Zusammenfassung (TL;DR)
- Facebook investiert 50 Millionen Dollar in die Metaverse-Forschung.
- Gerüchte über das Projekt kursieren bereits seit Juni.
- Metaverse wird als eine Reihe virtueller Räume funktionieren, in denen Benutzer zusammenarbeiten können.
Der beliebte Social-Media-Riese Facebook hat Pläne vorgestellt, 50 Millionen Dollar über seine XR-Programme und Forschungsfonds auszuschütten, um seine Vision der Entwicklung eines Metaverse voranzutreiben.
In einer Pressemitteilung am Montag enthüllte Facebook seinen Fahrplan für die Entwicklung des Metaverse, wobei die 50 Millionen Dollar für globale Forschungs- und Programmpartner vorgesehen sind.
Facebook erklärte, dass verschiedene Unternehmen das Projekt entwickeln würden, und betonte, dass sie mit politischen Entscheidungsträgern, Experten und Industriepartnern zusammenarbeiten würden, um die Umsetzung des Projekts zu gewährleisten.
Aktuell arbeitet der Social-Media-Riese im Rahmen des Projekts mit mehreren Universitäten und gemeinnützigen Organisationen zusammen, die Minderheitengruppen vertreten, darunter Women In Immersive Tech, Africa No Filter und andere.
Facebooks Metaverse wird als eine Reihe virtueller Räume funktionieren, in denen Nutzer mit Personen zusammenarbeiten können, die sich „nicht im selben physischen Raum befinden“, hieß es in der Mitteilung.
Der Social-Media-Riese äußerte größere Ambitionen für das Projekt und merkte an, dass das Metaverse auch dann funktionieren würde, wenn Facebook nicht mehr existieren sollte. Er wies darauf hin, dass das Projekt sehr zeitaufwendig sein würde und möglicherweise mehr als ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen könnte.
Letztendlich wird der XR-Programm- und Forschungsfonds als zweijähriges Investitionsinstrument in Höhe von 50 Millionen Dollar fungieren.
Gerüchte über das Facebook-Metaverse-Projekt
Bevor der Social-Media-Riese am Montag seine offizielle Ankündigung machte, kursierten bereits Gerüchte, dass das Unternehmen plane, das Metaverse zu entwickeln.
Die ersten Gerüchte kamen im Juni auf, als das Unternehmen die Bildung eines Führungsteams ankündigte, das im darauffolgenden Monat mit der Überwachung des Projekts beauftragt werden sollte.
Große Sorge für Facebook
Eine der größten Herausforderungen für den Social-Media-Riesen bei seinem neuen Projekt besteht darin, die Menge der von der Plattform genutzten oder benötigten Daten zu minimieren.
Dies geschieht im Anschluss an Kritik an ihrem Libra-Projekt aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes bzw. dessen Fehlens.
Die Facebook-Partner im Rahmen des Projekts hätten die Aufgabe, eine Technologie zu entwickeln, die eine datenschutzkonforme Datennutzung ermöglicht und den Menschen Transparenz und Kontrolle über ihre eigenen Daten gibt.

