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Coinbase erhält vorübergehende Lizenzbefreiung in Singapur

VonGurpreet ThindGurpreet Thind
Lesezeit: 2 Minuten
Coinbase erhält vorübergehende Lizenzbefreiung in Singapur

Die kürzlich erteilte befristete Lizenzbefreiung für Coinbase in Singapur kommt dem Unternehmen gerade recht. Die US-amerikanische Kryptowährungsbörse gehört zu den wenigen Firmen, denen im Rahmen der strengen singapurischen Krypto-Regulierungen Ausnahmen gewährt wurden. Das „Payment Services Act“ (PSA) hat zahlreiche Beschränkungen für Unternehmen im Bereich digitaler Währungen eingeführt.

Die Monetary Authority of Singapore (MAS) hat die neuesten befristeten Lizenzbefreiungen für ausgewählte Krypto-Unternehmen bekannt gegeben. Neben Coinbase zählen dazu auch BinanceRippleRipple RippleRippleRippleRipple RippleRippleund BitGo. Die befristete Lizenzbefreiung für Coinbase erlaubt dem Unternehmen, seine Krypto-Aktivitäten in Singapur bis zum 28. Juli 2020 fortzuführen. Danach müssen die Unternehmen einen formellen Antrag auf eine reguläre Lizenz bei der Aufsichtsbehörde einreichen. Die MAS hat bereits von allen befreiten Unternehmen eine Absichtserklärung zur Einreichung eines Lizenzantrags erhalten.

Die befristete Lizenzbefreiung in Singapur ist eine seltenedent

Die MAS wendet ein strenges Verfahren zur Erteilung von Ausnahmegenehmigungen an. Laut offiziellem MAS-Dokument verstoßen Unternehmen, die vor Inkrafttreten des Zahlungsdienstleistungsgesetzes (PS Act) im Zahlungsdienstleistungssektor tätig waren und die MAS nach dessen Verabschiedung nicht benachrichtigt haben, gegen die Ausnahmeregelungen. Ihnen wird daher die Durchführung von Krypto-bezogenen Transaktionen untersagt, da sie keine Lizenz mehr besitzen. Diese Unternehmen müssen sich zur Einhaltung der Vorschriften mit der MAS in Verbindung setzen. Viele Firmen haben sich bereits an die neuen Bestimmungen gehalten.

Eine befristete Lizenzbefreiung in Singapur ist nicht leicht zu erlangen. Coinbase reiht sich nun in die Riege anderer wichtiger Akteure im Kryptobereich ein, darunter Alipay, Pundi X, Apple Pay und Google Pay.

Die Kryptolandschaft in Singapur entwickelt sich rasant

Die Lizenzbestimmungen Singapurs sind nicht nur streng, sondern auch fortschrittlich. Das Land fördert aktiv Kryptowährungen und deren Anwendung im alltäglichen Finanzwesen. Singapur verlangt von teilnehmenden Unternehmen die Einhaltung der strengen Anti-Geldwäsche-Vorschriften des PSA (Public Service Act). Gleichzeitig bietet das Gesetz Krypto-Investoren und -Unternehmen angemessenen Schutz.

Mit der Weiterentwicklung der Kryptoregulierung in Singapur werden die Vorschriften gleichzeitig strenger und fortschrittlicher. Tatsächlich zeichnet sich weltweit ein Trend zu strengen Regulierungen für virtuelle Währungen ab. Südkorea hat kürzlich ein Gesetz verabschiedet, das es Anbietern virtueller Währungen erlaubt, Geschäfte zu tätigen; sie unterliegen jedoch denselben Vorschriften wie herkömmliche Banken und andere Finanzinstitute.

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