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Ethereum ETFs für den Spotmarkt drohen nach ungünstigen SEC-Sitzungen auf Ablehnung

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
 Ethereum ETFs für den Spotmarkt drohen nach ungünstigen SEC-Sitzungen auf Ablehnung
  • Nach den jüngsten enttäuschenden Treffen gehen US-amerikanische Emittenten davon aus, dass die SEC ihre Anträge für Ethereum ETFs ablehnen wird.
  • Zu den wichtigsten beteiligten Unternehmen gehören VanEck und ARK Investment Management; Entscheidungen werden bis Ende Mai erwartet.
  • Die Diskussionen der SEC wurden als einseitig und substanziell im Vergleich zu früheren Gesprächen Bitcoin -ETFs beschrieben.

Laut einem aktuellen Bericht von Reuters dürfte die US-Börsenaufsicht SEC mehrere Anträge für Ethereum ETFs (börsengehandelte Fonds) ablehnen. In den vergangenen Wochen deuteten die Gespräche zwischen US-Emittenten und der SEC stark auf ein negatives Ergebnis hin.

Wichtige Marktteilnehmer wie VanEck und ARK Investment Management sowie sieben weitere Emittenten sehen sich massiven Hürden gegenüber, da die SEC ihre Vorschläge zur tracdes Ethereum-Spotpreises prüft.

Unproduktive Diskussionen

Die jüngsten Interaktionen zwischen ETF-Emittenten und Vertretern der SEC waren aus Sicht der Emittenten größtenteils enttäuschend. Es fehlte diesen Gesprächen an dem Engagement und den detaillierten Nachfragen, die frühere Treffen, insbesondere jene, die zur Zulassung von Bitcoin Spot-ETFs führten, geprägt hatten.

Vier an den Gesprächen beteiligte Personen, die anonym bleiben wollten, beschrieben die Treffen als einseitig, da es vonseiten der SEC-Mitarbeiter kaum oder gar kein substanzielles Feedback zu den vorgelegten Vorschlägen gab.

Dieser Kurswechsel der SEC ist besonders bemerkenswert angesichts des Hintergrunds des SEC-Vorsitzenden Gary Gensler, eines bekannten Kryptowährungsskeptikers. Unter seiner Führung gab es anhaltenden Widerstand gegen Bitcoin ETFs, wobei Bedenken hinsichtlich Marktmanipulation angeführt wurden.

Die Stimmung schien sich jedoch mit der Zulassung von Bitcoin -Spot-ETFs nach einer erfolgreichen Klage von Grayscale Investments gewendet zu haben. Diese Zulassung hatte bei Emittenten die Hoffnung geweckt, dass Ethereum Produkte diesem Beispiel folgen könnten.

Trotz der Bemühungen der Emittenten, ihre Ethereum -ETF-Anträge an die zuvor genehmigten Bitcoin und Ethereum Futures-basierten ETFs anzugleichen, reagierte die SEC weitgehend nicht. Dies hat bei den Emittenten die Erwartung genährt, dass die SEC diese Anträge für Ethereum Spot-ETFs letztendlich ablehnen wird.

Marktauswirkungen und fortgesetzte Bemühungen

Die mögliche Ablehnung ist nicht nur ein formaler Rückschlag, sondern trübt auch die Marktentwicklung von Ethereum. Hong Fang,dent der Kryptobörse OKX, merkte an, dass Ethereum-Kurs im Vergleich zu Bitcoin, der in diesem Jahr um 51 % gestiegen ist, hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. Diese schwächere Performance ist teilweise auf die Markterwartung einer negativen Entscheidung der SEC zurückzuführen, was Ethereum Kurs zusätzlich belastet.

Als Reaktion auf die erwarteten Ablehnungen haben einige Emittenten ihre Absicht bekundet, der SEC zusätzliche Offenlegungen vorzulegen, in der Hoffnung, den Dialog aufrechtzuerhalten und mögliche Bedenken auszuräumen, die die Befürchtungen der SEC beeinflussen könnten.

Das bisher einzige bekannt gewordene Treffen fand mit der Kryptobörse Coinbase statt und konzentrierte sich auf Grayscales Antrag, seinen Ethereum Trust in einen ETF umzuwandeln. Die in diesen Treffen vorgebrachten Argumente betonten die hohe Korrelation zwischen Ethereum Futures und Spotmärkten und spiegelten damit die Logik wider, die zur Zulassung von Bitcoin Spot-ETFs führte.

Die Skepsis der SEC hinsichtlich der Tiefe und Qualität der Marktdaten für Ethereumist im Vergleich zum etablierteren Bitcoin Futures-Markt jedoch weiterhin groß. Matt Hougan, Chief Investment Officer bei Bitwise Asset Management, vermutet, dass die Zurückhaltung der SEC auf den Wunsch nach umfassenderen Daten zurückzuführen sein könnte, um die Reife und Stabilität des Marktes zu bestätigen.

Die anhaltende Unsicherheit und die Zurückhaltung der SEC bei der Zulassung von Ethereum -ETFs könnten potenziell zu weiteren Rechtsstreitigkeiten führen, ähnlich denen, mit denen Bitcoin -ETF-Vorschläge bereits konfrontiert waren. Branchenkenner bleiben zwar hoffnungsvoll, aber vorsichtig, da sie einräumen, dass die Zulassung weitere Gerichtsverfahren oder eine grundlegende Änderung der Haltung der SEC gegenüber Kryptowährungsprodukten erfordern könnte.

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