Die Sberbank bestätigt ihren Ausstieg aus Kryptoprodukten

Krypto-Forderungen der Sberbank
Die Sberbank hat soeben offiziell bestätigt, dass sie in absehbarer Zeit keine Kryptoprodukte anbieten wird. Die Krypto-Community hatte gehofft, die Bank arbeite an einem goldgedeckten Kryptowährungsprojekt, doch der CEO des staatlichen Instituts hat diese Hoffnungen endgültig zunichtegemacht.
Der CEO, Herman Gref, bestätigte zwar das Engagement der Bank im Bereich der Blockchain-Technologie, betonte aber, dass die Generierung oder Produktion von Kryptowährungen in Zukunft nicht mehr im Fokus stehen werde. Das Transaktionssystem der Bank werde höchstwahrscheinlich an das Blockchain-Netzwerk angepasst, um schnelle Transaktionen mit minimalen Gebühren zu gewährleisten.
Woher kommt dieses große Interesse an Blockchain?
Der CEO erwähnte, dass es nie die Absicht der Institution gewesen sei, ein solches Projekt umzusetzen; es sei lediglich die Nachfrage gewesen, die sie gezwungen habe, den Kundenbedürfnissen nachzukommen und entsprechende Dienstleistungen anzubieten.
Gref erwähnte außerdem, dass der Hype, der die Preise auf unhaltbare Höhen getrieben hatte, nun vorbei sei und in Vergessenheit geraten sei, was laut Aussage des Beamten positiv sei. Eine stabilere Wirtschaft im Kryptobereich werde es der Bank ermöglichen, Dienstleistungen mit deutlich geringeren Risiken anzubieten.
Sollten Kryptowährungen jedoch jemals bei der Sberbank auftauchen, werden sie lediglich als Transaktionsspeicher und nicht als Investitionen bei der Bank dienen, da der CEO sie als solche betrachtet.
Unabhängig davon, ob wir eine goldgedeckte Kryptowährung von der Sberbank oder eine vollständig verstaatlichte Kryptowährung aus Russland sehen werden, ist es dennoch positiv zu sehen, dass große Finanzinstitute beginnen, die Bedeutung und den Wert der Blockchain zu erkennen.
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Giorgi Michelidze
Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“
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