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Technologiekonzerne sehen sich mit Investorenbedenken hinsichtlich steigender Kosten für die Entwicklung generativer KI konfrontiert

VonBrian KoomeBrian Koome
Lesezeit: 2 Minuten,
Technologiegiganten
  • Alphabet und Microsoft verzeichnen steigende Cloud-Umsätze, doch die rasant steigenden Entwicklungskosten für künstliche Intelligenz beunruhigen die Anleger und führen zu Kursverlusten.
  • Trotz der Fortschritte im Bereich der KI erwarten die Anleger mehr von Alphabet und Microsoft, während AMD nach der Revision der Prognosen für KI-Prozessoren mit einem Kursrückgang zu kämpfen hat.
  • Der intensive Wettbewerb auf dem Cloud-Markt treibt Alphabet und Microsoft zu hohen Investitionen in KI an, wobei das Kostenmanagement als Schlüssel zum zukünftigen Erfolg angesehen wird.

Alphabet und Microsoft verzeichnen zwar gestiegene Cloud-Umsätze, sehen sich aber aufgrund der steigenden Kosten für die Weiterentwicklung von KI- Innovationen mit Gegenwind von Investoren konfrontiert.

Alphabet- und Microsoft-Aktien geben aufgrund von Anlegerbedenken nach

Die Erwartungen der Anleger wurden gedämpft, da die Tech-Giganten Alphabet und Microsoft zwartronUmsatzsteigerungen im Cloud-Bereich für das Dezemberquartal meldeten und damit die Schätzungen der Wall Street übertrafen. Diese Zuwächse wurden jedoch von den explodierenden Kosten für die Entwicklung und den Einsatz modernster, KI-gestützter Funktionen überschattet. 

Infolgedessen brachen die Alphabet-Aktien um 6 Prozent ein, während die Microsoft-Aktien im vorbörslichen Handel um etwa 2 Prozent nachgaben. Dieser Abschwung bei Technologieaktien wirkte sich auch auf andere Branchenriesen wie Apple, Meta und Amazon aus.

Alphabet und Microsoft verzeichneten ein beeindruckendes Wachstum ihrer Cloud-Umsätze, da Kunden neue KI-Funktionen begeistert aufnahmen und eigene KI-basierte Dienste entwickelten. Die Kosten für den Ausbau der Infrastruktur, einschließlich Server, Rechenzentren und umfangreicher Forschung, verdeutlichten jedoch die erheblichen Investitionen, die erforderlich sind, um im sich rasant entwickelnden KI-Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Investitionsausgaben von Alphabet stiegen im Quartal um 45 Prozent auf die beeindruckende Summe von 11 Milliarden US-Dollar. Ruth Porat, Finanzchefin von Alphabet, deutete an, dass die Ausgaben im kommenden Jahr sogar noch höher ausfallen würden als 2023.

Auch Microsoft meldete einen deutlichen Anstieg der Investitionsausgaben um 69 Prozent auf 11,5 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen rechnet in naher Zukunft mit einem weiteren signifikanten Anstieg dieser Kennzahl.

Investorenerwartungen vs. Realitäten der KI

Diese Entwicklungen haben bei den Anlegern Unzufriedenheit hervorgerufen, da die Markterwartungen nach der jüngsten, durch die Versprechen von KI-Technologien befeuerten Rallye gestiegen waren. Gene Munster, geschäftsführender Gesellschafter von Deepwater Asset Management, äußerte den Wunsch nach einem substanzielleren Beitrag von KI in den Portfolios von Alphabet und Microsoft. 

Er räumte zwar Microsofts Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz ein, betonte aber, dass Alphabet deutlichere Fortschritte vorweisen müsse.

Zusätzlich gerieten die Aktien des Chipherstellers AMD unter Druck und fielen um 7 Prozent, nachdem das Unternehmen seine Prognose für KI-Prozessoren im Jahr 2024 auf 3,5 Milliarden US-Dollar korrigiert hatte. Analysten hatten zuvor höhere Erwartungen mit einem Umsatz von 4 bis 8 Milliarden US-Dollar für KI-Chips formuliert. Kinngai Chan, Analyst bei Summit Insights, merkte an, dass die Aktienbewertung eng mit diesen Zahlen verknüpft sei.

Cloud-Anbieter stehen vor einem harten Wettbewerb

Die steigenden Investitionsausgaben und Kosten von Alphabet und Microsoft verdeutlichen den intensiven Wettbewerb unter Cloud-Service-Anbietern um Anteile am lukrativen KI-Markt. Der Bedarf an erheblichen Investitionen in Infrastruktur und Forschung spiegelt die Entschlossenheit der Unternehmen wider, in einem sich ständig wandelnden Technologieumfeld neue Kunden zu gewinnen.

Trotz der anfänglichen Kritik der Investoren glauben Analysten wie Gil Luria von DA Davidson, dass Microsoft die Gewinnmargen weiter steigern kann, indem es die Gesamtbelegschaft relativ konstant hält und die Investitionen reduziert, sobald es über ausreichende Rechenzentrumskapazitäten verfügt, um die wachsende Nachfrage zu decken. 

Allerdings müssen Alphabet und Microsoft ihre Wachstumsziele erreichen, um höhere Aktienkurse zu rechtfertigen und das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen.

Marktbewertungen und -aussichten

Die Aktien von Alphabet, die 2023 einen bemerkenswerten Wertzuwachs von 58 Prozent verzeichneten, wurden mit dem etwa 22,26-Fachen des erwarteten Gewinns gehandelt. Im Vergleich dazu lag das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von Microsoft bei 33,09, was das Vertrauen des Marktes in die Wachstumsaussichten des Unternehmens widerspiegelt.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Brian Koome

Brian Koome

Brian Koome verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung im Bereich Blockchain- und Kryptowährungsberichterstattung und ist seit 2017 in der Branche aktiv. Er hat für führende Publikationen wie BlockToday.com geschrieben. Darüber hinaus entwickelte er den Ethereum -101-Kurs für BitDegree.org, bevor er als festangestellter Autor zu Cryptopolitan wechselte. Brians Themenschwerpunkte umfassen Evergreen-Guides, detaillierte Analysen, Interviews und Preisanalysen. Sein Fokus auf DeFi, Blockchain-Innovationen und aufstrebende Kryptoprojekte begeistert die Leser.

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