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Der Anbieter von persönlichen Finanzdienstleistungen, SoFi, übernimmt den Zahlungsdienstleister Galileo für 1,2 Milliarden US-Dollar

VonGurpreet ThindGurpreet Thind
Lesezeit: 2 Minuten
Der Anbieter von persönlichen Finanzdienstleistungen, SoFi, kauft den Zahlungsdienstleister Galileo für Milliarden

Mit der Übernahme des Zahlungsdienstleisters Galileo durch SoFi sehen die Aussichten für das digitale Bankwesen selbst in den aktuell schwierigen wirtschaftlichen Zeiten vielversprechend aus. SoFi hat die Übernahme des Zahlungsabwicklers Galileo für 1,2 Milliarden US-Dollar genehmigt. Die Plattform erforscht digitale Finanzmanagementlösungen aufgrund der zunehmenden Schließung von Bankfilialen.

Galileo stellt die Verbindung zwischen Kreditkartenanbietern und Banken mittels APIs her. Dieselben APIs bilden cash -Management-Lösungen von SoFi. Auch andere namhafte Plattformen wie Revolut und Chime nutzen Galileo-APIs, um eine reibungslose Zahlungsabwicklung zu gewährleisten. Mit der Übernahme von Galileo durch SoFi bleiben diese APIs ein zentraler Bestandteil des Unternehmens.

SoFi übernimmt Galileo, um an fortschrittliche APIs zu gelangen

Mit der Übernahme von Galileo plant SoFi, die überlegene API-Technologie von Galileo zu nutzen, um neue Wege im Finanzdienstleistungssektor zu beschreiten. In der offiziellen Pressemitteilung heißt es weiter, SoFi freue sich darauf, seinen Nutzern durch den Einsatz seiner fortschrittlichen APIs einen Mehrwert zu bieten, insbesondere im Bereich kritischer Finanzdienstleistungen, wo Geschwindigkeit und Sicherheit höchste Priorität haben.

Die Vereinbarung umfasst Barzahlungen in Höhe von 75 Millionen US-Dollar cash Unternehmensaktien im Wert von 875 Millionen US-Dollar und eine Absicherungsfinanzierung in Höhe von 250 Millionen US-Dollar. Der Betrieb von Galileo wird bis zur Unterzeichnung des endgültigen Vertrags fortgeführt. Clay Wilkes, der Chief Operating Officer von Galileo, wird die Plattform weiterhin leiten. Die Vereinbarung kam trotz der derzeitigen, durch COVID-19 bedingten angespannten Finanzlage zustande.

Die Übernahme stellt trotz der COVID-19-Turbulenzen einen Hoffnungsschimmer für Kryptowährungen dar

Auch Galileo wird von der Vereinbarung profitieren. Laut Wilkes kann der Zahlungsdienstleister seinen Kunden nun auch Kreditdienstleistungen anbieten. Er fügt hinzu, dass SoFi dazu beitragen kann, Produktlücken im Portfolio des Unternehmens zu schließen. Der aktuelle Zeitpunkt ist ideal für die Einführung neuer Services.

Auch Anthony Noto, CEO von SoFi, erklärt, dass die COVID-19-Pandemie das Interesse an digitalen Bankdienstleistungen neu entfacht hat. Da die physische Bankinfrastruktur zusammenbricht, gewinnen virtuelle Banklösungen zunehmend an Bedeutung. Der aktuelle Finanzabschwung markiert den Wendepunkt, an dem die Menschen auf digitale Finanzdienstleistungen umsteigen. Mit der Übernahme von Galileo durch SoFi gehen digitale und virtuelle Zahlungslösungen als Gewinner im Bankensektor hervor.

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