In Südafrika scheint das Schlimmste eingetreten zu sein, denn ein Vertreter von Bitcoin Wallet gab in einem Interview bekannt, dass kein cash an die Investoren ausgezahlt werden kann.
Cryptopolitan berichtete am Donnerstag über die dubiosen Machenschaften von Bitcoin Wallet, da das Unternehmen Anlegern eine Rendite von bis zu 100 % auf ihre Investitionen innerhalb von 15 Werktagen versprach.
Als der Artikel auf Cryptopolitanveröffentlicht wurde, waren für mehrere Investoren bereits 15 Arbeitstage vergangen, und nun wurde ihnen mitgeteilt, dass keine Gewinne mehr zu erzielen seien.
Sphelele „Sgumza“ Mbatha, das Gesicht des Unternehmens, gab bekannt, dass auch er ein „Opfer“ von Bitcoin Wallet sei, da er eine beträchtliche Summe bei dem Unternehmen investiert habe.
Der Betrug geriet so sehr außer Kontrolle, dass die Firma Investitionen von mindestens 350 Dollar verlangte, und das ist eine beträchtliche Summe für ein Land wie Südafrika.
Dennoch wird Mbatha von der Financial Services Conduct Authority, der lokalen Finanzaufsichtsbehörde, untersucht, da die Unterschriften auf einigen Bitcoin Wallet-Dokumenten gefälscht zu sein scheinen.
Die Anleger verbringen weiterhin ihre Tage vor dem Büro von Bitcoin Wallet in der Hoffnung, zumindest ihr Geld zurückzubekommen. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass diese Gelder Südafrika schon seit einiger Zeit verlassen haben.
Wie Cryptopolitanberichtet, versprach Bitcoin Wallet Anlegern eine Rendite von 100 % innerhalb von nur drei Wochen, indem sie ihre Gelder in den Kryptowährungsmarkt investierten.
Angesichts der Tatsache, dass es in den letzten drei Wochen tatsächlich einige größere Preisbewegungen auf dem Kryptomarkt gegeben hat, mag das noch etwas überzeugend gewesen sein, aber in dem Moment, als das Unternehmen so hohe Gewinne in so kurzer Zeit versprach, hätte das sofort ein Warnsignal sein müssen.
Wir warten nun auf den Beginn der Ermittlungen und hoffen, alle Opfer von Bitcoin Wallet entschädigen zu können.
Bitcoin -Schlupfloch-Betrug