Tech-Giganten erholen sich nach KI-Herausforderung, S&P 500 nähert sich Rekordhoch

- Letzte Woche sahen sich die größten Technologieunternehmen in den USA mit enormen Herausforderungen durch das chinesische KI-Unternehmen DeepSeek konfrontiert.
- Apple und Meta meldeten positive Ergebnisse, was den S&P 500 beflügelte.
- Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von The Magnificent Seven beträgt jetzt 31.
Die größten Technologiekonzerne der USA sahen sich durch das chinesische KI-Unternehmen DeepSeek enormen Herausforderungen ausgesetzt. Obwohl KI-Startups aufgrund ihrer niedrigen Kosten und hohen Effizienz für Aufsehen sorgten, konnten die etablierten Technologiekonzerne die Erwartungen erfüllen. Dies spiegelt sich in ihrer gestiegenen Marktkapitalisierung wider, die den S&P 500 auf neue Höchststände trieb.
Apple Inc. und Meta Platforms Inc. gehörten zu den Unternehmen, die diese Woche ihre Ergebnisse veröffentlichten und so zur Stärkung des S&P 500.
Die sogenannten „Glorreichen Sieben“ – Microsoft Corp., Amazon.com Inc., Alphabet Inc. und Tesla Inc. – sind größtenteils gefallen, aber unter den Namen des „Big Board“ hatten sie einetronEigentümerstruktur von Aktionären.
Technologiegiganten trotzen den Erwartungen mittronGewinnen
Die „Magnificent Seven“ waren in den letzten zwei Jahren der Hauptmotor des S&P 500-Anstiegs, obwohl sich das Gewinnwachstum verlangsamt hat und die Aktien teuer sind. Daher richten Anleger ihr Augenmerk nun auf die übrigen 493 Unternehmen im Index und erwarten von ihnen eine überdurchschnittliche Performance. Bislang fielen die Ergebnisse der Berichtssaison sowohl für die Tech-Giganten als auch für den breiteren Markt überwiegend positiv aus.
Laut Adam Sarhan, dem CEO von 50 Park Investments, ist der Optimismus hinsichtlich der Unternehmensgewinne „extrem hoch, und der Markt hat sich entsprechend entwickelt. Größtenteils sind die Kurse gestiegen. Die Fundamentaldaten sind nach wie vor intakt.“
Die Leistung des Technologiesektors bleibttron; für die großen Technologiekonzerne wird im vierten Quartal ein Gewinnwachstum von 26 % erwartet, was über der Prognose von 22 % zu Beginn der Woche liegt.
Dies bedeutet jedoch, dass sich die Wachstumsrate das vierte Quartal in Folge verlangsamt hat und immer noch deutlich über der Schätzung von 10 % für den breiter gefassten S&P 500 liegt.
Meta-CEO Mark Zuckerberg beruhigte die Anleger hinsichtlich der KI-Strategie seines Unternehmens und sprach sogar darüber, wie man Geld für KI-Infrastruktur sparen kann. Dieser Optimismus spiegelte sich im Aktienkurs von Meta wider, der diese Woche um 6,4 % stieg und damit den zehnten aufeinanderfolgenden Handelstag mit Kursgewinn seit fast zehn Jahren verzeichnete.
Doch es gab auch Schattenseiten. Die Microsoft-Aktie fiel um 6,5 %, nachdem das Cloud-Computing-Geschäft langsamer als erwartet wuchs. Das Unternehmen hat Schwierigkeiten, seine KI-Infrastruktur bedarfsgerecht auszubauen. Führungskräfte von Meta und Microsoft kündigten jedoch an, auch künftig in KI zu investieren.
Herausforderung durch DeepSeek und verlangsamtes Wachstum: Druck auf KI-Infrastrukturaktien
Unterdessen sorgten der Konkurrenzkampf von DeepSeek und enttäuschende Quartalszahlen von KI-Infrastrukturunternehmen für einen leichten Rückschlag im Sektor. Die Aktien von Nvidia Corp., einem wichtigen Akteur im Markt für KI-Infrastruktur, fielen um 16 Prozent, wodurch die Marktkapitalisierung um mehr als 500 Milliarden US-Dollar sank. Auch andere Chiphersteller wie Broadcom Inc. und Micron Technology Inc. verzeichneten Kursverluste.
Sarhan merkte an, dass er aufgrund des steigenden Risikos durch DeepSeek einige Aktien von KI-Infrastrukturunternehmen verkauft habe. Er betonte, dass dies derzeit alles Spekulation sei, aber wenn große Unternehmen nicht mehr jeden verfügbaren High-End-Chip benötigen würden, könnte sich das ändern.
Laut Dave Mazza, CEO von Roundhill Investments, erhöht das Aufkommen von DeepSeek in Verbindung mit einem verlangsamten Gewinnwachstum den Druck auf die Tech-Giganten, in den kommenden Monaten Renditen aus ihren KI-Investitionen zu erzielen. Dies gilt insbesondere angesichts ihrer hohen Bewertungen.
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der „Magnificent Seven“ liegt aktuell bei 31, deutlich höher als die 20 Ende 2022 und wesentlich höher als das des S&P 500 mit 22.
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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