Zusammenfassung (TL;DR)
- Die Saxo Bank prognostiziert den Aufstieg von NFT-Musikplattformen im Jahr 2022.
- NFT-Musikplattformen werden Musikern mehr Einkommen ermöglichen.
- SPOT verzeichnet trotz massiver Umsatzzuflüsse einen Rückgang.
Seit seiner Entstehung im Jahr 2009 hat der Kryptosektor eine massive Weiterentwicklung durchlaufen und bietet heute weit mehr als den ursprünglich vorgesehenen Anwendungsfall. Als Bitcoin 2009 entwickelt wurde, wollte Satoshi Nakamoto ein Peer-to-Peer-Zahlungssystem schaffen. In den letzten Jahren hat sich der Sektor jedoch stark in andere Bereiche wie Zahlungen, Dienstleistungen und Ähnliches integriert. Eine aktuelle Prognose der Saxo Bank sagt voraus, dass NFT- Streaming-Websites bis 2022 die führenden Streaming-Websites überholen werden.
NFT-Musikplattformen werden Musikern mehr Einkommen ermöglichen.
Laut Saxo Bank behalten große Streaming-Plattformen einen Großteil der Einnahmen von Musikern ein und lassen ihnen nur einen minimalen Anteil. Die Plattform geht daher davon aus, dass NFT- basierte Streaming-Plattformen ihnen helfen könnten, deutlich höhere Gewinne zu erzielen. Saxo Bank begründet diese Annahme damit, dass die meisten Streaming-Plattformen Drittanbieterdienste nutzen, die einen Teil der Einnahmen der Musiker einbehalten. Bei NFT-basierten Streaming-Plattformen ist dies nicht der Fall, da sie alle Drittanbieter eliminieren und den Konsumenten direkten Zugang ermöglichen. Laut einer Analyse eines internen Analysten von Saxo Bank werden etwa 75 % der Gesamteinnahmen eines Songs zwischen der Plattform und dem Plattenlabel aufgeteilt, sodass den Musikern nur knapp 25 % bleiben.
SPOT verzeichnet trotz Umsatzzuflüssen einen Rückgang.
Die Saxo Bank ist überzeugt, dass die kleinen Erfolge enjPlattformen wie Audius in diesem Jahr einen breiten Markteintritt weiterer NFT-basierter Streaming-Websites auslösen könnten. Audius konnte insbesondere Partnerschaften mit Top-Künstlern der Musikbranche wie Jason Derulo und Katy Perry enj. Audius ermöglicht allen Beteiligten einen direkten Kontakt zwischen Musiker und Hörer und vermeidet so Gebühren von Drittanbietern.
Die Saxo Bank geht davon aus, dass Plattformen wie Spotify im Jahr 2022 einen Wertverlust von 33 % hinnehmen müssen. Die Aktie des Streaming-Anbieters (SPOT) verzeichnete im August einen Kursrückgang von 300 US-Dollar zu Jahresbeginn auf 204 US-Dollar. Aktuell notiert SPOT laut TradingView bei rund 229 US-Dollar. Gleichzeitig konnte Spotify weiterhin enj , was die Prognose durchaus realistisch erscheinen lässt.
Spotify schloss das vergangene Jahr mit einem Umsatz von 9,5 Milliarden US-Dollar ab, ein massives Plus von 16 % gegenüber 2019. Der Wert des Unternehmens dürfte weiter steigen, da Spotify im ersten Quartal dieses Jahres einen enormen Nutzerzuwachs verzeichnen konnte. Zudem sucht Spotify nach Möglichkeiten, in den Kryptomarkt einzusteigen, nachdem das Unternehmen angekündigt hat, eine Partnerschaft mit einem erfahrenen Krypto-Experten anzustreben.

