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Der Mini-App-Store von Telegram geht mit 500 Millionen monatlichen Nutzern online

VonJeffrey GogoJeffrey Gogo
Lesezeit: 2 Minuten
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  • Der Mini-App-Store und der In-App-Web3-Browser von Telegram sind jetzt live.
  • Die Funktionen wurden vor zwei Wochen erstmals von Telegram-CEO Pavel Durov vorgestellt.
  • Sie sind Teil eines größeren Updates, das die Nutzerinteraktion auf der Messaging-Plattform steigern soll.

Telegram hat bekannt gegeben, dass sein Mini-App-Store und der integrierte Web3-Browser ab sofort verfügbar sind. Telegram-CEO Pavel Durov hatte die neuen Funktionen bereits vor zwei Wochen angekündigt. Laut Unternehmen sind Store und Browser Teil eines größeren Updates, das die Nutzerinteraktion auf der Messaging-Plattform steigern soll.

In einem Blogbeitrag erklärte Telegram, dass der Mini-App-Store es Entwicklern ermöglichen wird, Mini-Apps – Webanwendungen, die innerhalb der sozialen Plattform laufen – zu erstellen und zu teilen. Krypto-Projekte können diese Apps nutzen, um sie direkt in Telegram zu starten. Die Plattform hat einen neuen Tab „Apps“ in der Suche hinzugefügt, über den Nutzer die auf der Website angezeigten Mini-Apps durchsuchen können.

Telegram stellt In-App-Web3-Browser und weitere Funktionen  

Laut Durov interagieren monatlich rund 500 Millionen Menschen mit den Mini-Apps. Die neue Suchfunktion ermöglicht es Nutzern, die Liste ihrer bereits in Telegram verwendeten Apps, einschließlich der beliebtesten, zu durchsuchen. Mit dem neuesten Update können Entwickler außerdem Vorschauen ihrer Mini-Apps als Videodemos und Screenshots hochladen.

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Vorschau auf das Mini-App-Spiel „Dogizen“. Quelle: Telegram

Laut Telegram lassen sich Inhalte, die über Mini-Apps erstellt wurden, wie beispielsweise Ranglisten-Screenshots oder KI-generierte Videos, nun direkt aus der Mini-App als Telegram-Story teilen. Stories – das Telegram-Äquivalent zu „Mein Status“ oder „Updates“ bei WhatsApp – bietet außerdem ein neues animiertes Wetter-Widget.

Telegram Stars, eine virtuelle In-App-Währung, die ursprünglich für den Kauf digitaler Güter in Mini-Apps oder kostenpflichtigen Kanalinhalten gedacht war, kann nun auch als Geschenk an Freunde und Familie verschickt werden.

Telegram hat außerdem einen neuen integrierten Web3-Browser eingeführt, mit dem Nutzer mehrere Tabs gleichzeitig öffnen können. Der Browser ermöglicht es, zwischen minimierten und wieder geöffneten Fenstern zu wechseln. Während man eine Webseite betrachtet, kann man jederzeit zu Chats oder anderen Webseiten zurückkehren, ohne die vorherigen Seiten zu verlieren, so das Unternehmen.

Telegram verzeichnet ein rasantes Wachstum 

Der neue In-App-Browser von Telegram unterstützt auch dezentrale Websites, die auf The Open Network (TON) gehostet werden, sowohl auf mobilen als auch auf Desktop-Plattformen.

Durov, der CEO von Telegram, sagte: „Hunderte Millionen Menschen werden sich im Jahr 2024 mit der Blockchain vertraut machen.“ Er glaubt, dass Telegram, das von 950 Millionen Menschen weltweit genutzt wird, „im Epizentrum dieser gesellschaftlichen Transformation steht“.

Die Plattform hat sich zusammen mit ihrer TON-Blockchain zu einem Zentrum für sogenannte „Clicker-Spiele“ wie Hamster Kombat, Tapswap und Notcoin entwickelt. Diese Spiele, bei denen Nutzer für das Tippen auf ihren Smartphone-Bildschirm belohnt werden, enjsich einer riesigen Fangemeinde. Hamster Kombat gibt an, über 250 Millionen Spieler zu haben.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jeffrey Gogo

Jeffrey Gogo

Jeffrey Gogo ist Journalist mit 20 Jahren Erfahrung in den Bereichen Wirtschaft, Finanzen und Klimawandel. Seine Artikel erschienen unter anderem bei der Thomson Reuters Foundation, dem Zimbabwe Herald und verschiedenen Online-Publikationen. Er hat zudem umfassend über KI und das Metaverse geschrieben und berichtet seit 2017 über Kryptomärkte. Gogo studierte Journalismus und Massenkommunikation am CCOSA in Harare.

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