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Senatorin Elizabeth Warren schließt sich über 100 US-Abgeordneten an, die ein schnelles Vorgehen gegen kryptofinanzierten Terrorismus fordern

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
2 Minuten Lesezeit
  • Eine überparteiliche Gruppe von Abgeordneten hat einen Brief an die Biden-Regierung geschickt, in dem sie Bedenken hinsichtlich der Rolle von Kryptowährungen bei der Terrorismusfinanzierung äußern.
  • In dem Schreiben wird zu sofortigem Handeln der Regierung aufgerufen und um eine formelle Antwort bis zum 31. Oktober gebeten, in der die zur Risikominderung ergriffenen Maßnahmen detailliert aufgeführt werden.
  • Sowohl kryptofreundliche als auch kryptoskeptische Abgeordnete haben den Brief unterzeichnet, was auf ein breites Spektrum an Bedenken hinsichtlich des illegalen Gebrauchs digitaler Währungen hindeutet.

Senatorin Elizabeth Warren, eine Demokratin aus Massachusetts, und über hundert Abgeordnete beider Parteien haben vor der Rolle von Kryptowährungen bei der Finanzierung terroristischer Aktivitäten gewarnt. Die Gruppe wandte sich diese Woche mit einem Brief an die Biden-Regierung und forderte umgehende Maßnahmen zur Eindämmung des Missbrauchs digitaler Währungen für illegale Zwecke. Der Brief verweist zudem konkret auf einen Bericht, demzufolge die Hamas und andere militante Gruppen Kryptowährungen zur Finanzierung von Anschlägen in Israel eingesetzt haben.

Senatorin Warren hatte zuvor einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Geldwäsche und Sanktionsumgehung mittels Kryptowährungen eingebracht. Trotz anfänglicher Bedenken einiger Kollegen, darunter des Vorsitzenden des Bankenausschusses des Senats, Sherrod Brown, erhielt das Schreiben parteiübergreifende Unterstützung. Zu den kryptofreundlichen Abgeordneten, die das Schreiben unterzeichneten, gehörten die Repräsentanten Jake Auchincloss und Josh Gottheimer. Diese Forderungen nach Maßnahmen waren nicht nur dringlich, sondern auch zeitgemäß, da sie eine Antwort der Regierung bis Ende Oktober erhoffen.

Das Finanzministerium ergreift erste Schritte

Zeitgleich mit diesen politischen Manövern verhängte das US-Finanzministerium neue Sanktionen gegen eine in Gaza ansässige Kryptowährungsbörse. Die Sanktionen erstrecken sich auch auf zehn mit der Hamas verbundene Gruppen sowie diverse Einzelpersonen in mehreren Ländern. Diese Maßnahme folgt auf eine Reihe von Beschlagnahmungen durch das israelische Nationale Büro zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung, bei denen Kryptowährungs-Wallets mit Verbindungen zur Hamas beschlagnahmt wurden.

Die Maßnahmen des US-Finanzministeriums wurden durch Stellungnahmen des Crypto Council for Innovation unter der Leitung von Ji Kim unterstützt. Dieser betonte, dass die USA bereits strenge Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AML/CFT) eingeführt haben. Kim erklärte zudem, die Kryptoindustrie sei bereit, mit den Gesetzgebern zusammenzuarbeiten, um illegale Aktivitäten zu unterbinden.

Die Bedenken betreffen nicht nur die USA, sondern die ganze Welt. Berichten zufolge haben Hamas und der Palästinensische Islamische Dschihad zwischen August 2021 und Juni 2023 über 130 Millionen US-Dollar in Kryptowährung eingenommen. Am 7. Oktober forderte ein tragischer Anschlag in Israel über 1.200 Tote und fast 3.000 Verletzte. Obwohl nicht bestätigt ist, dass Kryptowährung diese Anschläge direkt finanziert hat, rief Hamas öffentlich zu Bitcoin Spenden auf.

Die Bitte der Abgeordneten an die Regierung ist eine direkte Reaktion auf dieses sich zuspitzende Problem. Sie wollen insbesondere wissen, welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Nutzung digitaler Vermögenswerte durch terroristische Organisationen zu unterbinden, und hinterfragen zudem Konten bei Kryptobörsen wie Binance sowie die Verwendung von Tether.

Der parteiübergreifende Brief an die Biden-Regierung unterstreicht die große Besorgnis von Abgeordneten über den Einsatz von Kryptowährungen für illegale Aktivitäten. Mit der Bitte um eine formelle Antwort bis zum 31. Oktober zielt der Brief darauf ab, ein schnelles Eingreifen der Regierung zu erreichen. Er fragt insbesondere nach den aktuellen Bemühungen der Regierung, die Risiken der Terrorismusfinanzierung durch digitale Währungen zu minimieren, und lenkt damit die Aufmerksamkeit beider Parteien sowie von Abgeordneten, die Kryptowährungen bisher sowohl skeptisch als auch positiv gegenüberstanden.

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