Südkorea: Digitale Zentralbankwährung (CBDC) – Bank von Korea startet Pilotprojekt

Zur Einführung der digitalen Zentralbankwährung (CBDC) in Südkorea hat die Zentralregierung ein Pilotprojekt gestartet, um die technischen und rechtlichen Anforderungen zu prüfen und zu analysieren. Das Projekt läuft bis Ende 2021.
Die Zentralbank des Landes ist jedoch der Ansicht, dass es für die Einführung der südkoreanischen digitalen Zentralbankwährung (CBDC) noch zu früh sei, da derzeit keine Nachfrage nach der Währung bestehe und die Bank auch nicht bereit sei, sie in absehbarer Zeit auszugeben. Berichten zufolge startete das Pilotprojekt im März.
Dies würde auch Südkoreas CBDC-Design, Funktionsweise und die Notwendigkeit der Blockchain-Technologie für die Implementierung des digitalen Won erklären. Zudem würden mögliche rechtliche Probleme bei der gleichzeitigen vollständigen Einführung der Währung analysiert und eine entsprechende Änderung für die Bank geplant.
Der Bau und die Erprobung des CBDC-Pilotsystems sind für den Zeitraum von Januar 2021 bis Dezember 2021 geplant.
Außerhalb Südkoreas treiben andere Länder die CBDC-Forschung stärker voran
Neben Südkorea, das sich mit der Einführung digitaler Zentralbankwährungen (CBDC) befasst, intensivieren auch die Zentralbanken anderer Länder ihre Forschung zur Einführung ihrer digitalen Währungen. China beispielsweise, das in Fragen der CBDC eine Vorreiterrolle einnimmt, wird voraussichtlich noch vor Jahresende seine digitale Währung einführen.
Die französische Zentralbank hat bereits ein Pilotprojekt gestartet, um die Integration des digitalen Euro in die Zahlungsabwicklung des Landes zu testen. Auch die schwedische Zentralbank führt derzeit einen Test ihrer zentralisierten digitalen Währung E-Krone durch.
Mehrere andere Länder arbeiten ebenfalls an der Einführung eigener digitaler Zentralbankwährungen (CBDCs), und weitere erwägen deren Einführung und prüfen die Machbarkeit. Anfang des Jahres begann die Europäische Zentralbank mit einer Studie zu den Vorteilen einer Euro-CBDC. Zudem gab es Berichte, wonach ein japanischer Abgeordneter einen CBDC-Entwurf empfohlen hat.
Auswirkungen der südkoreanischen CBDC
Die südkoreanische digitale Zentralbankwährung (CBDC) könnte die dringend benötigte Unterstützung und Abhilfe im anhaltenden Kampf des Landes gegen die COVID-19-Pandemie darstellen. Südkorea hat über 295.000 Menschen auf das Coronavirus getestet und über 8.500 Infektionen sowie 81 Todesfälle gemeldet. Insgesamt hat das Land über 5.000 Menschen pro Million Einwohner getestet und damit die weltweit höchste Testrate erreicht.
Zahlungen und andere Transaktionen lassen sich ohne das Risiko einer Kontamination durch cash abwickeln. Digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) weisen ähnliche Eigenschaften wie physische Währungen auf, ermöglichen aber gleichzeitig sofortige Transaktionen und grenzenlose Eigentumsübertragungen. Dies ist ideal für Lockdowns und Quarantänemaßnahmen weltweit, wo Bewegungsfreiheit eingeschränkt und die meisten Banken geschlossen sind.

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Muhaimin Olowoporoku
Muhaimin schreibt leidenschaftlich gern über Krypto-News und ist selbst ein begeisterter Krypto-Fan. Er hat ein Talent dafür, komplexe Sachverhalte zu analysieren und sein Publikum über aktuelle Entwicklungen weltweit zu informieren. Er ist überzeugt, dass Blockchain und Kryptowährungen die nützlichsten Systeme gegenseitigen Vertrauens sind, die je entwickelt wurden.
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