Paul Atkins,dent Trumps Kandidat für den Vorsitz der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC), hat einen wichtigen Schritt in Richtung seiner Bestätigung gemacht. Der Bankenausschuss des Senats stimmte am Donnerstag mit 13 zu 11 Stimmen für Atkins und leitete ihn damit zur Bestätigung an den Senat weiter.
🚨NEU: der @SECGov, Paul Atkins, wurde vom @BankingGOP -Ausschuss gewählt.
Im nächsten Schritt wird seine Nominierung dem gesamten Senat zur Abstimmung vorgelegt. https://t.co/K0TokhHbLA
— Eleanor Terrett (@EleanorTerrett) 3. April 2025
Die Abstimmung im Ausschuss verlief entlang der Parteilinien, wobei alle Demokraten gegen die Nominierung stimmten. Sie könnte jedoch vom gesamten Senat bestätigt werden, wenn auch nur knapp, da Herr Atkins in dieser Fraktion mehr Unterstützung genießt.
Bemerkenswerterweise fehlte die Mehrheit der Demokraten am 3. April im Ausschuss, und Senatorin Elizabeth Warren stimmte stellvertretend für die abwesenden Mitglieder ab. Die Nominierung erfolgte unmittelbar nach dem Rücktritt des vorherigen Vorsitzenden Gary Gensler am 20. Januar.
Vor der Abstimmung erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses, Senator Tim Scott, dass die Bestätigung von Atkins der Kommission die dringend benötigte Klarheit in Bezug auf digitale Vermögenswerte bringen könnte.
Mark Uyeda fungiert seit Genslers Ausscheiden als kommissarischer Vorsitzender der SEC und leitete damit eine Übergangsphase ein. Während seiner kurzen Amtszeit als kommissarischer Vorsitzender der SEC wurde eine Task Force für Kryptowährungen eingerichtet und mehrere Durchsetzungsverfahren gegen große Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte eingeleitet. Von Atkins, der zuvor als SEC-Kommissar tätig war, wird erwartet, dass er ähnliche politische Änderungen in der Behörde umsetzen wird.
Atkins bisherige Erfahrungen und seine Haltung zur Regulierung
Atkins war zuvor von 2002 bis 2008 während der Amtszeit von George W. Bush als Kommissar der SEC tätig. Später gründete er Patomak Global Partners, eindent Beratungsunternehmen für Finanzdienstleistungen.
In einem Interview im Jahr 2023 nannte Atkins die US-Regulierungen als einen der Gründe für den Zusammenbruch von FTX. Er merkte an, dass es aufgrund fehlender klarer und benutzerfreundlicher Richtlinien für diese innovativen Finanzplattformen Schwierigkeiten bei der Regulierung gab. Der Bankenausschuss des Senats befürwortete neben Atkins drei weitere Kandidaten.

