Bithumb, eine der führenden südkoreanischen Kryptobörsen, hat offiziell einen OTC-Handelsplatz (Over-the-Counter) eröffnet. Dieser firmiert unter dem Namen Ortus und die Rechte an Ortus liegen bei Bithumb Global.
Ortus wird Blockgeschäfte durchführen und institutionellen Kunden als Vermittler zur Seite stehen. Der Direktor von Bithumb erklärte, dass es an echter Liquidität zwischen verschiedenen digitalen Vermögenswerten mangele und institutionelle Anleger zahlreiche Prozesse durchlaufen müssten, bevor ein Handel stattfinden könne. Er fügte hinzu, dass Ortus diese Lücke schließen und Institutionen den Handel über eine Plattform ermöglichen werde, die weltweit Liquidität bereitstellt.
Die Marke bietet Dienstleistungen für verschiedene Branchen und institutionelle Anleger an. Nach mehreren Prüfungen, die feststellen, ob die Institution in illegale Aktivitäten verwickelt ist, wird der Service für die Kunden freigeschaltet. Er ermöglicht ihnen den Zugang zu Transaktionsmonitoren und einem OTC-Handelsschalter.
Der OTC-Handel erleichtert großvolumige Transaktionen, da der Handel nicht an der Kryptobörse selbst stattfindet, sondern OTC-Händler direkt zwischen zwei Parteien handeln.
Dieser Schritt folgt dem Beispiel von Coinbase, die bereits im November einen OTC-Handelsplatz einführten. Coinbase ist ein US-amerikanisches Krypto-Unternehmen, dessen OTC-Angebot letztes Jahr für institutionelle Kunden gestartet wurde. Auch Bittrex, eine weitere US-amerikanische Börse, startete im Vormonat ihren OTC-Handelsplatz, ebenso wie Binancedie weltweit führende Kryptobörse.
Bithumb belegte am Handelstag den ersten Platz nach Handelsvolumen, hat aber nach weiteren Anpassungen seitdem einen niedrigeren Rang eingenommen.
