Das globale Zahlungsnetzwerk Swift prüft die Migration seines Nachrichtensystems auf die Blockchain mit Linea

- Swift erprobt ein Blockchain-basiertes Messaging-System mit Consensys' Ethereum Layer-2 Linea.
- Große Banken wie BNP Paribas und BNY Mellon nehmen an dem Experiment teil.
- Linea wurde aufgrund seiner datenschutzwahrenden Kryptographie und seiner regulatorischen Kompatibilität ausgewählt.
Swift, das Zahlungsnetzwerk, das den globalen Bankverkehr am Laufen hält, wagt erste Schritte im Bereich Blockchain. Das Unternehmen testet, ob sein zentrales Nachrichtensystem, der Mechanismus, der es mehr als 11.000 Banken ermöglicht, sicher miteinander zu kommunizieren, eines Tages auf der Blockchain laufen könnte.
Das von Grégory Raymond von The Big Whale auf Xbringt namhafte Partner an einen Tisch. BNP Paribas, BNY Mellon und mehrere globale Banken sind bereits beteiligt.
Es ist noch zu früh für endgültige Aussagen, da das Pilotprojekt Berichten zufolge Monate dauern wird, bis Ergebnisse vorliegen. Ein dem Projekt nahestehender Banker bezeichnete es jedoch als „eine wichtige technologische Transformation für den internationalen Interbanken-Zahlungsverkehr“
Warum zieht Swift Linea in Betracht?
Das aktuelle Swift-System genießt hohes Vertrauen, wird aber auch von Kritikern bemängelt, die es als teuer, oft langsam und stark von Intermediären abhängig bezeichnen. In einer Zeit, in der Geld und Vermögenswerte zunehmend digitalisiert werden, erweist sich diese Zentralisierung als Schwäche.
Die schnelle Abwicklung, die bei dezentralen Transaktionen zu beobachten ist, hat dazu geführt, dass vermehrt der Einsatz der Blockchain-Technologie gefordert wird.
Linea ist ein Ethereum von Consensys, dem Team hinter MetaMask. Sein Reiz liegt in der Fähigkeit, Daten durch fortschrittliche Kryptografie zu schützen – ein Muss für Institutionen, die strengen regulatorischen Vorgaben unterliegen.
Diese Entscheidung passt auch zu Swifts langfristiger Strategie im Bereich digitaler Vermögenswerte. Letztes Jahr kündigte das Unternehmen Testläufe für digitale Zentralbankwährungen und tokenisierte Vermögenswerte an. Mit der Integration von Linea scheint Swift nun bereit zu sein, zu prüfen, ob die Blockchain-Technologie das Kerngeschäft – die Messaging-Infrastruktur selbst – grundlegend verändern kann.
Warum Banken aufmerksam sind
Für große Banken wie BNP Paribas und BNY Mellon geht es hier um mehr als nur um das Experimentieren mit neuer Technologie. Wenn Blockchain-basierte Nachrichtenübermittlung funktioniert, könnte sie Kommunikation und Zahlungsabwicklung in einer einzigen, nahtlosen Ebene vereinen. Das bedeutet geringere Kosten und weniger Verzögerungen.
Es hilft ihnen auch dabei, mit Herausforderern wie Ripple, das schon lange behauptet, sein Blockchain-System könne das veraltete Modell von Swift übertreffen.
Doch der Wandel wird nicht einfach sein. Die Integration der Blockchain in bestehende Systeme erfordert Zeit, Investitionen und Geduld der Regulierungsbehörden.
Es bestehen weiterhin Fragen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit eines solchen Systems in dem Umfang, in dem Swift tätig ist, und ob die Regulierungsbehörden in den USA, der EU und Asien damit einverstanden wären.
Swift ist stets vorsichtig vorgegangen. In den letzten Jahren hat das Unternehmen APIs getestet, mit KI zur Betrugsbekämpfung experimentiert und tokenisierte Vermögensübertragungen erforscht. Die Partnerschaft mit Linea passt in dieses Muster: Zunächst wird eine kontrollierte, private Umgebung erprobt, bevor etwas öffentlich zugänglich gemacht wird.
Bei Erfolg des Pilotprojekts könnte es sich um einen der größten Blockchain-Einsätze in der Praxis handeln. Dies wäre zudem eintronSignal an die übrige Finanzbranche, dass Blockchain nicht länger nur für Nischenanwendungen gedacht ist – sie ist bereit, die Systeme anzutreiben, die täglich Billionen von Dollar bewegen.
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