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Sony plant die Übernahme von Kadokawa, dem Mutterkonzern von FromSoftware; Branchenspekulationen über die Auswirkungen

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
3 Minuten Lesezeit
Das Logo von Sony und Kadokawa
  • Sony hat offiziell sein Interesse an der Übernahme von Kadokawa, der Muttergesellschaft von FromSoftware, bekundet.
  • Sony strebt eine Konsolidierung von Akquisitionen an, um sein Portfolio strategisch zu stärken.
  • Die mögliche Übernahme könnte die Gaming- und Anime-Weltmaticverändern.

Sony erwägt angeblich die Übernahme von Kadokawa, der Muttergesellschaft von FromSoftware. Der multinationale Unterhaltungskonzern erwägt die Akquisition, um sein umfangreiches Portfolio weiter auszubauen. Die Übernahme von Kadokawa dürfte die Spiele- und Anime-Branchematicbeeinflussen.

Seit seiner Gründung in den 1940er-Jahren hat sich der multinationale Konzern Sony stetig weiterentwickelt und sein Geschäftsfeld über dietronhinaus erweitert. Im Zuge dieser Entwicklung ist das Unternehmen mit Filmen und der Entwicklung der PlayStation-Konsolen auch in den Unterhaltungs- und Spielebereich vorgedrungen.

In diesem Sinne hat Sony in jüngster Zeit versucht, sein Portfolio durch Zukäufe weiter auszubauen, um seine Position im Unterhaltungs- und Spielebereich zu stärken und gleichzeitig sein Angebot zu diversifizieren. 

Sony hat die FromSoftware-Muttergesellschaft Kadokawa im Visier

Wie Reuters zuerst berichtete, hatte Sony die Übernahme des japanischen Medienkonzerns Kadokawa im Blick. Gerüchte über Gespräche zur Vorbereitung der Kadokawa-Übernahme kursierten bereits, bevor das Unternehmen die Nachricht bestätigte.

Die ersten Gerüchte wurden weiter untermauert, als Weekly Bunshun, eine japanische Nachrichtenseite , die Gedanken eines japanischen Mitarbeiters zur wahrscheinlichen Übernahme veröffentlichte. Kadokawa ist bekannt für seine Rolle in der Film-, Verlags- und Videospielbranche. Der japanische Mischkonzern besitzt FromSoftware, den Videospielpublisher hinter den Souls- und Elden-Ring-Titeln.

Kadokawa ist auch in der Anime-Welt prominent vertreten und besitzt zahlreiche Markenrechte. Das umfangreiche Manga- und Anime-Portfolio des Unternehmens etablierte es als wichtigen Akteur. Mehrere Anime-Adaptionen von Kadokawa, wie beispielsweise „Oshi no Ko“, bescherten dem Unternehmen enormen finanziellen Erfolg und stärkten seinen Ruf. Das japanische Unternehmen engagiert sich zudem in weiteren Anime-bezogenen Bereichen wie Produktionsfinanzierung und Merchandising und erlangte dadurch erheblichen Einfluss auf den globalen Anime-Markt. 

Die Übernahme von Kadokawa dürfte weitreichende Veränderungen in der Anime- und Spielebranche nach sich ziehen. Sony wird voraussichtlich den Trends anderer Branchenriesen wie Microsoft folgen, die Activision Blizzard 2023 für 68,7 Milliarden US-Dollar erwarben. Der geplante Deal soll Sonys Position auf dem japanischen Markt und in anderen aufstrebenden Märkten stärken. Dem Unterhaltungskonzern gehören bereits Crunchyroll und Funimation; durch die Übernahme würde er sein Portfolio um weitere Marken erweitern und sich als global agierendes Anime-Imperium etablieren. 

Die mögliche Übernahme durch Sony löst gemischte Reaktionen aus

Die Nachricht von der Übernahme Kadokawas durch den Spielekonzern löste unterschiedliche Reaktionen bei Spielern und Branchenvertretern aus. Einige japanische Mitarbeiter von Kadokawa kritisierten den Deal und erklärten, er werde die Unabhängigkeit des Unternehmens stark beeinträchtigen.

Ein anderer Teil der Belegschaft äußerte sich positiv über die Übernahme und sagte, sie werde das Unternehmen durch verbesserte Disziplin und die Entfernung inkompetenter Mitarbeiter wiederbeleben. In diesem Zusammenhang wurde Takeshi Natsuno, CEO von Kadokawa, als potenzieller Nachfolger genannt, sollte die Übernahme zustande kommen. 

Ein langjähriger Kadokawa-Mitarbeiter sagte:

„Die Mitarbeiter um mich herum freuen sich über die Übernahme durch Sony. Das liegt daran, dass einige Mitarbeiter mit der Natsuno-Führung unzufrieden sind, die nach dem Datenleck durch einen Cyberangriff nicht einmal eine Pressekonferenz abgehalten hat.“

Die mögliche Übernahme von Kadokawa durch Sony rief bei Gamern gemischte Reaktionen hervor. Einige meinten, die Übernahme passe perfekt zu Sony und biete dem Spielepublisher die besten Überlebenschancen angesichts der Unsicherheit in der Branche und der aktuellen Schwierigkeiten des japanischen Unternehmens.

Eine andere Gruppe von Spielern äußerte jedoch Skepsis und befürchtete, dass die Übernahme die Souls- und Elden-Titel exklusiv für Sony machen würde. 

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