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Südkorea fordert einen sofortigen Stopp der Krypto-Kreditvergabe über lokale Börsen

VonHristina VasilevaHristina Vasileva
Lesezeit: 2 Minuten
Südkorea fordert einen sofortigen Stopp der Krypto-Kreditvergabe über lokale Börsen.
  • Die südkoreanischen Regulierungsbehörden forderten einen sofortigen Stopp der Krypto-Kreditvergabe an lokalen Börsen.
  • Bithumb hat im August freiwillig seinen Verschuldungsgrad reduziert, muss nun aber die Vergabe neuer Kredite einstellen.
  • Um riskante Kreditvergaben an Privatkunden und Liquidationen in Zeiten von Preisschwankungen zu vermeiden, könnte den Börsen ein neuer Kreditrahmen vorgelegt werden.

Die südkoreanische Finanzdienstleistungskommission (FCS) hat mit Wirkung vom 19. August ein sofortiges Verbot aller Krypto-Kredite an inländischen Börsen angeordnet. Das Kreditverbot soll Privatanleger vor riskanten Praktiken schützen. 

Südkoreanische Börsen griffen den Trend der DeFi Protokolle auf, wobei Aave zum Marktführer avancierte und den Liquiditätszufluss wiederbelebte. Nur wenige Tage bevor die Regulierungsbehörden .dent , zukünftig eine unabhängige Kreditplattform 

hat Bithumb seine Kreditvergabe freiwillig reduziert Medienberichten. Bereits im August berieten die Regulierungsbehörden über die Regulierung des Kreditwesens, allerdings ohne ein sofortiges Verbot zu verhängen. 

Südkoreanische Börsen boten riskante Krypto-Kredite mit Hebelwirkung an

Südkoreanische Kryptobörsen verzeichneten 2025 einen Anstieg der Aktivitäten, da immer mehr Privatanleger nach den gefragtesten Kryptowährungen suchten. Seit Juli erlauben lokale Kryptobörsen wie Upbit jedoch einen erheblichen Anteil unregulierter Kreditvergabe. Besonders problematisch war die Vergabe von Krediten mit Hebelwirkung, die zu potenziellen Liquidationen und Verlusten sowie zu Anomalien bei der Verwendung von Stablecoins führte.

Nutzer konnten Kredite gegen bis zu 80 % des Wertes ihrer BTC-, XRPoder USDT-Bestände aufnehmen. Bithumb bot auch riskantere Kredite mit bis zum Vierfachen der hinterlegten Sicherheiten an. Diese riskante Liquiditätsquelle konnte im Falle eines Bärenmarktes zu Auflösungen und Liquidationen führen. Der rasante Anstieg der Kreditdienstleistungen alarmierte die Aufsichtsbehörden, die daraufhin neue Compliance-Anforderungen stellten. 

Seit dem Start des börsenbasierten Kreditwesens haben Privatkunden innerhalb eines Monats umgerechnet 1,1 Milliarden US-Dollar auf 27.600 Konten aufgenommen. Rund 13 % der Kredite wurden aufgrund von Kursschwankungen liquidiert. Nach Inkrafttreten der neuen Regelung laufen bestehende Kredite bis zur vollständigen Rückzahlung weiter, Börsen dürfen jedoch keine neuen Kredite mehr vergeben. 

Die Kreditvergabe könnte wieder aufgenommen werden, sobald die Aufsichtsbehörde neue Richtlinien und Sicherheitsvorkehrungen festgelegt hat. Südkorea hat versucht, formale Krypto-Regulierungen zu erlassen, um sich auf Spot-ETFs vorzubereiten. Wie Cryptopolitan kürzlich berichtete

Südkorea weitet seinen Einfluss durch ausgewählte Vermögenswerte aus

Der südkoreanische Markt fördert ausgewählte Kryptowährungen und Token. XRP gehört zu den Assets mit einer langen Tradition an südkoreanischen Börsen. Rund 13,97 % des XRP Volumens entfallen auf südkoreanische Kredite. Auch etablierte Meme-Token und Altcoins sind stark von südkoreanischen Börsen abhängig.

Bei Pudgy Penguins (PENGU) liegt der Anteil des koreanischen Won bei bis zu 18,8 %, was zu überdurchschnittlichen Kursanstiegen führt. Südkoreanische Börsen agieren bei ihren Listings vergleichsweise konservativ und bieten Kryptowährungen und Memes oft die Chance auf ein Comeback nach Jahren auf internationalen Märkten. Diese Börsen stellen strengere Anforderungen an Liquidität und Marktpräsenz, bevor sie neue Assets aufnehmen. 

Für den Handel mit Blue-Chip-Aktien spielt der koreanische Won eine geringere Rolle, da sein Anteil am BTC- und ETH-Handel gering ist. Auch die Prämie für den koreanischen Won ist relativ niedriger. Die Einführung lokaler Stablecoins könnte die Fiatwährung als Liquiditätsquelle weiter verdrängen.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Hristina Vasileva

Hristina Vasileva

Hristina Vasileva ist Expertin für DeFi, Wirtschaft und Finanznachrichten. Nach einem vierjährigen Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft, Journalismus und Massenkommunikation absolvierte sie ein Masterstudium in Philosophie an der Universität Sofia. Sie arbeitete für eine der führenden Zeitungen des Landes und berichtete über Rohstoffe und Unternehmensergebnisse. Derzeit ist Hristina als freie Autorin für Cryptopolitantätig.

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