Laut einem Bericht von CoinDesk gab die SEC kürzlich bekannt, die neun abgelehnten Anträge erneut zu prüfen. Die US-Börsenaufsicht SEC erklärte, sie werde die Ablehnung dieser Anträge im Rahmen eines sogenannten „Staying“-Verfahrens untersuchen.
In einer gestern veröffentlichten Mitteilung erklärte SEC-Kommissarin Hester Peirce, die Vorschläge würden gemäß den Verfahrensregeln der Kommission, genauer gesagt gemäß Regel 431, geprüft.
Pierce, von der Krypto-Community als „Cryptmom“ bezeichnet, erklärte, die SEC könne die von ihren Mitarbeitern ergriffenen Maßnahmen überprüfen. Es gebe Fälle, in denen die Kommission Aufgaben an ihre Mitarbeiter delegiere und deren Handeln anschließend überprüfen könne. Der SEC-Kommissar schrieb außerdem:
„Die Kommission (Vorsitzender und Kommissionsmitglieder) delegiert bestimmte Aufgaben an ihre Mitarbeiter. Wenn die Mitarbeiter in solchen Fällen handeln, handeln sie im Namen der Kommission. Die Kommission kann das Handeln der Mitarbeiter überprüfen, wie es nun hier geschehen wird.“
Infolge dieser Eilmeldung stieg der Kryptowährungsmarkt sprunghaft an, wobei der Bitcoin Kurs innerhalb weniger Minuten auf 150 US-Dollar kletterte.

