juli genehmigte Gewährung von gesperrten Aktien im Wert von 29 Milliarden Dollar an Musk infolge eines Gerichtsurteils aus dem Jahr 2018.

Tesla hat einen neuen Vergütungsplan für seinen CEO angekündigt, der dessen Stimmrechte erweitern könnte. Der Vorschlag sieht ein leistungsbezogenes Paket im Wert von fast einer Billion US-Dollar vor, sofern alle Leistungsziele erreicht werden. 

Der ambitionierte Plan ist an finanzielle und marktbezogene Meilensteine ​​gekoppelt, die Tesla-Chef Musk bis zu 975 Milliarden US-Dollar einbringen könnten, sofern diese erreicht werden. Musk würde das Paket in Form von Aktienzuteilungen erhalten, die seinen Anteil am Unternehmen erhöhen und seine Stimmrechte im Aufsichtsrat deutlich stärken. Einige Analysten merkten an, dass der Plan Musks Einfluss im Unternehmen festigen könnte und äußerten Bedenken hinsichtlich Corporate Governance und Aktionärsschutz. 

Musks 1 Billion Dollar schwerer Tesla-Vergütungsplan ist an eine Marktkapitalisierung von 8,5 Billionen Dollar gekoppelt

Der jüngste Vorschlag folgt auf die im Juli genehmigte Zuteilung von gesperrten Aktien im Wert von 29 Milliarden US-Dollar an Musk. Diese Zuteilung sollte einen Rückschlag Anfang des Jahres ausgleichen, als ein Richter in Delaware Musks Vergütungsplan für 2018, der einen Wert von über 50 Milliarden US-Dollar hatte, für ungültig erklärte. Die im Juli gewährte Zuteilung wurde als Übergangslösung dargestellt, um Musks Engagement für das Unternehmen aufrechtzuerhalten, während dieses nach einem längerfristigen Plan sucht. 

Der Verwaltungsrat von Tesla argumentierte, das neue vorgeschlagene Paket sei notwendig, um sicherzustellen, dass Musk angesichts des verschärften Wettbewerbs im Bereich der Elektrofahrzeuge und der künstlichen Intelligenz weiterhin fokussiert und engagiert für das Unternehmen bleibe. Er würdigte Musks Führungsrolle und betonte, dass er maßgeblich zum Aufstieg des Unternehmens von einem Nischenhersteller zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt beigetragen habe. 

Die Unterlagen zeigen, dass der neue Plan Musk durch eine Erhöhung seines Aktienbesitzes zusätzliche Stimmrechte verschaffen würde. Musk erhielte weder Gehalt noch cash ; stattdessen würde er 423 Millionen Aktien erhalten, wenn Tesla bestimmte Ziele erreicht. Zu diesen Meilensteinen gehören eine Marktkapitalisierung von 8,5 Billionen US-Dollar, 20 Millionen ausgelieferte Fahrzeuge, eine Million angebotene Robotaxis und Optimus-Roboter sowie ein EBITDA von 400 Milliarden US-Dollar im Laufe des nächsten Jahrzehnts. Dieser Schritt könnte dem CEO mehr Kontrolle über strategische Entscheidungen geben und den Einfluss anderer Aktionäre einschränken. Kritiker bemängeln den Plan, da er die Unabhängigkeit des Aufsichtsrats schwächen und das Risiko für Investoren potenziell erhöhen könnte.

Der Elektroautohersteller gab außerdem bekannt, dass die Aktionäre darüber abstimmen werden, ob das Unternehmen in Musks KI-Startup xAI investieren soll, das er 2023 gründete. Der Robotaxi-Pionier hat bereits einige Technologien von xAI in seine Geschäftstätigkeit integriert. Tesla merkte an, dass ein direktes finanzielles Engagement für xAI die bestehenden Verbindungen zwischen den beiden Unternehmen vertiefen würde. Das Unternehmen äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich möglicher Interessenkonflikte zwischen Musks verschiedenen Geschäftsaktivitäten. 

Die Tesla-Aktie legte heute nach dem Vorschlag um 2,7 % zu

Die Tesla-Aktie legte heute um 2,7 % zu und notierte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei 347,50 US-Dollar. Seit Jahresbeginn liegt der Kurs jedoch weiterhin 13,9 % im Minus. Hauptgründe hierfür sind das verlangsamte Wachstum der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und der zunehmende Wettbewerb durch chinesische Automobilhersteller wie BYD. Einige Aktionäre äußerten zudem Bedenken, dass Musk seine Aufmerksamkeit auf zu viele Unternehmen verteilt. 

Cryptopolitan berichtete kürzlich, dass der Elektroautohersteller in Indien mit starkem Wettbewerb zu kämpfen hat, da hohe Zölle die Kosten seines Model Y auf über 69.751 US-Dollar trieben. Der Absatz des chinesischen Konkurrenten BYD stieg im Vergleich zu Tesla trotz ähnlicher Marktbedingungen deutlich an. Teslas Fokus auf Markenbekanntheit anstelle von aggressivem Marketing begrenzte den Absatz des Unternehmens in der Region. Auch in China verlor Tesla Marktanteile und kommt dort nur noch auf 4 % gegenüber BYDs 29 %. 

Sollte das Paket genehmigt werden, wäre es die größte jemals in den USA gezahlte Vorstandsvergütung. Es hat zudem branchenweit Gespräche über Musks Rolle bei Tesla und das Verhältnis zwischen seiner Macht und dem Einfluss des Aufsichtsrats angestoßen. Der Aufsichtsrat argumentierte, dass das Unternehmen profitieren würde, wenn Musk die gesteckten Ziele erreicht, da der daraus resultierende Aktienkurs die Auswirkungen neuer Vergütungen an den CEO überwiegen würde.

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