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Betrüger zielen jetzt mit gefälschten Jobangeboten auf Krypto-Experten ab

In diesem Beitrag:

  • Betrüger haben ihren Schwerpunkt von Hacking-Angriffen auf Blockchain-Projekte auf Arbeitssuchende verlagert.
  • Betrüger erstellen gefälschte LinkedIn-Profile, veröffentlichen hochbezahlte Krypto-Jobs und überreden ihre Opfer zum Schweigen.
  • Manche Betrüger inszenieren sogar gefälschte Vorstellungsgespräche und Bürobesuche.

Kryptobetrug beschränkt sich nicht mehr nur auf Hacking, denn Betrüger haben eine neue Taktik entwickelt, um Krypto-Teilnehmer ins Visier zu nehmen. Sie missbrauchen nicht nur das Vertrauen ihrer Opfer, um Geld zu stehlen, sondern haben es nun auch auf Jobsuchende im Kryptobereich abgesehen. Deribit meldete einen sprunghaften Anstieg gefälschter Personalvermittler, die Entwickler und erfahrene Fachkräfte ansprechen.

In jeder Branche kommt es bei steigenden Interessen üblicherweise zu einem Anstieg illegaler Aktivitäten, und die Digital-Asset-Branche erlebt derzeit eine ähnliche Phase. Bitcoin, die größte Kryptowährung, erreichte Anfang des Jahres ein neues Allzeithoch von über 109.000 US-Dollar, was auch anderen wichtigen Altcoins zu starken Kursgewinnen verhalf. Betrüger haben diesen Aufschwung ebenfalls erkannt und sind in die Branche eingedrungen, um nach Opfern zu suchen.

Krypto-Jobsuchende aufgepasst!

Anthony Sweeney, CISO von Deribit, wies in einem Beitrag darauf hin, dass in letzter Zeit vermehrt Betrüger auftreten, die sich als Personalvermittler ausgeben und behaupten, für Deribit oder andere namhafte Unternehmen zu arbeiten. Sweeney fügte hinzu, dass die Kryptoindustrie oft Vorreiter bei neuen Betrugsmethoden sei und solche Betrugsfälle keine Ausnahme bildeten.

Diese Betrüger verteilen nicht einfach nur dubiose Stellenangebote; sie verfolgen eine langfristige Strategie. Deribit erklärte, wie der Betrug funktioniert. Die Betrüger wenden raffinierte Social-Engineering-Tricks an, um Jobsuchende zu ködern. Zuerst locken sie mit einem unwiderstehlichen Jobangebot mit einem extrem hohen Gehalt, und im nächsten Schritt setzen sie darauf, dass die Betroffenen ihre Jobsuche vor ihrem aktuellen Arbeitgeber geheim halten.

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Die nächsten Schritte sind ziemlich dubios. Betrüger erstellen gefälschte LinkedIn-Profile, in denen sie sich als Personalberater großer Krypto-Firmen ausgeben. Anschließend schalten sie Anzeigen für lukrative Positionen und suchen dabei nach Opfern. Aktuell zielen sie auf leitende Angestellte oder Entwickler mit Zugriff auf sensible Systeme ab.

Nachdem sie geeignete Kandidaten kontaktiert haben, fordern sie diese auf, einen „Online-Test“ auszufüllen, der heimlich Schadsoftware auf deren Geräten installiert. Eine andere Masche besteht darin, Opfern „exklusive Vorteile vor der Einstellung“ wie vergünstigte Firmenaktien anzubieten. Dies geschieht nur, um mit dem Geld der Opfer zu verschwinden.

Gefälschte Büros, gefälschte Angebote

Der Bericht erwähnt, dass Betrüger ihre Opfer möglicherweise auch an einen bestimmten Ort einladen, um das Führungsteam kennenzulernen undtraczu unterzeichnen. Deribit gab an, dass in einem solchen Fall ein Opfer in ein Büro in Los Angeles eingeladen wurde, obwohl die betreffende Börse derzeit keine Niederlassung in den USA hat.

Sweeney empfahl, sich zum Schutz zunächst das Profil der Kontaktperson zu überprüfen. Handelt es sich um ein neues Konto ohne erkennbare Verbindung zu dem Unternehmen, das angeblich vertreten wird, ist Vorsicht geboten. Selbst wenn das Profil seriös wirkt, ist eine Rücksprache mit der Personalabteilung unerlässlich. Es handelt sich hierbei nicht um einen Einzelfall. Kryptofirmen erkennen solche Betrugsmaschen oft, bevor sie sich flächendeckend verbreiten. Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch nicht.

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Es ist zu erwarten, dass diese Betrügerbanden mit der Weiterentwicklung des Kryptosektors weiter zunehmen werden. Die kumulierte Marktkapitalisierung digitaler Vermögenswerte überschritt dieses Jahr die 3-Billionen-Dollar-Marke. Der jüngste Kurssturz hat sie jedoch auf rund 2,75 Billionen Dollar gedrückt. Bitcoin Kurs ist in den letzten 30 Tagen um über 13 % gefallen, doch Anleger sind weiterhin optimistisch, dass er bis Ende 2025 ein neues Allzeithoch erreichen könnte.

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