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Wird Do Kwon von Terra Luna endlich ins Gefängnis wandern?

VonHaseeb ShaheenHaseeb Shaheen
3 Minuten Lesezeit
Do Kwon
  • Do Kwon muss nun endlich ins Gefängnis.
  • Ein südkoreanisches Gericht hat einen Haftbefehl gegen Do Kwon erlassen.
  • Es wird ein Komitee eingerichtet, um weitere Einstürze in der Zukunft zu verhindern.

Am11. und 12. Mai 2022 erlebte der Kryptomarkt etwas völlig Unerwartetes. Der südkoreanische Entwickler Do Kwon entwickelte in seinem Büro in Seoul die Stablecoins UST und LUNA. Der Markt erlebte einen abrupten Preissturz: Der LUNA fiel innerhalb von nur 48 Stunden von 120 US-Dollar auf 0,02 US-Dollar. Doch damit nicht genug: Der Kurs stürzte um weitere 99 % ab, und schließlich fiel er um weitere 90 % auf 0,00000112 US-Dollar gegenüber BUSD (Binance USD).

Dies war ein Schock für den gesamten Kryptomarkt und löste allgemeine Verwirrung aus. Die meisten Kryptobörsen nahmen die Kryptowährung abrupt von ihren Plattformen. Innerhalb weniger Stunden beherrschte die Nachricht die Schlagzeilen in den sozialen Medien. Laut dem Keyword-Tool Ahrefs suchten über 500 Menschen nach „Was ist Terra?“ und einige nach „Warum ist Terra abgestürzt?“. Viele verloren ihre Investitionen und Ersparnisse. Die südkoreanische Regierung leitete Ermittlungen gegen den Mitentwickler Do Kwon ein.

Do Kwon-Haltung

Nachdem in den sozialen Medien und im Internet die Nachricht die Runde machte, dass die südkoreanischen Behörden gegen Do Kwon, den Mitentwickler von Terra LUNA, ermittelten, erklärte dieser gegenüber dem Krypto-Medien-Startup Coinage, dass die koreanischen Behörden nicht nach ihm fahnden und er bald von Singapur nach Südkorea zurückkehren werde, da er sich zum Zeitpunkt des Terra-Crashs dort aufgehalten habe. Er sagte, niemand habe ihn befragt und es läge keine Anklage gegen ihn vor. Weiterhin erklärte er, er sei sich der Folgen des Crashs für den Markt bewusst und werde bald einen Ausweg finden.

Beginn der Ermittlungen

Doch die Dinge waren nicht so einfach, wie Do Kwon gedacht hatte. Mitte Juli beschlagnahmten die Behörden über 15 Firmen und sieben verschiedene Kryptobörsen wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung am Zusammenbruch. Die Behörden hatten es eigentlich auf ihn abgesehen, weil der Crash Millionen von Menschen weltweit und den gesamten Kryptomarkt beeinträchtigt hatte. Zunächst durchsuchten sie das Haus von Daniel Shin, dem Mitbegründer von Terra LUNA, und beschuldigten ihn illegaler Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von Terra LUNA. Anschließend wandten sich die südkoreanischen Behörden dem Mitentwickler Do Kwon zu.

Als er nach Südkorea zurückkehren wollte, leiteten die südkoreanischen Behörden Mitte Juni 2022 Ermittlungen gegen Do Kwon ein. Die Behörden untersuchen die Ursachen des Zusammenbruchs und klären, ob der Mitgründer und Mitentwickler daran beteiligt war. Sie ermitteln außerdem, ob der Zusammenbruch geplant war oder ob er wie jeder andere Crash auf dem Kryptomarkt einfach so passierte.

Haftbefehl

Nach monatelangen Ermittlungen hat ein südkoreanisches Gericht Bloomberg . Der Haftbefehl wurde per SMS von einem Gericht in Seoul gegen Do Kwon und fünf weitere Personen ausgestellt. Allerdings sind seit dem Einsturz von Terra LUNA und dem damit verbundenen Ende von Millionen Träumen fünf Monate vergangen. Die Behörden haben umfangreiche Beweise gegen Do Kwon und die anderen Beteiligten vorgelegt. Die Verhaftung von Do Kwon erfolgte nun endlich.

Zukunftspläne von Südkorea und anderen Ländern

Der Zusammenbruch hatte weltweit weitreichende Folgen für viele Menschen und kostete den Kryptomarkt über 40 Milliarden Dollar. Es handelte sich nicht um einen gewöhnlichen Krypto-Crashkünftig verhindern kanndent.

Schlussgedanken

Der Terra-LUNA-Crash war einer der verheerendsten in der Geschichte der Kryptowährungen. Er kostete den gesamten Markt über 40 Milliarden US-Dollar. Die Behörden haben jedoch sehr strenge Maßnahmen gegen die Beteiligten ergriffen und sich zudem verpflichtet, künftig weitere Katastrophen dieser Art zu verhindern.

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