Ein Teilnehmer der MIT Bitcoin Expo 2019 erntete Applaus vom Publikum, weil er einer Podiumsteilnehmerin eine wichtige Frage stellte. Die Frage richtete sich an Hester Pierce, die Kommissarin der US-Börsenaufsicht SEC, und beleuchtete die Probleme, mit denen sich Privatanleger im Kryptowährungssektor hinsichtlich der geltenden Regulierungen konfrontiert sehen.
Er sagte, dass er zwar nicht extrem wohlhabend sei, aber glaube, dass Investoren wie er vernünftige finanzielle Entscheidungen treffen könnten, aber von der Teilnahme ausgeschlossen würden. Daher sei es notwendig, dass die Investitionsgesetze auf Mainstream-Investoren ausgerichtet würden, damit diese ohne große Hindernisse an Kryptowährungsinvestitionen teilnehmen könnten.
Pierce begegnete dieser Frage mit größtem Respekt und bat die Teilnehmer, ihre Ansichten dazu mitzuteilen. Er begrüßte auch Vorschläge zu den Anlegerrichtlinien.
Sie sagte, sie wünschte, es gäbe mehr Menschen wie jene, die dem jungen Mann im Raum für seine geäußerten Bedenken Beifall spendeten, und räumte ein, dass die Vorschriften für akkreditierte Anleger tatsächlich ein gewisses Maß an Vermögen voraussetzen, damit Einzelpersonen Krypto-Investitionen tätigen können.
Sie erklärte weiter, dass diese Bestimmungen ihrer Ansicht nach nicht mit den Werten Großbritanniens – Gleichberechtigung und Chancengleichheit für alle – vereinbar seien. Diese Bestimmungen, so sagte sie, schränkten die Möglichkeiten der Menschen ein und erschwerten es ihnen, das Potenzial dieser Technologie voll auszuschöpfen.
Trotzdem hat sich Pierce stets für Gesetze und Verordnungen zur Kontrolle und Regulierung von Krypto-Investitionen eingesetzt, da sie fest davon überzeugt ist, dass diese die Nutzer schützen und die Glaubwürdigkeit dieser Technologie stärken. Sie erklärte jedoch, dass die Ablehnung des ETF-Vorschlags von WinkLevoss Bitcoin durch die SEC nicht die richtige Entscheidung gewesen sei, da sie den Handel einschränke.
SEC-Kommissar für Krypto-Regulierungen