Der südkoreanische Won hat in diesem Jahr den stärksten Wertverlust aller asiatischen Währungen erlitten. Er ist gegenüber dem Dollar um 2,5 % gefallen und damit die Währung mit der schlechtesten Performance in der Region.
Das Währungspaar USD/KRW notiert zum Redaktionsschluss bei 1.472,8, etwas niedriger als im Tagesverlauf, aber immer noch gefährlich nahe an den lokalen Höchstständen.
Der Singapur-Dollar notiert aktuell bei 1,285, der chinesische Yuan bei 6,963 und die indische Rupie bei rund 90,819. Der australische Dollar legte leicht zu und steht nun bei 0,67. Auch der thailändische Baht konnte etwas zulegen, obwohl das Währungspaar USD/THB laut CNBC-Daten auf 31,25 gefallen ist.
Bitcoin legt in Korea zu, da der Kimchi-Aufschlag auf über 2 % steigt und damit in einen Aufwärtstrend umschlägt
Während der Won an Wert verliert, steigt Bitcoin Kurs in Korea. Die Kimchi-Prämie, die die Differenz zwischen den BTC-Preisen an koreanischen Börsen wie Bithumb und globalen Börsen wie Binance trac, liegt aktuell bei +2,49 %.
Das bedeutet natürlich, dass Koreaner mehr für Bitcoin bezahlen als alle anderen. Erst letztes Jahr erreichte der Aufschlag einen lokalen Höchststand von 6,07 %, was fast immer bedeutet, dass aggressive koreanische Händler einsteigen.

Betrachten Sie die obige Grafik und achten Sie besonders auf alle Linien, wenn die Prämie 1,5 % überschreitet, denn dies zeigt uns, dass die Prämie stetig und perfekt mit dem Ausbruch aus der grünen Trendlinie von Bitcoinübereinstimmt, selbst in Zeiten, in denen Bitcoin nicht gerade im Aufwind war.
Dennoch liegt dieses Ausbruchsniveau bei etwa 25.200 US-Dollar, und raten Sie mal? Genau dort gab es auch den größten Anstieg des Kaufvolumens, genau als die koreanische Prämie stark anstieg.
Der Widerstand liegt bei etwa 28.754,40 US-Dollar, während einetronUnterstützung bei 25.200 US-Dollar zu finden ist, gefolgt von weiteren Zonen bei 18.060,58 US-Dollar und 16.540,00 US-Dollar. Bitcoin bewegt sich seit 2021 unterhalb der roten Abwärtstrendlinie, und der aktuelle Kurs liegt knapp unter diesem wichtigen Widerstand.
Aktuell ist die Prämie weder zu hoch noch zu niedrig. Mit 2,49 % liegt sie im mittleren Bereich ihrer historischen Spanne. Sie ist zwar noch nicht überhitzt, aber dennochtrongenug, um die positive Marktsituation aufrechtzuerhalten. Steigt die Prämie wieder über 4 % oder 6 %, ist mit einem weiteren Preisanstieg zu rechnen. Fällt sie hingegen unter 1 %, deutet dies auf eine nachlassende koreanische Nachfrage hin, und der Preis könnte die 18.000-Dollar-Marke erneut ansteuern.

