Die SEC und Ripple reichen einen entscheidenden Antrag im XRP Rechtsstreit ein; 125 Millionen Dollar, die auf einem Treuhandkonto hinterlegt sind, stehen auf dem Spiel

- Ripple und die SEC haben vor dem Gericht in Manhattan einen gemeinsamen Antrag auf Bestätigung der Vergleichsvereinbarung eingereicht.
- Mit dem Antrag soll die einstweilige Verfügung gegen den Verkauf XRP aufgehoben und die Strafe für Rippleauf 50 Millionen Dollar reduziert werden.
- Es wird erwartet, dass der neue Antrag bis Freitag oder Montag eingereicht wird und somit die Frist am 16. Juni eingehalten wird.
Ripple und die SEC haben gemeinsam einen Antrag beim Bezirksgericht Manhattan eingereicht, in der Hoffnung, dass die Entscheidung den Vergleich stützt. Dies ist eine unerwartete Wendung im XRP Fall. Beide Seiten haben das Gericht gebeten, die einstweilige Verfügung aufzuheben und die Zahlungsanweisung freizugeben.
Im XRP Fall besagt Regel 60, dass die Parteien die Aufhebung der einstweiligen Verfügung und eine Reduzierung der Zivilstrafe für Rippleauf 50 Millionen US-Dollar beantragen. Richterin Analisa Torres empfahl, einen Antrag gemäß Regel 60 einzureichen, da diese in bestimmten Fällen eine Genehmigung vorsieht.
Ripple und die neue Ausrichtung der SEC im jahrelangen Kampf
In einem Beitrag auf Xenthüllte die Journalistin Eleanor Terrett, dass beide Parteien gemeinsam beim Bezirksgericht Manhattan beantragt haben, die gegen Ripple aus dem Treuhandkonto freizugeben.
🚨NEU: Die @SECGov und @RippleRipple haben gemeinsam beim Bezirksgericht Manhattan beantragt, die einstweilige Verfügung in ihrem laufenden Verfahren aufzuheben und die hinterlegte Zivilstrafe in Höhe von 125 Millionen Dollar freizugeben
Sie schlagen vor, 50 Millionen Dollar an die SEC zu zahlen und den Rest zurückzuerstatten… pic.twitter.com/UopQuQNG5q
— Eleanor Terrett (@EleanorTerrett) 12. Juni 2025
Die Frist für den Statusbericht des 2. US-Berufungsgerichts endet am 16. Juni. Daher wird erwartet, dass der Antrag entweder am Freitag oder Montag eingereicht wird. Sollte er eingereicht werden, könnte das Berufungsgericht dadurch möglicherweise eine zusätzliche Frist von sechzig Tagen für die Prüfung des Falls erhalten. Die SEC und Ripple sehen sich derzeit mit Verzögerungen bei der Erzielung einer endgültigen Einigung konfrontiert.
In ihrer an Richterin Analisa Torres gerichteten Stellungnahme führen Ripple und die SEC „außergewöhnliche Umstände“ als Gründe an, die die Stattgabe des Antrags rechtfertigen.
Laut den Anwälten gibt es bisher keine nennenswerten Fortschritte. Daher ist der Antrag auf Erlass einer Richtigstellung für beide Seiten. Solange nichts unternommen wird, wird sich das Berufungsverfahren in die Länge ziehen und die Dauer des Rechtsstreits weiter verlängern. Rechtsexperten sehen in diesem Antrag ein ernsthaftes Bestreben, wichtige Fragen bezüglich einstweiliger Verfügungen zu klären.
XRP Fall blockiert Ripple Börsengangsbemühungen
Die derzeitige einstweilige Verfügung schränkt RippleMöglichkeiten zum Verkauf XRP Coins ein und stellt somit ein erhebliches Hindernis für einen Börsengang dar. Rechtsexperten zufolge muss die Verfügung aufgehoben werden, bevor Ripple seine Pläne für einen Börsengang in den nächsten vier Jahren weiterverfolgen kann.
Obwohl die SEC vergleichbare Anträge nach Regel 62.1 in der Vergangenheit abgelehnt hat, kann sie dem Antrag nun nach Regel 60 stattgeben. Wie Richter Torres deutlich gemacht hat, erfordert Regel 60 den Nachweis wesentlicher Änderungen der Umstände. Es liegt daher an beiden Parteien, das Gericht von einer anderen Entscheidung zu überzeugen.
Laut juristischen Quellen haben Ripple und die SEC vereinbart, diesen gemeinsamen Antrag vor Fortsetzung des Berufungsverfahrens einzureichen. Sollte dem Antrag stattgegeben werden, würden sich der Status der einstweiligen Verfügung und die Sanktionen ändern. Zudem würde der Antrag den Zeitplan für das Berufungsverfahren verschieben und beiden Seiten zusätzliche Zeit für Verhandlungen verschaffen.
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Florence Muchai
Florence berichtet seit sechs Jahren über Krypto, Gaming, Technologie und KI. Ihr Informatikstudium an der Meru University of Science and Technology sowie ihr Studium des Katastrophenmanagements und der internationalen Diplomatie an der MMUST haben ihr fundierte Sprachkenntnisse, Beobachtungsgabe und technisches Know-how vermittelt. Florence arbeitete bereits für die VAP Group und als Redakteurin für verschiedene Krypto-Medien.
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