Steuer auf Kryptotransaktionen? Der Gesetzesentwurf stößt auf Kritik

Rechtsfragen im Zusammenhang mit Kryptowährungen
Der Funktionär der Partei Cambio Radical, Carlos Abraham, legte dem kolumbianischen Kongress im Juli einen Gesetzesentwurf vor. Dieser befasste sich mit Kryptowährungen und deren Lizenzierung. Das Finanzmagazin Dinero berichtete, dass der Entwurf seit Juli heftiger Kritik ausgesetzt sei. Investoren und andere Verantwortliche stellten zahlreiche Fragen dazu.
Abraham legte in dem Gesetzentwurf fest, dass Händler für den Handel mit Kryptowährungen eine Lizenz beantragen müssen. Er erklärte außerdem, dass alle Transaktionen an Kryptobörsen, unabhängig davon, ob sie lokal oder international erfolgen, mit 5 % besteuert werden sollten. Weiterhin führte er aus, dass 1 % der Steuereinnahmen an Unternehmen fließen sollte, die sich für die Sicherheit der Nutzer vor Betrug einsetzen.
Zu diesen Aussagen haben zahlreiche Experten viele Fragen gestellt und ihre Meinungen dazu geäußert. Viele Abgeordnete haben erklärt, Abraham habe den Gesetzentwurf ohne ausreichende Recherche und Kenntnisse über Kryptoprozesse vorgelegt. Laut Abraham überwacht das IT-Ministerium zwar die Kryptowährungen, die Kontrolle darüber liegt jedoch beim Finanzministerium und anderen Institutionen.
Sie wiesen ferner darauf hin, dass eine Besteuerung der Transaktionen die Anzahl der Investoren und damit das Handelsvolumen verringern würde. Zudem könne dies illegale Aktivitäten begünstigen. Fedesoft und der kolumbianische Fintech-Verband kritisierten den Gesetzentwurf als mangelhaft und enthielten zahlreiche falsche Behauptungen, da er die von den kolumbianischen Aufsichtsbehörden verbotene Währungsreform „Trickle“ thematisierte.
Darüber hinaus versprach der kolumbianischedent Iván Duque, die Steuern auf Kryptowährungen zu senken, um die Blockchain-Technologie und digitale Währungen zu fördern. Laut Aussagendent und Expertenmeinungen sollten Kryptowährungstransaktionen daher nicht besteuert werden.
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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