Wissenschaftlern am CERN ist es gelungen, Blei in Gold umzuwandeln

- Forscher am CERN nutzten ein Verfahren namens Transmutation, um Blei in Gold umzuwandeln.
- Die produzierte Menge war zu gering, um als wertvoll zu gelten, aber die Ergebnisse könnten zu besseren Experimenten führen.
- Dies ist nicht das erste Mal, dass moderne Wissenschaftler mithilfe wissenschaftlicher Methoden Gold hergestellt haben.
Wissenschaftlern am CERN Large Hadron Collider (LHC) in Genf, Schweiz, ist es gelungen, den mittelalterlichen Traum von der Umwandlung von Blei in Gold zu verwirklichen.
Durch einen Prozess namens „Transmutation“, der oft mit „Alchemie“ in Verbindung gebracht wird, gelang es dem ALICE-Team am CERN, 86 Milliarden Goldkerne aus dem unedlen Metall Blei herzustellen. Das mag viel erscheinen, ist aber tatsächlich Billionen Mal weniger als die Menge, die als nutzbare Menge des Edelmetalls gelten würde. Angesichts des enormen Energieaufwands für die Herstellung dieser geringen Goldmenge ist nicht damit zu rechnen, dass es in naher Zukunft zu einem Ansturm auf Blei-Aktien .
Dennoch stellt die Verwirklichung einer jahrhundertealten wissenschaftlichen Vorhersage mithilfe der Supercollider-Technologie einen gewaltigen Fortschritt für das ALICE-Team dar, dessen Arbeit darin besteht, die möglicherweise grundlegenden Bausteine unseres Universums zu manipulieren.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Wissenschaftler Gold durch Transmutation erzeugt haben.
Der Traum, Blei in Gold zu verwandeln, entstand in der Antike, doch die bekanntesten Legenden um seinen Ursprung ranken sich um den Schreiber Nicolas Flamel aus dem 14. Jahrhundert. Nach seinem Tod Anfang des 15. Jahrhunderts behaupteten sie, er habe ein Werkzeug namens „Stein der Weisen“ entwickelt, eine magische Tinktur, die jedes Metall in Gold verwandeln und ihrem Träger Unsterblichkeit verleihen konnte. Sie ist auch die zentrale Handlungsgrundlage des bekannten Romans „Harry Potter und der Stein der Weisen“.
Wir können mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass der historische Flamel nie eine Methode zur Erlangung von Unsterblichkeit oder zur Transmutation entwickeln konnte. Die Grundideen der Alchemie basierten jedoch nicht nur auf soliden wissenschaftlichen Überlegungen, sondern wurden 1980 tatsächlich verwirklicht, als Glenn Seaborg, ein amerikanischer Chemiker an der University of California in Berkeley, Bismut (die chemische Grundverbindung in Pepto-Bismol) erfolgreich in das Edelmetall umwandelte.
Seaborgs Experiment gelang es, mehrere tausend Wismutkerne in Goldkerne umzuwandeln – eine Menge, die für den finanziellen Aspekt vernachlässigbar, für die Wissenschaft jedoch von großer Bedeutung ist.
Das ALICE-Team erweiterte das Verfahren, indem es den LHC nutzte, um Bleiteilchen mit extrem hoher Geschwindigkeit zu kollidieren. Die Grundidee besteht darin, die Anzahl der Protonen in einem Bleiatom von 82 auf die Anzahl in einem Goldatom (79) zu reduzieren.
Ein beeindruckender, aber flüchtiger Durchbruch
Wie bereits erwähnt, brachten die anhaltenden Bemühungen des Teams nur eine winzige Menge Gold ein. Selbst wenn die Bemühungen des Teams skalierbar wären, wären sie leider nutzlos. Laut einer Forschungsarbeit, die am 7. Mai veröffentlicht wurde und die Arbeit beschreibt, existieren die Partikel nur einen kurzen Moment, bevor die Kollisionen, die zu ihrer Erzeugung führten, sie praktisch vernichten.
Trotz dieser Einschränkungen war die Arbeit des Teams nicht umsonst. Die vom LHC produzierte winzige Menge mag zwar keinen Marktwert haben, doch die Forschung selbst könnte für die CERN-Mission von unschätzbarem Wert sein.
Den Forschern zufolge werden die Ergebnisse Wissenschaftlern helfen zu verstehen, warum manche Kollisionen nachhaltigere Ergebnisse liefern und andere nicht. Langfristig könnten die Verbesserungen zukünftiger Experimente, die auf den jüngsten Arbeiten des ALICE-Teams basieren, weitaus wertvoller sein als das Gewicht des produzierten Goldes.
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