Im September setzt die düstere Stimmung ein, da die Wall Street in Banken und Goldminen nach sicheren Anlagen sucht

- Im September ziehen sich die Wall-Street-Investoren von US-Aktien zurück und investieren verstärkt in ausländische Banken und Goldminenbetreiber.
- Der 422 Millionen Dollar schwere ETF von Lazard gewichtet europäische Finanzwerte wie BNP Paribas, Société Générale und Barclays übergewichtet.
- Kanadische Goldaktien wie Barrick und Kinross haben stark zugelegt und in diesem Jahr um 72 % bzw. 125 % zugelegt.
Die Wall Street ist offiziell verunsichert. Der September begann mit Warnsignalen an allen wichtigen Indizes, die Anleger in ausländische Banken und Goldminenaktien trieben. Es geht ums Überleben.
Der August endete mit einem S&P 500 über der 6.500-Punkte-Markeund einem Dow Jones auf neuen Höchstständen. Doch für diejenigen, die diese Phase schon einmal erlebt haben, war das bedeutungslos. Erfahrungsgemäß brechen die Märkte in diesem Monat ein, und niemand geht derzeit davon aus, dass sich daran etwas ändern wird.
Daten von Dow Jones zeigen, dass Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq im September üblicherweise ihre größten Verluste verzeichnen. Daher ziehen sich Anleger von US-Aktien zurück und investieren im Ausland.
Laut CNBC investieren Vermögensverwalter 2025 verstärkt in internationale Aktien. Die Nachfrage steigt rasant. Eine der größten Investitionen kam von Lazard Asset Management, deren globale Portfolios verstärkt auf europäische und asiatische Banken, Goldminenbetreiber und Chiphersteller setzen.
Sie ziehen sich vom US-Markt zurück und begründen dies mit überzogenen Bewertungen, der Dollar-Schwäche und geopolitischen Unsicherheiten. Stattdessen bauen sie neue Positionen über den Lazard International Dynamic Equity ETF auf, einen 422 Millionen Dollar schweren Fonds, der im Mai nach der Umwandlung eines Investmentfonds aufgelegt wurde. Er hat eine Kostenquote von 0,40 % und verfügt aktuell über ein Fünf-Sterne-Rating von Morningstar.
Lazard setzt auf ausländische Banken und Bergbauunternehmen, während US-Technologieunternehmen abgewertet werden
Paul Moghtader, Geschäftsführer bei Lazard und Leiter des Advantage Teams des Unternehmens, sagte gegenüber CNBC, dass die Volatilität im Jahr 2025 eher schlechter als besser geworden sei.
„Die Märkte werden immer volatiler und risikoreicher. Wir beobachten, dass Risiken aus vielen verschiedenen Quellen hinzukommen, und ein internationales Engagement wird imtraczu den USA aus vielen Gründen attraktiver, unter anderem wegen der Bewertung und der stärkeren Aktionärsorientierung“, sagte Paul.
Er erklärte, er analysiere jede Aktie anhand von vier Kategorien: Bewertung, Wachstum, Qualität und Marktstimmung. Dabei berücksichtige man sogar, wie sich das Beta eines Unternehmens zum BIP-Wachstum verhalte – eine makroökonomische Komponente, die es ihnen laut Paul ermögliche, das Risiko und die Chancen jeder Position vor dem Hintergrund realer Marktgegebenheiten abzuwägen.
Der Lazard ETF, der unter dem Tickersymbol IEQ gehandelt wird, umfasst nun Aktien wie Taiwan Semiconductor Manufacturing, BNP Paribas, Novartis, Tencent Holdings und Samsungtron. Auch kanadische Goldminenbetreiber sind vertreten, danktronSignale der hauseigenen Screening-Modelle von Lazard.
Das Unternehmen ist stark in europäischen Banken engagiert, insbesondere in BNP Paribas, die nach Taiwan Semiconductor die zweitgrößte Position darstellt. BNP Paribas hält nun etwas mehr als 2 % des gesamten Fonds. Paul verwies auf die am 30. Juni abgeschlossene Übernahme von AXA Investment Managers durch BNP Paribas, wodurch BNP Paribas zum fünftgrößten Vermögensverwalter Europas aufstieg.
Zu den weiteren führenden Banken im IEQ gehören Société Générale, Barclays, Japan Post Bank und State Bank of India. Die Société Générale verzeichnete in diesem Jahr einen Kursanstieg von beachtlichen 94 %, begünstigt durchtronErgebnisse im zweiten Quartal und eine Erholung im Privatkundengeschäft.
Barclays legte um 34 % zu, die Japan Post Bank um 25 %. Lazards Strategie bevorzugt diese Aktien aufgrund ihrer niedrigen Bewertungen und überdurchschnittlichen Dividendenrenditen – ein deutlicher Kontrast zu den überbewerteten US-Technologieaktien.
Der ETF enthält auch eine kleinere Position in kanadischen Goldminenbetreibern. Rund 1 % des Portfolios ist in Barrick Mining, Kinross Gold und Torex Gold investiert. Barrick verzeichnete in diesem Jahr einen Kursanstieg von 72 %, Kinross sogar einen von 125 %.
Paul erklärte, das Team sehe Gold als Schutz vor makroökonomischen Unsicherheiten, insbesondere in einem Jahr wie diesem, in dem sowohl Zinsen als auch Währungen unberechenbar seien. Das Portfolio habe sich vollständig von Softwareinvestitionen verabschiedet.
Lazard trennte sich im August von Unternehmen wie AppLovin, Gartner und Cadence Design Systems und begründete dies mit dem Aufstieg der KI. Paul erklärte, die Softwareentwicklung werde durch KI-Tools einfacher und kostengünstiger, wodurch einige Unternehmen hinsichtlich Wertschöpfung und Wachstum antracverlören.
Als Reaktion darauf hat das Unternehmen Anteile an Amphenol, Erickson, Western Digital und NetGear erworben und setzt stattdessen auf Hardware- und Konnektivitätsanbieter.
Abgesehen von den Entwicklungen bei Lazard zeigen sich auch in anderen Branchen ähnliche Schwächen. Der europäische Bankensektor erreichte Anfang August den höchsten Stand seit 2008. Aktien von Instituten wie der Commerzbank haben danktronGewinne und wiederauflebender Übernahmetätigkeit seit Jahresbeginn um über 100 % zugelegt.
Unterdessen brechen die Aktien von Medienunternehmen ein. Sie sind in den letzten zwei Monaten um mehr als 8 % gefallen. KI-Sorgen setzen europäischen Unternehmen, insbesondere der Werbebranche, stark zu. WPP verzeichnete im ersten Halbjahr einen Rückgang des Vorsteuergewinns um 71 % und senkte seine Prognose für das Gesamtjahr deutlich, wodurch das Unternehmen zum Schlusslicht der gesamten Branche wurde.
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