Südkorea führt nun die Blockchain-Technologie in seinen Verteidigungssystemen ein. Jüngsten Meldungen zufolge hat die DAPA (Defense Administration for Public Administration) angekündigt, eine Blockchain-Plattform im Verteidigungssektor einzuführen, um unbefugte Datenmanipulationen zu verhindern.
Die DAPA wurde zur Verwaltung von Projekten geschaffen, die die Verteidigungsindustrie verbessern sollen. Ziel dieser Integration ist die vollständige Sicherung der Daten in der Verteidigungsdatenbank.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurde von der südkoreanischen Beschaffungsbehörde für militärische Zwecke (SK) eine Prototypversion der Blockchain entwickelt. Zusammen mit der Beschaffungsbehörde für Verteidigung (DAPA), der Beschaffungsbehörde für Verteidigung (ADD) und der Beschaffungsbehörde für Verteidigungsfragen (DTaQ) verfolgen alle drei Institutionen dasselbe Ziel: die Zuverlässigkeit des Verteidigungssystems zu verbessern. Sie planen, dieses Ziel mithilfe der Blockchain-Technologie umzusetzen.
Durch die Integration der Blockchain-Technologie wird der bürokratische Aufwand bei der Einreichung von Geschäftsvorschlägen automatisiert. Im Gegensatz zu herkömmlichen, umständlichen Methoden ist dies einfacher und effizienter, da es Zeit und Energie spart. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, die Verwaltung von Waffentransportgenehmigungen zu integrieren. Dies kommt auch Rüstungsunternehmen zugute.
Viele staatliche Unternehmen hatten die Blockchain-Technologie seit 2018 im Blick. Sie erkannten die vielversprechenden Perspektiven und Vorteile ihrer Integration in Systeme wie die von Regierungsbehörden. Vermutlich war dies der Grund für ihr großes Interesse, sie auszuprobieren.
KISA plant, die Anzahl der bestehenden Blockchain-Prototypen zu vervielfachen und die Blockchain-Technologie breiter anzuwenden. Zudem kündigte das Unternehmen an, das Budget allein für 2019 von neun Millionen US-Dollar zu erhöhen.
Die Integration der Blockchain-Technologie nimmt in Südkorea zu. Das liegt daran, dass das koreanische Ministerium für Wissenschaft, IKT und Zukunftsplanung sowie das Ministerium für Ozeane und Fischerei ebenfalls Interesse an der Integration der Technologie in ihre Systeme gezeigt haben. Sie haben zudem einen Blockchain-Prototyp entwickelt, der neue Möglichkeiten für die Containerschifffahrt eröffnen soll.
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